Viele Helfer haben einen Krötenzaun bei Neudeck errichtet

Wie jedes Jahr vor der beginnenden Froschwanderung fanden sich am Samstag bei schlechtem Wetter die Amphibienretter aus Wasserburg, Penzing und Neudeck zum Aufbau des Schutzzaunes ein. Die Ortsgruppe des BUND Naturschutz hatte dazu aufgerufen und um Unterstützung gebeten.
Ungefähr 450 Meter Zaun wurden aufgebaut, um Frösche, Kröten und Molche in den nächsten Wochen wieder sicher über die viel befahrene Straße zu tragen.
So konnten im letzten Jahr durch tägliche Kontrollgänge entlang des Zaunes insgesamt 510 Tiere eingesammelt und sicher über die Fahrbahn in den angrenzenden Wald gebracht werden.
Die Helfer bedanken sich bei den rücksichtsvollen Auto- und Lkw-Fahrern und bitten auch in den nächsten Wochen um ein Heruntergehen vom Gaspedal, wenn die Helfer wieder am Straßenrand unterwegs sind.
KA


Schaufenster

Tolle Aktion. Aber wie kommen die Tiere eigentlich im Herbst wieder zurück? Ich habe da im Herbst noch nie einen Zaun gesehen?
Das ist eine richtig gute Frage!
Die Rückläufer im Herbst kommen nicht so geballt zurück- sondern vereinzelt….und auch nicht alle.
Man müsste theoretisch einen dauerhaften Tunnel anlegen, um die Verluste auf 0 zu fahren….allein mit dauerhaftem Einsammeln über das ganze Jahr ist das leider nicht zu bewerkstelligen – es muss täglich jemand Langlaufen und die Tiere über die Straße tragen.
Ja isses wieder so weit??
Hoffe sie bekommen keine „kalten “ Füsse bei diesem Winter…
Vielen Dank an die unermüdlichen Helfee in den Nacht und Morgenstunden, die trotz Zaun täglich raus müssen.
So werden vielleicht gefährdete Arten auch hier in Wasserburg überleben können.
Respekt für alle Helfer. Hoffentlich bekommen diese Helfer auch eine Ehrenamtspauschale oder Übungsleiterpauschale. Verdient hätten diese Helfer es allemal. Es ist genauso wichtig wenn jemand im Tier- und Umweltschutz tätig ist.
Das wär dann ein klassischer Fall von Korrumption.
@k: „Korrumption“? Verstehe ich nicht. Aber sollten Sie „Korruption“ meinen, bin ich nicht Ihrer Meinung.
haha, nein :) Nicht alle Wörter mit K am Anfang heißen Korruption :D
Google könnte helfen.
Verstehe trotzdem nicht.
Aber egal. Bringt ja nichts.
Der Einsatz der Freiwilligen ist aller Ehren wert.
Dennoch hätte man den Freiwilligen das Leben ein bisschen erleichtern können.
Die S 2092 wurde anläßlich des Neubaus im Bereich zwischen Babensham und Riepertsham mit sage und schreibe VIER Krötenunterführungen auf einer Strecke von circa 200 Metern ausgestattet.
Und auf der selben S 2092 wird Jahr für Jahr ein Zaun auf- und wieder abgebaut.
Planung ist der Ersatz des Zufalls durch den Irrtum.
Du meinst, wir sollten Schilder aufstellen, dass ein paar km weiter eine Unterführung ist?
Schilder aufstellen ist tatsächlich etwas, was in Deutschland gut funktioniert.
Insofern ist die Idee jetzt nicht gerade das Ei des Kolumbus :-)