Ludwig reagiert auf massive Kritik

Bundesdrogenbeauftragte sieht sich nach „No-Go“-Äußerung heftigem Gegenwind der Leser ausgesetzt

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Selten schlug ein Bericht in der Wasserburger Stimme höhere Wellen als der vom Besuch der CSU-Abgeordneten Daniela Ludwig im kbo-Inn-Salzach-Klinikum, bei dem sie dem Cannabis-Konsum den Kampf ansagte. Der Großteil der zahlreichen Kommentatoren sprachen der Drogenbeauftragten der Bundesregierung jegliche Kompetenz ab oder schätzen die Droge als weitaus weniger gefährlich ein als sie. Wir haben mit Daniela Ludwig gesprochen, wie sie zu ihren Aussagen beim Besuch in Gabersee und zur Kritik an ihr steht.

„Peinlich“, „keine Ahnung“, „überaus inkompetent“ sowie die Forderung nach Legalisierung von Cannabis – das war der Tenor der meisten Leserstimmen. Dazu kommen zahlreiche unveröffentlichte Kommentare, die gegen unseren Leitfaden verstoßen, weil sie beleidigend oder schlichtweg unter die Gürtellinie gezielt waren.

„Wer den Weg des respektvollen Umfangs verlässt, sagt mehr über sich, als über mich“, äußerte sich jetzt die Drogenbeauftragte der Bundesregierung zu abwertenden Meinungen. Das Niveau der Auseinandersetzungen bestimme jeder für sich selbst. Außerdem gehöre es zu einem politischen Amt, ständig einer kritischen Betrachtung ausgesetzt zu sein. „Es ist auch das gute Recht eines jeden Einzelnen, sich eine persönliche Meinung zu bilden und diese frei und offen zu äußern“, betont Ludwig.

 

Als Grund, warum viele Leser Cannabis als weniger schädlich ansehen, vermutet die Politikerin, dass die Wirkung der Droge von vielen unterschätzt werde. „Cannabis ist kein harmloses Kraut“, wiederholt die Kolbermoorerin, „ich sehe das bei meinen regelmäßigen Besuchen in den entsprechenden Kliniken.“ Über 30.000 Konsumenten befänden sich derzeit in stationärer beziehungsweise ambulanter Behandlung. „Diese Tatsache darf man nicht ausblenden“, so Ludwig. Vor allem Jugendliche entwickelten häufig Psychosen, Angststörungen oder Depressionen. Darüber hinaus zeigten Forschungen, dass regelmäßiger und häufiger Gebrauch Hirnleistung und Gedächtnis verschlechtern würden. „Menschen, die häufig konsumieren, brechen öfter die Schule ab und haben seltener akademische Abschlüsse“, weiß die Bundesdrogenbeauftragte.

 

Klare Absage an Legalisierung

Einer Legalisierung von Cannabis, wie es zahlreiche Leser in ihren Kommentaren fordern, erteilt die Politikerin eine klare Absage. „Gerade Patienten, die sehr intensive Konsumenten waren, raten mir in den Gesprächen immer wieder, eine Legalisierung von Cannabis nicht zuzulassen. Wenn Menschen mit persönlicher Betroffenheit dazu raten, lässt sich nur schwer dagegen argumentieren.” Auch den freizügigen Umgang mit der Droge in anderen Ländern lässt Ludwig nicht gelten. So würde beispielsweise in Kanada, wo Cannabis legal ist, weiterhin auf dem Schwarzmarkt einkauft, weil die Dealer die staatlichen Preise unterbieten und die Droge einen höheren Wirkstoffgehalt habe. „Der Stoff ist also billiger und gefährlicher.“

 

Einen Sonderfall sieht Ludwig in einer Verabreichung von Cannabis für schwer kranke Patienten – allerdings als Ausnahme und nicht als Regel. „Wenn Medizinalcannabis eine erwiesene positive Wirkung haben sollte, dann spricht auch nichts gegen eine Verschreibung“, betont sie, „nach der begründeten Einschätzung eines Arztes.“

 

Auch keine Toleranz seitens der Polizei

Als „No-Go“ stuft übrigens auch die Polizei Cannabis ein. „Wenn auch nur jemand einen Joint raucht, zeigen wir ihn an“, sagt Stefan Sonntag vom Polizeipräsidium Oberbayern-Süd in Rosenheim, „das ist unser gesetzlicher Auftrag.“ Die Staatsanwaltschaft entscheide dann über das weitere Vorgehen. Es gäbe bei der Polizei keinen Ermessenspielraum, ein Beamter müsse seine persönliche Meinung zurückstellen. „Natürlich wird Cannabis von der Justiz anders behandelt als etwa Kokain“, so Sonntag. Bei Cannabis wird zwischen „geringer Menge“ zum Eigenbedarf und „nicht geringer Menge“ unterschieden.

 

Als „gering“ gilt derzeit fünf bis sechs Gramm Marihuana. Im Einzelfall kann dabei entweder das Gericht von einer Strafe oder die Staatsanwaltschaft von einer Verfolgung absehen. Eine genaue gesetzliche Regelung wie viel eine „nicht geringe Menge“ ist, gibt es nicht. Dies wird anhand der obergerichtlichen Rechtsprechung festgelegt, in letzter Instanz vom Bundesgerichtshof.

Die „nicht geringe“ Menge Marihuana beginnt demzufolge ab 7,5 Gramm THC (Tetrahydrocannabinol) Wirkstoffgehalt. Das entspricht durchschnittlich ungefähr 100 Gramm Marihuana. Weil Mengen in dieser Größenordnung als Verbrechen gelten, kann das Strafmaß im derzeitigen Betäubungsmittelstrafrecht von Geldstrafen bis hin zu 15 Jahren Gefängnis gelten – abhängig auch von der Deliktsform wie beispielsweise Besitz, Handel, Abgabe.

 

„Bayernweit verzeichneten wir letztes Jahr bei den Verstößen mit Cannabis 35.824 Fälle“, berichtet Sonntag, „das ist eine Steigerung von 3,6 Prozent gegenüber 2018.“ Dass die Cannabis-Delikte dieses Jahr zunehmen, damit rechnet er nicht: „Nach Einschätzung der zuständigen Kriminalpolizei dürften die Zahlen auch im Jahr 2020 in der Region in etwa das Niveau der Vorjahre erreichen.“

 

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80 Kommentare zu “Ludwig reagiert auf massive Kritik

  1. Diese Aussagen machen es nicht besser Frau Ludwig!

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  2. Wahlberechtigter

    Also, zunächst einmal ist es zu begrüßen, dass sich Frau Ludwig nicht wegduckt und mit einer Stellungnahme auf die jüngste Kritik reagiert. Aber die CDU/CSU-Linie in Sachen Drogenpolitik zielt eben seit Jahren ganz offenkundig darauf ab, mit den öffentlichen Äußerungen eine der vermeintlich letzten “konservativen” Bastionen im Land zu bedienen. Da ist die aktuelle Drogenbeauftragte nicht die erste verantwortliche Politikerin. Und es trägt am Ende – wie man sieht – nicht zu einer sachlichen Diskussion bei!

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  3. Kann jeden verstehen, der Frau Ludwigs Ignoranz nicht länger ertragen kann. Leider schlachtet Frau Ludwig ja alles aus, was Sie gegen die Liberaleren verwenden kann. Deswegen sollten wir uns nicht verführen lassen, genau das zu schreiben was wir denken.
    Und die Polizei von Bayern stuft Cannabis als No-Go ein, weil es verboten ist? Wie überraschend. Und das zeigt jetzt natürlich, dass jeder Polizist in Bayern von diesem Gesetz total überzeugt ist. Und das ist auch gleichzeitig noch die Moralische Grundlage? Dass es verboten ist? Das sind typische CDU Argumente.

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  4. Nachtrag… eine frau ludwig sagt ja auch….”Es ist auch das gute Recht eines jeden Einzelnen, sich eine persönliche Meinung zu bilden und diese frei und offen zu äußern“, betont Ludwig.

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  5. Legalisierung ? Nein, Danke!

    Ich behaupte: Keiner derer die hier Cannabis geradezu “verherrlichen” hat je einen jungen Konsumenten in einer akuten Psychose erlebt. Mir tun solche Diskussionen um Freigabe förmlich weh! So manchen Eltern wahrscheinlich auch…

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    1. Also von “Verherrlichung” lese ich in den Kommentaren nichts?

      Was hat denn das Verbot, dem angeblichen jungen Konsumenten mit der Psychose, gebracht? Richtig, gar nichts, ausser vll noch ein paar Probleme drauf zu klatschen….

      Verbotspolitik funktioniert einfach nicht und wenn sie das doch tut, dann möchte ich gerne wissen:
      Woran wird das gemnessen? Haben wir dazu Daten, wie gut das alles Funktioniert? Immerhin betreiben wir die ganze Schoße schon ne Weile 😉
      Zudem muss unsere Regierung die Gesetze Begründen und nicht anders herum… ala “Canabis ist verboten, weil es eine Illegale Droge ist” ist eben keine Stichhaltige Begründung für den Status Quo….

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    2. Eine Psychose tritt statistisch gesehen bei 1-2% der Bevölkerung auf. Bislang ist medizinisch noch ungeklärt, wie Psychosen entstehen. Am wahrscheinlichsten und derzeit am gebräuchlisten ist ist das Vulnerabilitäts-Stress-Modell: Demnach interagiert eine ggf. vorhandene Veranlagung (Disposition; genetisch oder vorgeburtlich entstanden) mit darauffolgendem Stress, der als Auslöser angenommen wird.
      Es ist also noch völlig ungeklärt, wie Psychosen überhaupt entstehen und deswegen KANN Cannabis ein Stressor/Auslöser sein, das ist aber ebenso unsicher. Genauso kann Großstadtstress, Stress im Elternhaus, Schulstress oder gar der Stress, eine illegale Droge zu nehmen und das verheimlichen zu müssen, ein auslösender Stressor sein.

