Feuer in Bernau: Es war Brandstiftung

Kripo und Polizeiinspektion Prien ermitteln und bitten um Hinweise aus der Bevölkerung

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Am Morgen des 26. Juli stand das Vereinsheim des Tennisclubs in Bernau in Flammen. Für die Kripo Rosenheim steht inzwischen fest, dass das Feuer mutwillig gelegt wurde. In den Wochen zuvor war es im Ort bereits mehrfach zu kleineren Brandlegungen gekommen, die möglicherweise in Verbindung stehen könnten. Die Kriminalpolizeiinspektion Rosenheim und die Polizeiinspektion Prien führen die Untersuchungen in den vier Fällen und bitten dabei auch um Hinweise aus der Bevölkerung.  

Mindestens 100.000 Euro Sachschaden, zum Glück aber keine Verletzten lautete am frühen Morgen des 26. Juli die Bilanz nach dem Brand des Vereinsheims des Tennisclubs in der Pankoferstraße. Bereits zu Beginn der kriminalpolizeilichen Untersuchungen ergaben sich für die Brandfahnder der Kripo Rosenheim Indizien für eine Brandstiftung. In Zusammenarbeit mit Experten des Bayerischen Landeskriminalamts konnten diese Verdachtsmomente jetzt so weit erhärtet werden, dass für die Ermittler als Brandursache eine vorsätzliche Brandstiftung fest steht. Eine „heiße Spur“ zu dem oder den Tätern ergab sich bis jetzt aber noch nicht.

 

Es besteht der Verdacht, dass der Brand des Vereinsheims mit weiteren Brandlegungen in Verbindung steht, die seit Anfang Juni im Ortsgebiet von Bernau festgestellt wurden:

 

Vom 9. auf den 10. Juni war im Farbinger Weg versucht worden, eine Hecke in Brand zu setzten. Das Feuer war damals von alleine erloschen, der Sachschaden gering.

 

Im Zeitraum vom Abend des 25. Juni bis zum späten Nachmittag des 27. Juni waren am Jugendtreff in der Buchenstraße die Bretter einer Holzhütte und die Außenfassade des dortigen Containers durch Brandlegung beschädigt worden.

 

In der Nacht vom 14. auf den 15. Juli war in der Eschenstraße versucht worden, einen abgestellten VW Bus in Brand zu setzen. Das Feuer war aber offenbar erloschen, ehe das Fahrzeug vollends in Brand geraten konnte. An dem Pkw entstand dennoch erheblicher Sachschaden.

 

Die Ermittler des Fachkommissariats K1 der Kripo Rosenheim und die Polizeiinspektion Prien am Chiemsee arbeiten bei der Klärung der Fälle eng zusammen und halten Tatzusammenhänge für denkbar, wenn nicht gar für wahrscheinlich. Die Polizei bittet dabei auch die Bevölkerung um Mithilfe:

 

Wer kann der Polizei sachdienliche Hinweise zu den Fällen geben? Wem fielen zu den Tatzeiten im Bereich der Brandorte verdächtige Personen auf?

 

Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer (08031) 2000 bei der Kriminalpolizeiinspektion Rosenheim oder unter der Telefonnummer (08051) 90570 bei der Polizeiinspektion Prien am Chiemsee zu melden.

 

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