Das smarte Holzhaus

In der Urlaubszeit schreckt der digitale Haushüter Einbrecher ab

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PR -Immer mehr Menschen mit internetfähigen Haushaltsgeräten und einer steuerbaren Elektroinstallation nutzen die Möglichkeiten der Digitalisierung und Vernetzung für ihr eigenes Zuhause. Darum wird Michael Köhldorfner, Inhaber und Geschäftsführer von Köhldorfner Holzbau in Stangern bei Schnaitsee, von Bauherren häufig gefragt, wie sich ökologische Häuser aus Holz als Smart Home planen lassen. „Vernetzte Elektrogeräte bieten nicht nur mehr Komfort, sondern auch erhöhte Sicherheit. Zudem helfen sie beim Energiesparen. Doch welche Lösung zum ökologischen Anspruch passt, lasse sich am besten im persönlichen Gespräch klären”, so Köhldorfner.

Es ist schon verlockend: Die Jalousien schließen sich selbständig, wenn es dunkel wird. Das Licht in den Räumen passt sich automatisch an. Die Raumtemperatur ist für jedes Zimmer zu jeder Tageszeit individuell einstellbar. Der Saug-Roboter nimmt seine Arbeit in dem Moment auf, in dem man das Haus verlässt. „Das Ganze geschieht nicht wie von Geisterhand, sondern ist über ein Smart-Home-System exakt geplant“, erklärt Michael Köhldorfner. Im Zentrum steht dabei meist eine Steuerungszentrale. Das kann eine fest installierte Technik sein, die über einen Touchscreen bedient wird. Möglich ist aber auch eine Steuerung über eine Handy-App oder den Sprachassistenten von Google, Apple oder Amazon.

Auf diese Weise lassen sich verschieden Routinen nutzen. Jetzt in der Urlaubszeit erfreuen sich besonders die „Haushüter“-Programmierungen großer Beliebtheit, weiß Köhldorfner. Sind die Bewohner in den Ferien, simuliert das Smart Home Leben im Haus: Das Licht wird passend an- und ausgeschaltet, Rollläden öffnen und schließen sich, ein Smart-Lautsprecher sorgt von Zeit zu Zeit für wechselnde Geräuscheffekte wie das Spülen der Toilette, das Schleudern einer Waschmaschine oder eine Klavierstunde. Einbrecher bekommen so den Eindruck eines bewohnten Hauses.

Sehr verbreitet ist bereits die Verbindung der Türklingel beziehungsweise. Türsprechanlage mit anderen Kommunikationsgeräten wie Telefon, Handy oder auch dem Fernsehgerät. Steht ein Besucher vor der Tür, wird dies auf den verschiedenen Geräten angezeigt.

Wer sich für ein vernetztes Zuhause entscheidet, den führt Michael Köhldorfner Schritt für Schritt durch die Planung. Denn um die volle Flexibilität beim Smart Home nutzen zu können, gibt es einige Besonderheiten bei der Elektroplanung zu beachten. Je nach eingesetztem System braucht ein Smart Home zusätzliche Kabelkanäle und mehr Platz für Schalter und Steckdosen in der Wand. „Das alles können wir bei unserer Vorfertigung einfach berücksichtigen, wenn wir im gemeinsamen Gespräch mit unseren Bauherren ihre Vorstellungen und Wünsche klären“, so Köhldorfner.

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