      Man ist schnell dabei, renitenten Jugendlichen eine psychische Störung zuzuschreiben, aber eine medizinische Evidenz gibt es dafür nicht!

      Außerdem, das nur abschließend, will niemand – ich betone niemand – Cannabis für Jugendliche legalisieren.

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      1. Eine Psychose ist ein Prozess wo ein Konflikt im Kopf (im besten Fall) aufgelöst wird. Um aus so einer Nummer wieder rauszukommen bedarf es viel Selbst Reflektion und Arbeit mit der eigenen Gedankenwelt. Die Form wie der Mensch Gedanken speichert müssen Sie sich vorstellen wie ein Kartenhaus das mit vorschreitendem Lebensalter immer größer wird. Jede Karte ist eine eigene Erkenntnis. Und wenn eine Karte nicht mit der Wirklichkeit konform ist, und Sie diese Karte offensiv in Frage stellen…kann das ganze Kartenhaus kollabieren. Das nennt man dann ist der Psychologie eine “Psychose”. Das Resultat einer Psychose (wenn es richtig aufgearbeitet wird) kann übrigens einer Katarsis sein aus der man sehr viel stärker hervorgeht. Das letzte Schreckgespenst der Repressionsbefürworter ist in Wirklichkeit keins. Ich hatte im Nov 2016 eine Psychose die ausgelöst wurde durch ein Youtube Video. Verbieten wir deswegen jetzt Youtube?

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    3. Ich habe keinen Kommentar gelesen, wo einer schreibt Cannabis sei Harmlos. Und wenn das Verbot doch die Jugend so gut schützt, woher hat der Jugendliche denn dann das Cannabis? Von einem Dealer, den das Alter des Jugendlichen kein bisschen interessiert. Ein Fachgeschäft hätte in diesem Fall seine Lizenz riskiert, da sollte es also tendenziell schwieriger sein für Jugendliche. Natürlich lehrt uns die Erfahrung beim Alkohol dass das nicht überall funktioniert. Aber das ist ja immer abhängig, wie stark man kontrolliert und ob man es in jedem Supermarkt kaufen kann. Und haben Sie sich mal an öffentlichen Plätzen umgesehen, wieviele Jugendliche und Erwachsene sich jeden Tag besinnungslos saufen? Da tragen Sie Ihre Empörung über Einzelfälle vermutlich nicht so in die Öffentlichkeit und fordern ein generelles Verbot. Auch viele Eltern wären sicherlich froh mal ordentliche Fakten und Gesprächsgrundlagen zu haben. Und nicht diesen Ideologischen Müll den die Jugendlichen eh nicht glauben. Schließlich sehen die ja in Ihrem Freundeskreis, dass Frau Ludwig und Co es gerne übertreiben. Immer einen von Drogen freiem Leben predigen aber Alkoholgedichte zitieren.

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    4. Ich verherrliche Cannabis nicht, konsumiere aber mit zwei Personen, die eigentlich schwer anfällig für Psychosen sind (schwere Kindheit etc). Und was habe ich selbst daraus gelernt? Cannabis an sich hat bei keinem von uns dreien Psychosen ausgelöst. Im Gegenteil, Psychosen wurden gelindert oder gar ausgemerzt! Einzige Ausnahme war das typische Straßengras. Das war gestreckt und dort haben wir alle psychosenähnliche Stimmungsveränderungen bekommen. Zudem konsumieren wir ohne die Angst verfolgt zu werden, diese Angst führt ebenfalls zu einer deutlich höheren Tendenz Psychosen zu entwickeln.

      Ich bin aktuell fest davon überzeugt, dass Sie lediglich sich an Texte und „Fakten“ von Nachrichten festklammern, oder einen Konsumenten von ausschließlich gestrecktem Cannabis begegnet sind. Ihre Behauptung kann Ich in keinerweise nachvollziehen!

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    5. Also ständig Einzelne Vorkommnisse herauszufiltern und DAS dann FÜR die Prohibition verwenden ist mehr als dreist.Das gleiche wenn ich asge “Wenn SIE jemaaaaals gesehen hättem wie ein Alkoholiker…….”….deswegen lassen sich aber auch nicht millionen andere ihr Glas Wein nehmen…zurecht…

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      1. Ich habe mal einen Alkoholiker durch einen Entzug begleitet. Das war echt hart und es zeigte sehr erschreckend, was KÖRPERLICHE Abhängigkeit bedeutet.

        Setze ich diese Folgen in Relation zu Cannabis und berücksichtige, dass Frau Ludwig “keine dritte Volksdroge” möchte, kann die klare Antwort nur lauten: Cannabis und Alkohol sollte die Plätze tauschen!

        Kommentar v.d.Red. gekürzt.

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  6. Es wird Zeit dass Karlsruhe langsam mal einen Riegel vorschiebt. Es kann doch wohl nicht wahr sein das Patienten und Konsumenten diskriminiert werden.

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  7. Interesant wäre wie viele der 30000 Konsumenten freiwillig oder per auflage in Behandlung sind und über welche neue medikamenten und drogenarten deren erfahrungsschatz nach der Behandlung gewachsen ist

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    1. Von den knapp 31 Tausend wegen der Hauptdiagnose Cannabis in einer Suchthilfeeinrichtung behandelten Patienten waren 28 Tsd in ambulater Behandlung und 3 Tsd. benötigten eine statiomäre Behandlung.
      Von den 28 Tsd. ambulant versorgten Patienten wurde fast die Hälfte (43%) von Polizei, Justiz, Bewährungshilfe oder dem familiären Umfeld zugeführt. Nachzulesen ist das im Jahresbericht 2018 vom Institut für Therapieforschung (IFT).

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    2. Frau Ludwig argumentiert stets mit den 30 Tsd. behandlungsbedürftigen Süchtigen (von denen ein nicht geringer Teil nur aufgrund von Auflagen in Behandlung ist), aber sie unterschlägt, dass die Strafverfolgung mit all ihren Konsequenzen mind. 4 Mio Cannabisnutzer in Deutschland betrifft. Die Probleme sind da, und das, obwohl der Cannabisbesitz bei Strafe verboten ist. Die Erfahrungen aus dem Ausland zeigen, dass ein Land nicht im Drogenchaos endet, wenn man aufhört, Menschen dafür zu bestrafen. Und der Clou – eine Legalisierung steht Hilfe und Prävention nicht im Wege, ganz im Gegenteil!

      Wir haben eine Gesetzgebung, die über 100 Menschen kriminalisiert und unter Umständen mit dem lebenslangen Makel der Vorstrafe versieht, um einen vor gesundheitlichen Gefahren zu schützen?

      Das kann nicht der Ernst einer modernen Drogenpolitik im 21. Jahrhundert sein.

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  8. Wer Aussagen wie “Cannabis ist kein Brokolli” und “sie müssen schon mit meinen Antworten klarkommen…okey” von sich gibt, hat in unsere politischen Landschaft nichts verloren. Treten Sie zurück und überlassen sie dieses Amt endlich qualifizierten Vertretern.
    “Ich will keine dritte Volksdroge!”??? Sie ist schon längst in ALLEN gesellschaftlichen Schichten angekommen! Ich bin selbst 30 Jahre alt, habe einen Job, zwei Kinder, ein Haus und konsumiere Cannabis seit über 10 Jahren, da ich Alkohol nicht wirklich gut vertrage. Ich lebe täglich mit der Angst, meinen Führerschein zu verlieren, da ich von letzter Woche noch Rest-THC in meinem Blut haben könnte! Die Prohibition ist gescheitert und Frau Ludwig lässt nicht auf sachliche, faktenbasierte Diskussionen ein, darum muss sie sich nicht wundern, dass sich nun eine “Brokkoli-Gemeinde” gebildet hat, die sie Zu Recht immer wieder kritisieren! Alles unter der Gürtellinie lehne ich ab, jedoch ist dies in der heutigen Zeit leider Gang- und Gebe. Dass man sich mit 10-Mass in Bayern und DE öffentlich besaufen darf stört keinen. Ein Kiffer mit Joint in der Hand wird jedoch mit der komletten Justizkeule stigmatisiert und verfolgt… Deutschland, ich bin traurig…. CDU/CSU nein Danke!

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  9. Frau Ludwig geht überhaupt keinen Zentimeter auf Cannabisspezialisten wie Dr. Grotenhermen, Prof. Müller-Vahl, Richter Andreas Müller oder Georg Wurth vom Deutschen Hanfverband ein. Sie berät sich ausschließlich mit Ärzten, die ihre Meinung teilen aber deren Spezialgebiet eben nicht Cannabinoide sind. Sie beschwert sich nur über die, die sie beleidigen (was wie ich finde, total daneben ist) aber diejenigen die fachlich und sachlich argumentieren, werden gar nicht gehört. Das ist ignorant und unprofessionell.

    Sie argumentiert auch immer mit den Menschen die wegen Cannabis in psychologischen Einrichtungen sind, was meiner Meinung nach auch ein Scheinargument ist, denn wie viele davon sind dort, weil sie vom Strafsystem gezwungen werden! Die meisten haben nämlich keine Probleme wegen ihres Cannabiskonsums sondern nur weil dieser strafrechtlich verfolgt wird. Sie leben ein normales Leben, schaden weder anderen noch sich selbst, bis sie mit einem Joint erwischt werden. Das ist unverhältnismässig, was selbst erfahrene Richter wie Andreas Müller, so sehen. Dieser hat am 20.04.2020 eine Verfassungsbeschwerde zu diesem Thema eingereicht. Der Bund der Kriminalbeamten fordert schon lange, dass Cannabis wenigstens erstmal entkriminalisiert wird, damit das System entlastet wird. All das und noch viel mehr ignoriert Frau Ludwig! Deswegen ist und bleibt diese Frau, für alle die wissen, dass Cannabis zu unserer Kultur gehört und das viel länger schon als Alkohol, inkompetent!

