Beim Bräu-Kirta ging der Rauch auf

Forsting: Fässer-Pichen wie in alten Zeiten, zünftige Blasmusik und viele Besucher

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Pech im Leben ist eher weniger wünschenswert, beim Abdichten von Holzfässern aber unerlässlich. Von dieser Tatsache konnten sich gestern beim Bräu-Kirta in Forsting die Besucher überzeugen. Auf dem Programm stand neben dem gschmackigen Ochsenbraten und dem süffigen Nass der Brauerei, begleitet von den Klängen der Steinhöringer Blasmusik, auch ein buntes Rahmenprogramm. Unter anderem das Pichen von Fässern, wie es seit jeher in den heimischen Brauereien Brauch ist.

Heini Fleidl zeigte den Besuchern, wie man richtig Hand ans Fass legt, damit es beim Pichen auch rundum dicht wird. Im alten Pichhaus hinter der Brauerei, das zwar ein bisserl in die Jahre gekommen ist, aber seine Zwecke immer noch bestens erfüllt, stemmte er zusammen mit seinen Kollegen die schweren Holzfässer von einer Maschine zur nächsten. Und nachdem das Pech natürlich zunächst heiß gemacht werden muss, dampfte und rauchte es an allen Ecken und Enden. Dazu gab’s für die Zuschauer Freibier, ausgeschenkt von Braumeister Christian Strasser.

 

Ausgesprochen zufrieden zeigte sich Brauerei-Chef Schorsch Lettl mit dem Bräu-Kirta: „Wir haben heuer richtig Glück mit dem Wetter – nicht zu heiß und nicht zu kalt. Ois lafft perfekt.“

Und so darf es heute, Montag auch noch weitergehen. Ab 18.30 Uhr wartet auf die Gäste altbayerisches Kesselfleich in der Brauerei. „De kloa Blasmusik“ spielt beim traditionellen Kessel-Fleischessen auf.  Fotos: WS

 

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