Wie fremde Menschen mitten in Wasserburg zusammenhalten, um zu helfen

Ein Vorfall gestern in Wasserburg, der berührt und den uns Leserin Eva zugeschickt hat – mit diesen abschließenden Worten
So ein Miteinander ist – bei allem Unglück – einfach wunderbar. Danke, Wasserburg!“ 

An der Ecke Bernd-Motzkus-/Schmerbeckstraße hatte sie gestern einen älteren Herrn gesehen, der verletzt auf dem Boden kniete. 

„Ich fuhr mit dem Rad hin – ich stand vorm REWE – zwischenzeitlich waren schon zwei Frauen bei ihm. 

Ich bin mit dem Herrn dann gemeinsam zum Café Bergmeister beim REWE gegangen und wir haben uns dort hingesetzt. 

Ich bin ins Café und hab nach Wasser für den Herrn gefragt. Hab ich anstandslos von einem jungen Mann dort bekommen. Dieser kam sehr aufmerksam mehrmals raus, hat dem Herrn ein Quarkbällchen wegen möglichem Unterzucker gebracht und hat sich immer wieder erkundigt, ob alles passt.

Ich habe die 112 gewählt – dort sprach ich mit einem äußerst umsichtigen und ruhigen Mitarbeiter. Der Notarzt wurde alarmiert, weil der Herr eine große, aufklaffende Wunde an der Hand hatte, die stark geblutet hat.

Ich möchte einfach nur sagen, dass ich sehr berührt war, dass so viele Menschen ihre Hilfe angeboten haben. 
Der Sanka ist auch gleich gekommen. 
Ich hab dann noch seine Frau angerufen, dass sie sich keine Sorgen macht. Die hat sich gefreut – natürlich nicht, dass ihrem Mann etwas passiert ist – aber dass ich ihr Bescheid gegeben hab.

So ein Miteinander ist – bei allem Unglück – einfach wunderbar. Danke, Wasserburg!

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