    Legalize NOW!

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    1. Dr. Grotenhermen ist gegen das Spasskiffen. Wenn die Frau Ludwig von dem beraten wird, kommt nichts dabai rum…LG

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      1. Ich bin auch gegen das Spaßkiffen. Cannabis ist eine Art Breitbandspektrummedikament. Ich nutze Cannabis nicht um Spaß damit zu haben. Ich nutze Cannabis wie manche den Alkohol. Ich möchte keine große Party feiern. Ich möchte damit den Abend ausklingen lassen, ein Feierabendjoint hilft mir nicht an Burnout zu erkranken oder sonstigen stressbedingten Krankheiten. Lieber möchte die CDU, dass ich mit menschengemachten Giften (Pillen, Medikamente jeglicher Art) mich zu Grund konsumiere, aber soweit kommts noch! Der Konsum zum herunterkommen vom Stress ist sinnlich kein Spaßkiffen, sondern normaler Konsum, wie man normale Drogen eben konsumieren sollte. Und das setzen mehrere Millionen Konsumenten auch so um.da bin ich garantiert nicht alleine!

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  10. also zum Thema Psychosen etc. sollte man aber auch der Frage auf den Grund gehen, was zuerst da war – die Psychose oder der Konsum von Cannabis

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    1. In den 60er, 70er Jahren hat sich der Weltweite Cannabiskonsum verzehnfacht, wenn nicht sogar verzwanzigfacht, die Fälle von schizophrenie (eine häufige Form einer Psychose) blieb allerdings gleich bei 1,0 % (für Landbewohner) und 1,2 %(für Stadbewohner)

      Wenn man sich das so ansieht, kann kein Kausaler Zusammenhang bestehen, wenn es darum geht: Löst Cannabis eine Psychose aus!

      Ich möchte hier auch nichts schön reden, ein übermäßiger Konsum von egal was ist nie gut, aber ich kann das Psychosethema schon nicht mehr hören… Alkohol kann direkt eine Psychose auslösen, aber darüber will niemand reden, komisch 😉

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  11. Legalisierung? Ja, Bitte!

    “Wenn Menschen mit persönlicher Betroffenheit dazu raten, lässt sich nur schwer dagegen argumentieren.”
    Und ich als ein Mensch, welcher keine Probleme mit dem Cannabiskonsum hat und niemandem außer mir selbst schade rate ihnen zu einer Legalisierung.

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    1. und als logische Folge sollte man dann aber auch trockene Alkoholiker fragen, ob sie es begrüßen würden, wenn alkohilische Getränke verboten würden…..

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      1. Das fällt unter Selbstverantwortung. Wer sich beim Konsum nicht im Griff hat, der trägt selbst die Verantwortung dafür. Suchtverhalten können unterschiedliche Herkünfte haben. Cannabis an sich macht weder psychisch, noch körperlich abhängig. Da hat auch der Wochentrip nach Amsterdam mein Konsumverhalten zu Hause nicht verändert. Im Gegensatz zu Alkohol, wo ich vor 2 Jahren noch täglich ein paar Flaschen Met trank. Cannabis hat mich dort Gott sei Dank aus der Sucht rausgeholt und das direkt nach dem ersten Joint.

        Aber bei Cannabis, ich brauche es nicht immer. Ich nutze es nur, wenn ich merke, dass mir die intolerante Gesellschaft auf die Nerven geht. Und das auch NIEMALS alleine! Alleinkonsum von Drogen ist der schlimmste Fehler überhaupt und hat ein ungeheures Potential, Psychosen auszulösen! Doch warum konsumiert man alleine? Naja, das ist genauso leicht zu erklären. Die gesellschaftliche Verschiebung, Meistens werden solche Konsumenten von der Gesellschaft verstoßen. DAS sind Sachen, wo die Politiker nicht nachforschen wollen. Es sind Probleme vorhanden seit ein paar Jahrzehnten, aber dass das daran liegt, dass die Kriminalisierung und Illegalisierung die Konsumenten regelrecht in den Wahnsinn treibt steht nicht mal irgendwie in Vermutung. Cannabis wird verdammt noch mal seit mehreren TAUSEND Jahren konsumiert. Da kann es nicht sein, dass das Potential für Psychosen erst jetzt herkommt…

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  12. ihre kognitiven mängel hat sie ja schon oft genug mit ihrem ignoranten, wenn nicht gar kindlich-naiven argumentarium unter beweis gestellt. so jemand sollte für keinerlei amt in frage kommen.

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  13. Auch die letzte Generation der Verbotspolitiker wird irgendwann weg sein. Bis dahin kann man sich jede Diskussion sparen, rein ideologisch gesinnte Politik ist resistent gegenüber allen Argumenten.

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  14. Sie verrät sich dadruch, dass sie strickt gegen alle Drogen vorgeht und maßnahmen setzt, Beispiel : Werbeverbot für E-Zigaretten (was für echte Raucher ”harm reduction” bedeutet also nicht ohne Harm sondern nur weniger(keine Verharmlosung).Bei Alkohol, bleibt sie allerdings nur bei ”Lippenbekentnissen” ,Maßnahmen bleiben aus. Fragen sie sich jetzt bitte nicht warum das so ist. Sie werden Antworten finden… Geschichten über Mönche und anderen ”Seemannsgarn”. Sie setzt auf Repression und will die Abschreckung und damit auch die Gefährlichkeit künstlich hochhalten weil sie selber trinkt und keine rationalen Gründe hat generell alle Substanzen zu meiden oder sich für das hohe Alter aufzubewahren. Erziehungsmethode:Angst. Kontraproduktive Doppelmoral und das nehmen ihr die Leute übel.

    Das ist ”Alkoholiker-Politik”. Als Alkoholiker bleibt das Gefühl das man ein ”Drogensüchtiger” oder ”Junkie” ist aus. Eher hat man das Gefühl normal zu sein und dazu zu gehören. Das ist Ideologie und scheint denen die am längeren Hebel sitzen sehr zu gefallen. Grüße an alle Menschen die Drogenabhänig sind und kriminalisiert werden. Für was eigentlich ? Damit die wieder gesund werden? Selbst Leute die freiwillig alles gegen ihre Abhänigkeit machen kommen oft nicht mehr runter warum muss man das den Menschen antun?

    Die Suchtärtze sollen den Abhänigen eine Originalstoffabgabe gewähren am besten bei zeitgleicher Soziotherapie. Der Suchtarzt hat nämlich kein Interesse an ”Neukunden”. Der würde dafür auch keine Werbung machen auch nicht indirekt mit alkoholfrei oder thc freiem zeug. Das würde zumindest ”anfixen” oder ”Neuansteckungen” veffektiv entgegen wirken. Siehe Diamorphin bei Heroin in der Schweiz.

    Wir haben schon lange eine Mehrheit für eine Entkriminalisierung von Cannabis nur fehlt die Mehrheit für eine Legalisierung , wie sie von den aktuellen Parteien vorgeschlagen wurde.

    Solange man kein gutes ”rationales” Präventionskonzept hat ist eine komerzielle Freigabe sehr schwer. Die Leute brauchen ihre Angst. Lieber Angst als garnichts. Leute die Angst haben sind gefährlich. Wenn wir nicht aufhören Alkoholwerbung zu machen und die Preise so niedrig sind und man es überall bekommt haben wir auch wirklich kein Platz in der geschlossenen Psychiatrie. Dort ist es überfüllt mit Alkoholikern weil man es in Deutschland ”Maßlos” übertreibt (der Wortwitz würde der Ludwig gefallen). Menschen werden hier behandelt als wären sie Objekte.Ich erwarte nicht das Politiker jedes Problemchen lösen können aber die letzten 3 Drogenbeautragten waren alle von der CSU wir hatten bei allen 3 ansteigende Drogentote + mehr Verhaltenssüchte + mehr erlernte Abhänigkeiten. FSK gibt praktisch Glücksspiel an Minderjährige frei weil diese Teil des Spieleinhalts sind (wieder kein Baroncape gedropt). Wir kucken nur auf die Drogen und auch nur auf die illegalen und vernachlässigen alles andere das ist der vielen kritik würde. Sie ist haltauch selber Opfer dieser Repression. Die Repression fällt uns gerade auf die Füße.

    Wir haben ein Problem mit Sucht und Abhänigkeit aber nicht mit Cannabis.

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  15. Ich frage mich schon lange, was Fr. Ludwig zur Bundesdrogenbeauftragten qualifiziert?

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    1. Das kann ich Ihnen sagen: Weil sie in der Mitte des Lebens steht. Das reichte für ihre Qualifikation vollkommen.

      Jens Spahn auf Twitter:
      “Ich freue mich, dass @DaniLudwigMdB neue Drogenbeauftragte wird. Für dieses Amt ist es wichtig, mitten im Leben zu stehen. Als langjährige Bundestagsabgeordnete und ehrenamtliche Kreisrätin bringt Daniela Ludwig genau das mit.”

