Die Bahn ist am Zug

Viehhausen: Planungen für Schranke liegen vor

image_pdfimage_print

Über ein Jahr ist es her, dass eine junge Autofahrerin am gefährlichen Bahnübergang in Viehhausen ihr Leben verlor. Bereits fünf Jahre zuvor schon war dort eine 20-Jährige tödlich verunglückt. Schon damals wurden die Forderungen nach einer Schranke laut. Auch der Wasserburger Stadtrat beschäftigte sich intensiv mit dem Thema. Jetzt, im Sommer 2019, liege eine Entwurfsplanung vor, jedoch warte man noch auf die Deutsche Bahn, so die Zuständigen des Bauamts auf Nachfrage der Wasserburger Stimme.

Bevor die Pläne in die Tat umgesetzt werden könnten, brauche es noch die Zustimmung durch die Deutsche Bahn. Dieses „eisenbahnrechtliche Genehmigungsverfahren” sei aber noch nicht eingeleitet. Die Bahn müsse die Entwürfe erst durcharbeiten.

„Auf jeden Fall wurde nichts im Zeitplan nach hinten verschoben, also es wird nicht länger dauern als gedacht”, hieß es heute.

So sei der Baubeginn 2021 immer noch vorgesehen und definitiv realisierbar, insofern die Deutsche Bahn kein Veto einlege.

Da der Bahnübergang in Viehhausen technisch mit den Übergängen in Au und Roßhart verbunden ist, seien auch dort jeweils eine Schranke geplant.

Die Kosten für die Beschrankung der drei Bahnübergänge bezifferte Wasserburgs Bürgermeister zuletzt auf rund 2,7 Millionen Euro, wobei sich die Stadt zu einem Drittel an der Maßnahme in Viehhausen beteiligen müsse.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


Leitfaden für die Veröffentlichung von Kommentaren