Hohe Spritpreise: MdL Sepp Lausch und die Freie Wähler-Fraktion fordern Entlastungen der Bundesregierung

Die Freie Wähler Landtagsfraktion begrüßt die jüngsten Beschlüsse der Bundesregierung zur Dämpfung der Kraftstoffpreise als ersten richtigen Schritt, fordert jedoch eine Verstetigung der Entlastungen für Bürger und Wirtschaft. Wie Josef Lausch, energiepolitischer Sprecher der Fraktion, betont, ist die auf zwei Monate befristete Senkung der Energiesteuer um 17 Cent pro Liter ein wichtiges Signal, das jedoch durch langfristige Lösungen ergänzt werden muss.

„Eine zeitlich begrenzte Maßnahme allein reicht nicht aus, um den Menschen im Land dauerhafte Planungssicherheit zu geben“, erklärt der Landtagsabgeordnete aus dem oberbayerischen Großkarolinenfeld. Im Mittelpunkt müssten eine verlässliche Gestaltung der Energiesteuer sowie eine Überprüfung der CO2-Bepreisung stehen, um die Kostenbelastung tragfähig zu halten. „Ziel der Maßnahmen muss ein Spritpreis sein, der wieder deutlich unter zwei Euro pro Liter fällt. Die Belastungsgrenze vieler Haushalte, insbesondere von Pendlern und Familien, ist derzeit überschritten.“

Der wirtschaftspolitische Fraktionssprecher Markus Saller ergänzt, dass die Energiesteuer ein zentraler Hebel bleibt, um eine unmittelbare Wirkung an der Zapfsäule zu erzielen. Die bisherigen Schritte des Bundes müssten nun konsequent weiterentwickelt werden, um die heimische Wirtschaft stabil zu halten. Saller führt weiter aus, dass moderate Transport- und Logistikkosten für Unternehmen zwingend notwendig seien, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu sichern.

„Wir regen an, die CO2-Bepreisung in der aktuellen Lage kritisch zu hinterfragen, da sie Energie zusätzlich verteuert und vor allem den ländlichen Raum sowie energieintensive Betriebe trifft“, sagt der Abgeordnete aus Mühldorf am Inn. Klimaschutz solle so gestaltet werden, dass er nicht zur Überforderung von Bürgern und Mittelstand führt.

„Die Freie Wähler Landtagsfraktion wird sich daher weiterhin dafür einsetzen, Preissteigerungen durch eine maßvolle Anpassung von Steuern und Abgaben zu mildern und soziale Härten effektiv abzufedern“, so Lausch abschließend.

 

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