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  16. Schön zu sehen, wie hier die Meinungen auseinandergehen und kontrovers diskutiert wird….
    Schon interessant…..
    Warum werden diejenigen die nicht der Meinung von Frau Ludwig sind, nicht als “Cannabis Verschwörungstheoretiker” bezeichnet…????
    Scheinbar gibt es auch hier aus dem medizinischen Bereich unterschiedliche Meinungen….ziehe nur ein pa
    ar parallelen zur Diskussion der aktuellen C. Situation…
    Sehe es aber ähnlich wie ” 30 jähriger”…..das Jugendliche mit 14 schon das Saufen anfangen (siehe Sportvereine) gehört ja schon zum guten Ton und ist in der Gesellschaft ja “normal”….
    Sorry, aber das ist sooo typisch in diesem Land……

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  17. Frau Ludwigs Verweis auf die exorbitante Anzahl klinisch zu therapierender Folgeerscheinungen exessiven Konsums von zBsp Marihuana hat durchaus seine Berechtigung. Die gentechnisch veränderten Züchtungen, welche heute in der Regel zum Verkauf und Konsum kommen, haben einen völlig unkontrollierbaren Wirkstoffgehalt. Der sicherlich dazu angetan ist die juvenile Psyche anzugreifen. Die Zeiten wo Gräser wie “Acapulco Gold” aus Mexiko, oder Cannabis wie der “Rote Libanese” aus der Bekaa-Ebene im Libanon kamen sind passé. In den europäischen Hauptanbaugebieten, in der Regel im Kosovo, geht es ausschließlich um Maße und Steigerung des Wirkstoffgehalts. Eine zielführende Drogenpolitik müsste sowohl die Angebotsseite (Qualität!), als auch einen kontrollierten Vertrieb umfassen. Das wird zwar mit Frau Ludwig nicht zu machen sein, aber eines fernen Tages wird kein Weg daran vorbeiführen. Solange muß man allerdings die psychischen Verwerfungen in Kauf nehmen, die durch das was die staatliche Drogen”Politik” ausmacht mitverantwortet werden.

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  18. “ Über 30.000 Konsumenten befänden sich derzeit in stationärer beziehungsweise ambulanter Behandlung. „Diese Tatsache darf man nicht ausblenden“,
    30.000 in ganz Deutschland? Der Großteil davon unfreiwillig und völlig sinn- und nutzlos.

    Wie viele Menschen in Deutschland befinden sich eigentlich in Behandlung wegen Krankheiten/Folgen die durch Arbeit entstehen?
    Mehrere Hundertausende auf alle Fälle.
    Aber die krank machende Arbeit verbietet niemand. Im Gegenteil. Arbeitsverdichtung und krank machende Arbeit nimmt immer mehr zu.

    Der Unterschied ist schlicht und einfach folgender:
    Von der krank machenden Arbeit leben halt viele mit. Die krank machende Arbeit ermöglicht “so manchen” ein elitäres, gesundes Leben.

    Beim Kanabsikonsum ist das vermutlich nicht so 🙂

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  19. Tanja Schwarzmüller

    Die 30.000 angeblich wegen Cannabis in Behandlung befindlichen Menschen verdienen jede Hilfe mit ihrer Krankheit fertig zu werden. Strafverfolgung und Führerscheinentzug sind keine Hilfe. Die übrigen 3,97 Millionen erwachsenen Konsumenten die gerne keine Kriminellen mehr wären hat Frau Ludwig bei ihrer ganzen Kompetenz wohl vergessen zu fragen, ob sie sich eine Legalisierung wünschen, upsi. Das unter diesen Konsumenten nach Jahrzehnten der Ausgrenzung und Verfolgung die Geduld am Ende ist mit einer Politik, die das Monopol der Mafia gegen die Bevölkerung verteidigt, verwundert da nicht. Das sich einzelne im Ton vergreifen ist bedauerlich aber leider auch nachvollziehbar bei so viel Missachtung von Frau Ludwig und Konsorten. Vielleicht macht Deutschland bei einer Legalisierung ja nicht die Fehler Cannadas nach, nur einer handvoll Konzernen die in Übersee Steuern zahlen den Markt zu überlassen – deutscher Mittelstand und so. Bei Alkohol gibt es hierzulande keine günstigeren Schwarzmarkdealer – warum nur?
    Unerwähnt bleibt der Bund Deutscher Kriminalbeamter der sich seit Jahren für eine Entkriminalisierung ausspricht, mit denen hat Frau Ludwig wohl noch kein Bierchen getrunken. Das Cannadische Cannabis der Firma TILRAY weißt übrigens stattliche 25% THC auf und kann auch in Deutschland über die Apotheke bezogen werden. Ich bezweifle stark, das Schwarzmarktware egal ob in Deutschland (Durchschnitt 12%) oder Cannada da mithalten kann.

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  20. Sollte bei solchen Artikel nicht auch die Gegenseite Darstellung finden?
    Jemand der Die Legalisierung Bewegung vertritt? Der Deutsch Hanf Verband vlt?
    Leider wird immer Einseitig berichtet und die Aussagen von Ludwig ohne zu Hinterfragen als Fakten abgedruckt.
    Z.b wird verschwiegen das von den 30000 wegen Cannabinoiden in Kliniken befindlichen Patienten, viele wegen “Legal Highs” in Behandlung sind, diese Legal High sind eine direkt Folge des Cannabis Verbotes. Die Verhältnissmäßigkeit und wieviele wegen ALkohol in behandlung sind wird natürlich auch nicht erwähnt.
    Niemand will Cannabis für Kinder legalisieren.
    Auf die Kommentare des Letzten Artikels ging sie auch gar nicht ein.
    Unsäglich die Frau.

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  21. Ich würde es begrüßen, wenn Sie zu dem kontroversen Thema auch jemanden zu seinen Gegenargumenten zu Ludwigs Positionen befragen würden? Der Schildower Kreis und insbesondere deren Sprecher, Lorenz Böllinger (emeritierter Professor für Strafrecht und Kriminologie) hätte sicherlich Gehaltvolles zu diesem Thema beizutragen. Vielleicht so gar fachlich mehr als eine CSU-Politikerin, die seit 2014 tourismuspolitische Sprecherin der CDU/CSU war.

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  22. Ich bin kein CSU-Wähler, würde mich auch nicht als konservativ bezeichnen – ABER: In diesem Fall bin ich ausnahmsweise der selben Meinung wie Frau Ludwig, weil ich mittlerweile etlichen Menschen begegnet bin, denen es auf lange Sicht nicht gut getan hat, Canabis zu konsumieren.
    Bei medizinischer Indikation wie z.B. bei Krebs oder multiple sklerose gibt es dagegen offensichtlich mehr Nutzen als Schaden.

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    1. Legalität oder Verbot haben aber keinen nennenswerten Einfluss auf die Konsumzahlen (s. Länder die bereits legalisiert haben), daher bleibt uns nur übrig den individuellen Konsumenten zu schützen. Dafür braucht es kontrollierte Abgabe mit Qualitätskontrolle, Jugendschutz und Therapieangebote. Strafverfolgung und Führerscheinentzug von nüchternen Konsumenten ist definitiv der falsche Weg, da es kontraproduktiv ist.

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    2. Ich kann übrigens auch aus eigener Erfahrung mitreden. Auch ich habe den kompletten Weg durch. Von MISSbrauch bis in die Psychiatrie (wobei ob das jetzt an Drogen lag oder nicht ist nicht eindeutig. Das ist ein wenig wie Henne und Ei. Unklar was zuerst da war) bis wieder zu einem vernünftigen GEbrauch (sic!).

      Eine Wendepunkt war, das ich ein Rezept bekam. Also erst mal einen Vaporizer gekauft und den Tabak weggelassen. Das sorgte

      – für weniger Kopfkino
      – Keine Atmwegsprobleme mehr
      – und einem runterdossieren nach und nach. Von 500mg am Tag auf etwa 500mg in der Woche und weniger.

      Das Problem war vor allem das Nikotin! Das hat mich einen Kopf nach dem anderen rauchen lassen bzw. Joint bauen lassen.
      Und ich habe mich endlich getraut eine Feinwaage zu kaufen. Das tat ich nie weil ich immer Sorge hatte, dass es bei einer Hausdurchsuchung dann heißt “Aha – Dealer-Utensilien!” Ich wusste da erst überhaupt zum ersten Mal was ich so für Mengen verkonsumiere. Funfact: Es war weniger als gedacht. Ich glaube viele überschätzen die Menge. So ist dann das “halbe Gramm im Joint” vielleicht nur die MEnge von 300mg oder weniger.

      Wie auch immer: Ist heute alles kein Problem mehr. Dank medizinischer Legalisierung!

      Ein weiterer Punkt war: Wenn ich zu einem Dealer bin. dann kaufte ich da auch gleich mal auf Vorrat ein. Wer weiß wie man wieder dazu kommt. So. Und dann lag das Zeug ständig in Reichweite.

      Oder Paranoia: Viele Konsumenten bekommen eben wegen des Verbots einen schlechten, paranoiden Trip. Das war, als ich mein Rezept hatte, auf einen Schlag weg! “Endlich kann mir keiner mehr was!”. Das dache ich zumindest, bis ich die ersten Berichte las bei denen Patienten (!) eben doch wieder Ärger mit der Polizei bekamen. Bei einer Legalisierung wären zumindest diese Ängste vermutlich weitgehend weg.

      Hätten wir einen Fachhandel, dann könnte ich mir da, in dem Wissen mir jederzeit was holen zu können, was fürs Wochenende besorgen. Fertig.

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  23. Die Bürger wählen Prohibitionsparteien. Diese ändern aus finanziellen Gründen nicht die Rechtslage.
    Also zwingen sie mich, jugendliche Lebensläufe durch Ermittlungsverfahren wegen Cannabisdelikten zu versauen.
    Damit produziere ich Kriminelle.
    Mein Auftrag ist jedoch Kriminalprävention.
    Ich habe es satt.
    Frau Ludwig ist das Gesicht einer neofeudalistischen Kaste, der weder das Wohlergehen der Gemeinschaft als Ganzes, noch des Individuums etwas bedeutet.
    Nur das eigene finanzielle Wohlergehen.

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  24. .. wenn man zum Vergleich die Statistiken für Deutschland von der legalen Droge Alkohol mal anschaut; In Deutschland leben derzeit circa 1,3 Millionen abhängige Alkoholiker, etwa 2 Millionen Alkoholkranke und 10 Millionen Menschen, die regelmäßig zu viel Alkohol konsumieren. Jährlich sterben durch die Folgen des Alkoholkonsum 20000 Menschen und es passieren 40000 Verkehrsunfälle unter Alkoholeinfluss… Jede 3. Straftat wird unter Alkoholeinfluss begangen… Da ist es verwunderlich das der Cannabiskonsum in diesem Maß so vehement von Frau Ludwig verteufelt wird und Alkohol legal ist..

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    1. “Harte Kante” gegen Drogenjunkies lässt sich halt öffentlich bei vielen Menschen immer noch gut verkaufen. Aber wehe, im Bierland Bayern würde man endlich gegen den massenhaften Alkoholkonsum und -missbrauch etwas sagen und vorgehen…..

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  25. Diese Diskussion ist sowas von absurd, dass es schon lustig ist, darüber zu lesen. Cannabis ist und bleibt eine Droge, ob mann es wahr haben will oder nicht. Und Drogen sind was Schreckliches, egal in welcher Form und das gleiche gilt für Alkohol und anderen Suchtmittel! Ich bin mit nix von dem bis jetzt in Kontakt gekommen und das nicht weil ich nicht konnte, sondern weil ich es nicht will. Ich habe genug gesehen, was es mit Menschen macht und das kann mann nicht leugnen. Außer mann ist selbst süchtig, dann stellt man es immer so hin, als sei jeder auf der Welt schuld, das man damit in Kontakt gekommen, ist außer man selbst.

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    1. Also Alkohol auch komplett verbieten? Oder zumindest Weinfeste, Bierzelte und Biergärten abschaffen, Starkbierfeste sowieso (das Regionalfernsehen überträgt dann aus der Rosenheimer Auerhalle den alljährlichen Spezi-Anstich) und wegen der Vorbildwirkung finden künftig sämtliche offizielle Veranstaltungen von kommunalen Einrichtungen bzw. öffentlichen Behörden nur noch alkoholfrei statt? Und wenn wir dann schon dabei sind: die schnelle und mühelose Fortbewegung mit motorisierten Fahrzeugen stimuliert im Gehirn die gleichen Glücksrezeptoren wie bestimmte Drogen.

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    2. Robert Bleckmann

      Mit der aus Ihrem Beitrag resultierenden Lösung bin ich auch einverstanden. Wir verbieten Alkohol, Nikotin, Zucker, Koffein uvm. Lassen Sie uns in einer Gesellschaft leben, die komplett frei von Suchtmitteln und psychoaktiven Substanzen.

      Allerdings wäre eine solche Gesellschaft eine Utopie. Außerdem möchte ich betonen, was mich in vielen Diskussionen sehr ärgert, nur weil Sie keine Drogen nehmen, heißt es nicht, dass die ganze Welt genau so sein muss wie sie. Das ist, was jeden Menschen ausmacht – Diversität. Ich kann Schlagermusik auf den Tot nicht ab. Trotzdem verbiete ich sie doch keinem oder beschwere mich, wenn in einer Lokal oder Veranstaltung diese gespielt wird.

      Wenn Sie abseits Ihrer persönlichen Meinung Fakten gegen eine Legalisierung nennen, bin ich gerne bereit weiter mit Ihnen über dieses Thema zu diskutieren.

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    3. Alle Drogen (oder auch „Medikamente“) haben ein gewisses Schadenspotenzial, aber auch potenzielle Nutzen. Bei manchen überwiegt das eine, bei manchen das andere. Dabei kommt es auch auf Qualität, Menge, Alter oder eventuelle Vorerkrankungen an. Es ist auf jeden Fall erstrebenswert, dass möglichst wenige Drogen konsumiert werden, aber dafür ist die Strafverfolgung und Repression nicht geeignet, denn trotz Verbot steigen die Konsumzahlen stetig. Anstatt Milliarden in den Sand zu setzen, sollten wir in mehr Präventionsarbeit investieren, und zwar auf Augenhöhe und ohne erhobenen Zeigefinger.
      Letztendlich konsumiert, wer konsumieren möchte, da hindert einen auch kein Verbot dran. Der Schwarzmarkt boomt, während vermeidbare Gefahren für Konsumenten in Form von Streckmitteln oder unbekanntem Wirstoffgehalt immer weiter steigen. Dieser freie Markt muss staatlich reguliert werden, sodass Qualitätskontrollen sowie Jugend- und Verbraucherschutz möglich werden. Die Drogen zu verteufeln und deren Konsumenten zu stigmatisieren („Junkie“) bringt uns jedenfalls nicht weiter.

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  26. Frau Ludwig, in Colorado ist der Konsum bei Jugendlichen nach der Legalisierung zurück gegangen. Der verantwortungsvolle Umgang von Erwachsenen mit einem regulieren Cannabis Markt schafft außerdem Möglichkeiten Suchtkranken wirklich zu helfen. Wieso ignorieren Sie Fakten? Wieso stellen Sie Ihre eigene Meinung über die des Volkes?

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  27. Robert Bleckmann

    (…) Bei Politikern wie Daniela Ludwig wundert es mich nicht besonders, das in diesem Land eine solche Spaltung und streckenweise Wut auf die Regierung herrscht. Die Kommentare die unsachlich und möglicherweise beleidigend stammen vermutlich von Aktivisten, die sich jahrelang für eine Legalisierung eingesetzt haben und inzwischen die Nase voll haben. Denn wenn man sich für die Legalisierung einsetzt und sich an die jeweiligen Stellen, Daniela Ludwig, Drogenbeauftragte, wendet erhält entweder keine Antwort, eine nicht auf die Frage antwortende Antwort, oder man erhält ein “Saufgedicht” als Antwort. Als Aktivist erhält man in keiner Zeitung Zeit für ein Interview. Aber eine voreingenommene Drogenbeauftragte erhält die Möglichkeit und Erlaubnis öffentlich die Meinung negativ zu beeinflussen.

    30.000 stationäre Fälle. Bitte verstehen Sie mich nicht falsch. Das möchte ich gar nicht kleinreden. Allerdings gibt es diese Fälle trotz der Prohibition. Jeder einzelne der zusätzlich auf diese 30.000 kommt ist ein weiterer Beweis, dass die Prohibition auf allen Ebenen fehlschlägt. Es ist derzeit Cannabis mit hohem THC-Gehalt im Umlauf. So ist das aber in einer Prohibition. In Amerika zu Zeiten der Alkoholprohibition wurde auch nur noch starker Schnaps gehandelt, da man so mehr Wirkstoff mit weniger Gewicht schmuggeln konnte. Durch eine Legalisierung kann man den THC-Wert des Cannabis staatlich regulieren wodurch automatisch weniger Psychosen und Probleme ausgelöst werden. In legalisierenden Ländern sieht man doch auch, dass eine Legalisierung den Konsum nur minimal ansteigen lässt. Jugendliche konsumieren sogar weniger! Eine weitere interessante Frage ist doch, wie viele Jugendliche auf Grund ihrer Depressionen und Probleme zu Cannabis greifen und nicht diese Probleme durch Cannabis haben.

    Ach Frau Ludwig, was ist das denn nun schon wieder für ein Argument. Wenn man 50 ehemals Cannabisabhängige nach ihrer Meinung zu Cannabis fragt, wird man durchaus einige haben die sich gegen eine Legalisierung aussprechen. Aber die Mehrheit wird Ihnen trotzdem sagen wie unsinnig das Verbot ist. Das machen Sie sehr gerne, nicht Frau Ludwig, Einzelfälle nehmen und diese als die Regel darstellen. Fragen Sie doch mal ehemals Alkoholabhängige nach ihrer Meinung, ob Alkohol weiter so legal bleiben sollte, wie es aktuell der Fall ist. Dann müssten sie sich ja sofort für ein Verbot von Alkohol aussprechen, denn wenn Menschen mit persönlicher Betroffenheit dazu raten, lässt sich nur schwer dagegen argumentieren.

    Frau Ludwig und ihre Liebe zum Kanadischen-Schwarzmarkt. Kanada hat legalisiert, allerdings fehlen in vielen Orten die Läden zum Kaufen von Cannabis. Deswegen ist der Schwarzmarkt noch präsent in Kanada. Kanada arbeitet aber inzwischen an dem Problem und erst vor ein paar Tagen kam die Meldung, dass der Schwarzmarkt noch mehr an Bedeutung verloren hat. Jeder der die Möglichkeit hat in Kanada, gibt gerne mehr Geld aus, weil die Konsumenten sich dann sicher sein können sicheres und reines Cannabis zu haben und nicht das verschmutzte, schädliche Cannabis, dass es auf dem deutschen Schwarzmarkt gibt – jeder Cannabiskonsument der Schäden davon trägt, geht auf ihr Gewissen. Es ist ihre Schuld.

    Wem Cannabis hilft, egal was es ist, sei es Schlafprobleme, Rückenschmerzen, Konzentrationsschwäche uvm. dem sollte Cannabis zur Verfügung stehen. SIE KÖNNEN MENSCHEN DOCH NICHT EINFACH MEDIZIN VERWEHREN!

    Ich möchte hier wiederholt betonen, dass ich mir ein Gegeninterview von Georg Wurth oder Richter Andreas Müller, der übrigens dieses Jahr eine Normprüfung beim Bundesverfassungericht eingereicht hat, wünschen.

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  28. (…) Mittlerweile frage ich mich, wie lange sich Fr. Ludwig noch blamieren möchte. (…) Kein Mut zur Veränderung und täglich neues Chaos.
    Dafür, dass es sich nicht dauernd um Cannabis drehen soll, ist Fr. Ludwig mittlerweile aber sehr oft mit diesem Thema präsent.
    Mit ihr gibt es keine Legalisierung. Geht sie dann, wenn es über sie hinweg legalisiert wird? Die Hoffnung stirbt zuletzt.

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  29. “Über 30.000 Konsumenten befänden sich derzeit in stationärer beziehungsweise ambulanter Behandlung” sagt Frau Ludwig… und es gibt geschätzt 4,000,000 Millionen Konsumenten in Deutschland (wahrscheinlich sind es noch sehr viel mehr). 30,000 von 4,000,000 = 0,75% Problemfälle. Frau Ludwig benutzt also die 0.75% um auf ein RIESENPROBLEM hinzuweisen und Ignoriert völlig die 99.25% die keine Probleme damit haben. Wacht doch endlich mal auf Leute. Euer Kampf gegen Cannabis war schon vor 50 Jahren verloren als Ihr ihn begonnen habt. Man kann eine Pflanze, also ein Produkt der Natur, nicht für Illegal erklären. Das ist kompletter UNSINN. Die Menschen werden den Konsum nicht einstellen “weil sie das gerne so hätten” Frau Ludwig. Das Ihr Politik ausschliesslich “Ego und Ich Basiert” ist wurde ja bereits aus den BPK Beiträgen von Tilo Jung deutlich. Ihnen liegt nicht das “große ganze” am Herzen. Und das wird immer mehr Menschen klar.

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  30. Es gibt da noch ein nettes Zitat von Joe Rogan (ist ein Amerikanischer Podcaster) –> “Menschen die andere Menschen dafür bestrafen das sie eine Pflanze rauchen die sie glücklich macht sind die wahren Verbrecher”.

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  31. Was sind Studien?

    Fast alle aufgeführten Zitate haben keinen Wert, da sie lediglich Subjektiv sind und wenig Beweise aufführen.
    Psychische Störungen können viele Ursachen haben und Cannabis ist meistens nur ein Notruf/Flucht. Es wird Teilweise sogar als Medikament gegen Störungen eingesetzt, aber dabei muss der Konsum kontrolliert sein. Zudem entstehen viele Störungen, weil der Konsument zu 90% nicht weiß, was er überhaupt raucht.
    Eine Entkriminalisierung/Legalisierung UND bessere Aufklärung – nicht nur von Drogen, sondern auch von psychischen Störungen – wird dem Konsumenten helfen bessere Entscheidungen zu treffen.

    “Brechen öfter die Schule ab” – wurden dabei auch die sozialen Umstände betrachtet oder lediglich “Oh, der raucht Cannabis und hat die Schule abgebrochen? Der gehört jetzt zu meinem Argument!”

    In ihrer Antwort erwähnt sie auch NUR einen Polizist, der genau ihre Meinung vertritt.
    Wie wäre es, wenn es eine Umfrage bei der Polizei gibt, wie sie zu Cannabis stehen? Das wäre ein Ergebnis, mit dem argumentiert werden kann.
    Als Politiker sollten viele Aspekte berücksichtigt werden und zumindest VERSUCHT werden eine objektive Haltung zu vertreten. Ihr Zitat “Es ist auch das gute Recht eines jeden Einzelnen, sich eine persönliche Meinung zu bilden und diese frei und offen zu äußern“ zeigt nur, dass sie keinerlei Interesse hat Argumente der Opposition zu beachten.

    Ich wünsche mir, dass sie endlich proaktiv wird!
    Nur die Meinung von Opfern einzuholen oder andere Länder zu kritisieren hilft uns nicht. Wenn die Projekte in Kanada & Portugal nicht auf Deutschland angewendet werden können, wie wäre es dann mit eigenen Projekten und Studien?
    Deutschland fällt in vielen Bereichen stark zurück und das führt oft auf Politiker zurück, die ihre subjektiven Interessen auf 83 Millionen Einwohner anwenden wollen.

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    1. Ich würde Quellen nennen wenn ich hier Links veröffentlichen dürfte, was ich aber nicht darf. Aber Sie können ja mal in eine Drogenberatungsstelle gehen und nachfragen was Sache ist. Oder lesen Sie mal das hier:

      Ein Schriftstück der Weltkommission für Drogenpolitik. Das Werk trägt den schönen Titel: “Das Drogen (Wahrnehmungs)problem – Wider die Vorurteile gegenüber Menschen, die Drogen konsumieren.” (Deutsch)

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    2. Ich habe mal ein paar Studien auf Lager, alle wiederfindbar:
      WHO Über soziale und gesundheitliche Effekte beim nichtmedizinischen Konsum, Original The health and social effects of nonmedical cannabis use 2016, Eine schöne Zusammenfassung, auch mit offenen Fragen, ab der Mitte des Dokuments.
      Der Wissenschaftl. Dienst des Bundestags, November 2019 über die Auswirkungen einer Legalisierung von Cannabis auf die Zahl der Konsumenten, WD 9 – 3000 – 072/19: “Zusammenfassend kommen die Autoren zu dem Schluss, dass die Verfolgung einer strikten Drogenpolitik
      wenig bis keinen Einfluss auf das Konsumverhalten hat.” Damit muss ich umgehen, das kann ich nicht ignorieren, zudem das die EMCDDA bereits 2011 für 8 europäische Länder feststellte.
      Dann wären noch die Alternativen Drogen- und Suchtberichte der letzten Jahre zu nennen, die Studien aufgreifen und Szenarien einer alternativen Drogenpolitik entwerfen.

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  32. Das Problem ist, Daniela Ludwig ist fachlich nicht qualifiziert und rennt die ganze Zeit einer Ideologie hinterher. Fakten und wissenschaftliche Studien interessieren sie nicht. Diskussionen und Fragen geht sie aus dem Weg! (Siehe Abgeordnetenwatch,Twitter, Facebook…)

    Die Momentan Logik der CDU/CSU sieht so aus: Drogen sind schlecht für deine Gesundheit und machen dein Leben kaputt und damit das nicht passiert verfolgen wir dich, geben dir eine Strafe, stecken dich in den Knast und machen so dein Leben kaputt.

    Mit Strafen und Gefängnis wird man einem Konsumenten nie helfen können! Es wird die ganze Situation nur verschlimmern. Dazu kommen dann noch Steckmittel und die weitaus schlimmeren Drogen mit denen man auf einem Schwarzmarkt zwangsläufig in Kontakt kommt.

    Besonders im Vergleich zu Alkohol und Tabak wird hier mit zweierlei Maß gemessen!

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  33. 35 Jahre alt, Abteilungsleiter, Beitragszahler bei 4 geminnützigen Vereine - trotzdem kriminalisiert

    Es geht immer nur um den Schutz von Jugendlichen und Kindern.
    Das der größte Teil der Konsumenten jedoch Erwachsene sind und diese alle diskriminiert werden, wird von ihr völlig ignoriert.
    Und dabei zeigen die letzten Jahrzehnte klar, der Jugenschutz ist mit einem Verbot noch viel schwerer umsetzbar als mit einer kontrollierten Abgabe.
    Die Zahlen aus Kanada interpretiert sie auch wie es ihr gerade passt, die Schwarzmarktverkäufe gehen immer weiter zurück.

    Ich bin 35 Jahre, zahle den Höchststeuersatz, spende 5% meines Gehaltes an wohltätige Zwecke und laufe stets in Gefahr Führerschein und dann vll. auch den Job zu verlieren,
    weil der Staat mir vorschreiben will wie ich mich berausche? Obwohl keine Gefahr für andere besteht. So wird eine Generation gezüchtet, die die Polizei fürchtet und ablehnt.

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  34. “Was ich nicht will, was ich nicht tu, darfst auch nicht du!“. Das ist die Einstellung von Frau Ludwig (CSU).

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  35. 30.000 in Suchtbehandlung von denen bald die Hälfte aber nur dort ist um Beispielsweise die Fahrerlaubniss wieder zu erlangen, da jeden der in den letzten Tagen Cannabis konsumiert hat der Führerschein entzogen wird. Bei harten Drogen wie Alkohol darf sogar berauscht gefahren werden vertehe wer was das soll?!? Dann wenigstens so Konsequenz sein und Alkohol genauso handhaben sprich eine Flasche Bier oder ein Bieröffner im Auto als Verdacht auf Rauschmittelkonsum strafrechtlich verfolgen. Die einseitige Berichterstattung erinnert an Reefer Madness vielleicht widmet sich die Redaktion auch mal Zahlen des Gesundheitswesen von Colorado oder holt sich Experten ins Gespräch wie den Schildower Kreis, LEAP Deutschland oder Drogenexperten wie Dr. phil. Christian Rätsch. Eine Kriminalisierung von Hanf nutzt nach wie vor nur Kriminellen und schadet der Gesamten Bevölkerung ob Hanffreund oder nicht. Die Frage Milliarden für eine sinnlose Heilfpflanzenjagd in dieser kritischen Zeit zu verschwenden beantwortet sich von selbst. Auch verwunderlich das eine angeblich “christliche” Partei Hanf kriminalisiert welche therapeutische Wirkung selbst Jesus im heiligen Salböl nutzte (Kaneh Bosm)

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  36. Etwa 1 % der Konsumenten haben Probleme mit Cannabis.
    Bestraft werden aber auch die verbleibenden 99 %.

    Und überhaupt … warum denn Strafe? Wenn jemand Probleme hat, braucht er Hilfe. Von einem Arzt oder Therapeuten, nicht von Polizei oder Richter.

    Frau Ludwig kann erzählen, was sie wil. Ihr fehlen die Argumente.
    Die Drogenpolitik der letzten Jahrzehnte ist gescheitert, immer mehr Länder zeigen, dass es besser geht. Ein „Weiter so“ kann nicht die Antwort sein.

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  37. 30 000 Menschen sind gröstenteils deswegen in Cannabis-Therapie, weil wir einen § 32 im Strafgesetz haben, der besagt Therapie statt Strafe. Das ist der Grund und in dem Momnet wo die Starfverfolgung eingestellt wird, wirkt sich das auch auf die Therapiezahlen aus. Frau Ludwig sollte lieber gefragt werden, warum Sie, Alkohol ab 16 erlaubt, obwohl, im gegensatz zu Hanf 75 000 Menschen daran jährlich steben. Lächerlich was Frau Ludwig hier im Namen der CSUCDU abliefert.

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  38. Ich verstehe Ihre Ansätze das sie die Jugend schützen will ok gut und schön aber wir alle haben in den Jahren der Prohibition trotzdem gekifft oder gerade deswegen also warum dann nicht die Jugend schützen in dem man schon allein durch ne lagale Abgabe an Erwachsene ein Verbraucherschutz entsteht, es gibt zur Zeit wieder genug Meldungen aus der Schweiz wo gestrecktes grass Kids ins Krankenhaus bringt, dass muss doch nicht mehr so weiter gehen, selbst Amerika der größte Kämpfer im war on drugs denkt um und das der Polizeichef von rosenheim was ihr Wahl und Unterstützerkreis ist so was sagt is doch klar aber was ist den mit dem bund deutscher kriminal Beamter die auch für entkriminalisirung sind, Naja so lang das Weißbier nicht nur die biergärten sondern auch die Geld Taschen unserer angeblichen Vertretung füllt, wird wohl weiter auf wissenschaftliche und wirtschaftliche sowie soziologische Studien verzichtet

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  39. Wieso vergleicht man alltägliche Dinge mit Drogen???? Wie schon gesagt, Drogen zerstört Menschen, und nicht nur die Person, die es konsumiert, sondern auch die ganzen Mitmenschen! Ich will nicht wissen, wie hilflos sich eine Mutter oder Vater fühlt, wenn das Kind eine Psychose gerade durch macht wegen Drogen. Und es ist einfach Fakt, dass es dazu führt, das kann man nicht leugnen. Leben und leben lassen, aber warum immer mit einer Sucht warum nicht ohne? Ist man so unglücklich oder unzufrieden mit sein Leben, dass man sich die Birne vernebeln will? Muss das sein? Das gleiche gilt für Alkohol! Und man ist ja auch Vorbild für die Kinder oder etwa nicht…

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    1. Liebe Wasserburgerin.

      Sie übersehen das offensichtliche: alles geschieht in der Illegalität, d. h. egal ob’s “verboten” ist oder nicht, es wird konsumiert. Warum? Weil die Menschen Lust drauf haben. Ich würde es Ihnen auch mal empfehlen, aber wenn Sie so der Meinung sind, “Drogen sind nix”, dann ist das vielleicht auch aus Ihrer Sicht nichts für Sie – und diese Menschen gibt es auch. Kein Ding, im Gegenteil, eine Frage der Toleranz. Genau das erwarten wir auch von Ihnen und von Frau Ludwig erst recht. Ob Sie es mögen oder nicht.

      Schöne Grüße!

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  40. Gegen Leute die nach einem intensiven Konsummuster GEGEN eine Legalisierung sind kann man relativ einfach argumentieren: Das Verbot hat sie nicht geschützt, im Gegenzug wäre vielleicht mit einer ehrlichen Prävention der Konsum moderater gewesen oder es wäre einfach eine Alltagsdroge wie Tabak gewesen, wo viele Konsumenten abhängig werden aber es halt normal in den Alltag integrieren können.

    Aber das wichtigste: Es ist unwahrscheinlich dass sich das Konsumverhalten nennenswert ändert, da gibt es genug internationale Vergleiche.

    Ist zwar nicht meine Webseite aber war so meine erste Anlaufstelle für die Diskussion und ich fand es erschreckend dass im Endeffekt schon so lange alle wichtigen Fakten auf dem Tisch liegen.

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  41. „Menschen, die häufig konsumieren, brechen öfter die Schule ab und haben seltener akademische Abschlüsse“, weiß die Bundesdrogenbeauftragte.

    Genau. Und deswegen haben wir ja auch so viele kiffende Studenten 🙂

    Was die Frau nicht alles behauptet ohne Belege oder Nachweise zu liefern.

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    1. Oh ja, sehe ich an meinen Vorbildern in Schule und Studium,
      Carl Sagan, Astrophysiker, wiss. Leiter der ersten Planetenmissionen der NASA, schrieb unter dem Pseudonym Mr.X seine Eindrücke zu Marijuana considered,
      Richard Feynman, Elementerteilchen-Physiker, erfand die Feynman-Diagramme für Teilchen-Kollisionen, Nobelpreis,
      Stephen J. Gould, Evolutionsbiologie, gewann mit Wonderful Life (Zufall Mensch) Buchpreise.
      Dann wären noch Steve Jobs, Bill Gates, Francis Crick, ebenfalls NPT, Bob Marley, Louis Amstrong, Morgan Freeman … zu nennen, alles Pot Smoker, alles Versager.

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  42. Karsten Pankonin

    „Wer den Weg des respektvollen Umfangs verlässt, sagt mehr über sich, als über mich“ *Daniela Ludwig
    Wenn diese Bundesprohibitionsbeauftragte auch nur einen Hauch Respekt gegenüber etwa 4 Millionen Hanfkonsumenten hier in Deutschland hätte würde sie statt unsinnigem Geschwurbel von sich zu geben auf Augenhöhe mit den betroffenen reden. Wer ohne Respekt gegenüber den Betroffenen in einem politischen Amt agiert braucht sich nicht wundern wenn es irgendwann keine respektvollen Kommentare mehr gibt. Frau Ludwig ist es doch die Respektlosigkeit sät, also wird sie diese auch ernten.

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  43. Sehr geehrte Frau Ludwig, ihre Argumentation ist absurd.
    Ich bin ein rechtschaffender Steuerzahler und bringe mich jeden Tag in die Gesellschaft ein in dem ich 12 Stunden am Tag arbeiten gehe. Ich finde es unmöglich, dass ich Angst vor Verfolgung seitens unserer Justiz haben muss, nur weil ich gelegentlich einen Joint rauche.
    Ich verabscheue Alkohol und dass, was es mit Menschen macht, zudem halte ich nichts davon mich bei jeder Kleinigkeit mit Medikamenten zuzudrönen. Gesellschaftlich ist das jedoch voll und ganz akzeptiert.

    Die Kriminalisierung von Konsumenten ist absolut nicht tolerierbar.
    Warum muss ich jederzeit fürchten meinen Führerschein zu verlieren, nur weil ich vor zwei Wochen mal einen Joint geraucht habe?
    Ich bin strickt gegen das Fahren in jeglichem Rauschzustand, trotzdem kann mir jederzeit der Führerschein entzogen werden. Dadurch würde ich meinen Job und somit meine komplette Existenz verlieren. Der Schaden wäre wesentlich Schlimmer für die Gesellschaft, da ich dann vom Staat leben müsste.

    Die Konsumenten werden in die Illegalität getrieben und können nur das Zeug rauchen, was zur Zeit auf dem Markt ist. Sei es super THC lastig oder weniger.
    Bei einer Legalisierung hätte der mündige Verbraucher die Chance, dass Zeug zu kaufen, was ihm persönlich am besten tut. Übrigens wie beim Alkohol auch.
    Eine Person, die am Abend mal ein Bierchen trinken möchte, kommt ja auch nicht auf die Idee, sich erstmal ne Pulle Vodka in den Kopf zu knallen, nur weil es auch Alkohol beinhaltet.

    Ich finde ihre Politik restriktiv und realitätsfern. Nicht jeder Konsument ist ein Drogenabhängiger, genauso wenig wie jemand, der mal ein Bier trinkt, ein Alkoholiker ist.

    Nehmen Sie die Gesellschaft ernst und suchen Sie den Dialog. Die Kriminalisierung von Konsumenten gehört abgeschafft.

    Es gibt bei jeder Droge Leute, die diese nutzen um persönliche Probleme zu unterdrücken, allen voran Alkohol. Dem kann man nur mit Aufklärung und Dialogbereitschaft entgegentreten und nicht mit Verboten und Verfolgung.

    Das Vertrauen in den Rechtsstaat schwindet. Ein Kiffer in Bayern würde wahrscheinlich nicht die Polizei rufen, wenn ihm mit Gewalt sein Tütchen Gras geklaut wurde, da er selbst Angst vor Verfolgung haben müsste.
    Ist das der richtige Weg, Vertrauen herzustellen. Ich denke nicht.
    Solange es keinen konstruktiven Diskurs gibt, werden die Konsumenten in der Illegalität bleiben und weiterhin ein kriminelles Milliardengeschäft subventionieren.

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  44. Mehr als vier Millionen Deutsche konsumieren Cannabis.
    Nur ein kleiner Teil hat Probleme mit seinem Konsum, noch weniger entwickeln eine Abhängigkeit. Dennoch wird Hanf von der Politik als Teufelszeug bezeichnet und für die Verfolgung seiner Konsumenten jedes Jahr ein Milliardenbetrag investiert.

    Die Zukunft von morgen kann nicht mit den Fehlern von gestern gelingen

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  45. Der Genemigungsvorbehalt der Krankenkassen bei medizinischem Cannabis gehört abgeschafft!
    .Wenn ein Arzt eine Therapie mit Cannabis für sinnvoll hält, dann dürfen ihm und dem Patienten keine Steine in den Weg gelegt werden.

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  46. Nächster Kandidat, bitte

    Sie geht in Kliniken und hört sich die Meinungen von den “Opfern” an. Sie sieht nicht den Menschen, sondern lediglich den Konsum. Die meisten Patienten in einer Klinik sind freiwillig dort, weil es kaum andere Hilfen gibt. Die alternative wäre ein Therapeut. Das bedeutet hierzulande mehrere Monate an Wartezeit + die eigene Kraft, um überhaupt nach einem Therapeuten zu suchen. Viele Menschen werden schon verurteilt, nur weil sie Drogen konsumieren. Das ist Falsch und Frau Ludwig fördert genau dieses Bild – Drogen machen einen weniger zum Menschen und sind außerhalb der Norm!
    Generell sind psychische Erkrankungen in Deutschland ein Tabuthema. Kaum einer kennt oder versucht z.B. depressive Menschen zu verstehen. Das Ergebnis: Eltern haben keine Ahnung was ihr Kind überhaupt durchlebt und verschlimmern die Situation nur. Plötzlich kommt eine Droge ins Spiel und schon verurteilen Eltern ihre Kinder ohne eine Hilfe zu sein. Es benötigt Aufklärung und Akzeptanz und keine Ignoranz!
    Nun haben wir wieder eine konservative Bundesdrogenbeauftragte , die nicht von ihren Vorgängern abweichen will.
    Das Modell, alles muss bestraft werden, ist veraltet. Wir brauchen Fortschritt und Veränderung! Eine Regierung, die vom Lobbyismus und alten Riten geprägt ist, bringt Deutschland nicht voran.

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  47. Wäre es möglich sich straffrei zu eigenem Konsumverhalten zu äußern, würde sich die Dame mit einem repräsentativen Bevölkerungsdurchschnitt auseinandersetzen müssen: Lehrer, Polizisten, Ärzte, Politiker, Richter – kurz alle Berufs-und Bevölkerungsgruppen befinden sich unter den regelmäßigen Konsumenten.
    Eines Teges wird es legal sein und viele werden sich wundern wie lächerlich diese Treibjagd war.

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  48. Wer so viel Blödsinn über medizinisches Cannabis erzählt wie zum Beispiel, dass der THC-Gehalt im medizinischen Cannabis geringer sei wie bei Straßen Cannabis, der braucht sich nicht wundern, wenn er Spott und Hohn kassiert.
    Die 30.000 Süchtigen, von denen Daniela spricht, sind Menschen, die Therapie statt Strafe angeboten bekommen – wer sitzt schon gerne in einer Zelle, wenn er ein ganz normales Zimmer haben kann, bei dem er die Türen selbst auf und zu machen kann.

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  49. Ein Hoch auf die Internationale Getränke Industrie!
    Wer früher stirbt braucht auch keine Rente mehr.
    Gartenarbeit wirkt besser als ALLE Antidepressiva zusammen.
    Deutschland hat das beste Gesundheitssystem, ist sogar Operationsweltmeister und… die meisten kranken Patienten…
    Wer möchte sowas weil er/sie /es daran verdient???
    Wer am meisten zahlt kriegt immer recht…
    Zum Wohl!

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  50. Mündiger Bayer

    Wann wird endlich der Grenzwert in der STVO angepasst? Menschen müssen beim ersten Vergehen zur MPU, während man bei Alkohol einen Freifahrtschein hat. Hier werden auch keine Abbauprodukte (Leberwerte zB) Geprüft wie bei Cannabis. Zahlreiche Leistungsträger in diesem System werden dadurch doppelbestraft durch Polizei & Führerscheinstelle! Und das, obwohl die meisten nicht mal akut berauscht fahren. Die Niederlande haben beispielsweise einen Grenzwert von 3ng, während es bei uns 1ng ist.

    Es wird eine Frist von 2 Monaten zur MPU gesetzt, gleichzeitig wird jedoch ein Abstinenznachweis gefordert von 6-12 Monaten, den man in dieser Zeit nicht einbringen kann = erste MPU ist nicht zu schaffen! Auch während dem Lockdown gabs keine Fristverlängerung bzw. kein solidarisches Verhalten der Führerscheinstelle, man nahm eine mögliche Infizierung schulterzuckend in Kauf.
    (..)

    Mfg,

    ein verärgerter Steuerzahler

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  51. Frau Ludwig hat leider keine besondere Kompetenz in diesem Bereich und muss vorallem die CSU Linie vertreten. Da kann man sich keine zeitgemäße Drogenpolitik erwarten.

    Es ist nur sehr dramatisch dass Menschen deswegen kriminalisiert werden, leiden und sterben müssen (Cannabis mit Blei oder tödlichen synthetischen Cannabinoiden gestreckt)

    Jugendschutz ginge auch und vorallem besser wenn Cannabis legal wäre und auch Alkohol schädigt Jugendliche und auch Erwachsene. Warum soll ein volljähriger Mensch der Alkohol nicht verträgt wegen Cannabis Konsum als krimineller oder Suchtkranker abgestempelt werden, während ein beträchtlicher Teil seiner Nachbarn per Definition ein Alkoholproblem hat?

    Sucht egal ob von Alkohol oder anderen Substanzen ist ein Krankheit die meist auf Grund von Selbstmedikation von Traumata ensteht und so sollten Suchtkranke auch genauso respektvoll behandelt werden wie ein Herzkranker oder Diabetiker, gleichwohl sind 90% der Canbabiskonsumenten nicht Suchtkrank und sollten nicht pauschal in diese Schublade gedrängt werden.

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  52. Da Frau Ludwig keine 3. Volksdroge möchte, sollte sie dafür sorgen, dass die beiden gefährlichen Killerdrogen Alkohol und Nikotin (mit 200000 Todesopfern jährlich) verboten werden und stattdessen die nicht tödliche Heilpflanze Cannabis legalisiert wird.
    Dann haben wir nur noch eine Volksdroge, die sogar gleichzeitig eine vielseitig einsetzbare Medizin ist. So sähe wahrer Fortschritt aus!

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  53. Durch das Hanf Verbot werden unzählige Millionen unschuldiger Menschen in Deutschland wie Verbrecher behandelt und gejagt. Das Verbot schafft unzählige Gefahren wie Verunreinigungen durch Streckmittel sowie den Schwarzmarkt an sich. Hanf ist ein sehr gut zu kontrollierendes Genussmittel. Weitaus härtere Drogen wie Alkohol und Nikotin, die jedes Jahr zehntausende Todesopfer fordern, sind an jeder Ecke zu haben. Diese an sich unschlüssige und widersprüchliche Handhabung widerspricht jeglichem rationalen Menschenverstand.
    (…)

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  54. Es ist einfach nur lächerlich dass nach den heutigen wissenschaftlichen Erkenntnissen man sich noch gegen die Legalisierung stellt. Ich verstehe es nicht und bekomme es auch nicht in meinen Kopf dass Cannabis ein no go sein soll aber Bier ab 16 kein Problem ist. Und dass bei tausenden Alkohol Toten jedes Jahr. Ich sehe es wie so viele Experten dass Aufklärung und ein vernünftiger Umgang der beste jugendschutz ist. Soll ich meinen Kindern sagen kiffen ist schlimm aber hier nimm ruhig den Alkohol? Ganz sicher nicht.
    Ich bin jetzt 32 Jahre alt und seit ungefähr meinem 18ten Lebensjahr Rauch ich des öfteren mal einen anstatt Bier zu trinken. Ich bin mein lebtag noch nicht straffällig geworden sondern ganz im Gegenteil. Ich bin ein rechtschaffender Bürger der arbeiten geht seine Steuern zahlt und Kinder großzieht. Aber muss trotzdem ständig Angst haben dass ich mal nach einem Wochenende angehalten werde und mein Führerschein verlieren könnte. Ich bin schon seit längerem Mitglied des deutschen hanfverbands und kann nur jedem raten sich anzuschließen. Man muss für seine Rechte kämpfen.
    Würde man mich fragen ob ich drogenbeauftragter werden wolle wäre meine Antwort ja. (…)
    Ich sag nur Schluss mit krimi Cannabis normal

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  55. Zum Artikel: Ludwig reagiert auf massive Kritik:
    Ein Grund warum Frau Ludwig unglaubwürdig in Fragen der Drogenpolitik ist, beruht auf ihre widersprüchlichen Aussagen:
    -Sie argumentiert gegen Cannabis mit dem Argument, „Cannabis ist kein harmloses Kraut”. Wenn die Verharmlosung eine Droge Grundlage ihres Verbotes ist, muss sie ebenso Konsequent gegen Alkohol und legal erhältliche Pharmaprodukte vorgehen. Sie misst mit zweierlei Maß und wird somit unglaubwürdig.
    -Ebenso argumentiert sie mit “Auch keine Toleranz seitens der Polizei”.
    Die Polizei hat den gesellschaftlichen Auftrag Gesetze durchzusetzen. Gesetze werden vom Parlament gemacht.(Gesetzgeber) Sie missbraucht also den hoheitlichen Auftrag der Polizei als Argument, die Polizei würde Ihren Standpunkt vertreten was nicht hinterfragt wird. Hier sehe ich eine fehlende Reife im Verständnis unserer Gewaltenteilung und auch hier macht sie sich unglaubwürdig.

    Resume ist, das Frau Ludwig als Drogenbeauftrage ungeeignet ist und eher ein konservatives Dogma verfolgt und weniger sich um Lösung des Problems kümmert. Sie verursacht Stillstand und somit gewollten Rückschritt.

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