Veranstaltung der Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Rosenheim und Holzkirchen am 17. April
Die Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Rosenheim und Holzkirchen laden interessierte Landwirtinnen und Landwirte zu einem Infotag rund um die Weide ein. Während der Vormittag im Rahmen von Impulsreferaten eine breite Themenpalette abdeckt, werden am Nachmittag praktische Tipps zum Zaunbau und digitale Neuerungen durch ausgewählte Firmen vorgestellt, die neben der Hütesicherheit auch arbeitswirtschaftliche Erleichterungen aufzeigen.
Die Veranstaltung richtet sich sowohl an solche Betriebe, die bereits Weidehaltung praktizieren oder sich aus verschiedenen Gründen mit dem Gedanken tragen, wieder in die Weidehaltung einzusteigen. Beispielsweise um als ökologischer Betrieb wirtschaften zu können. Das System Weide kann mittlerweile mit vielen technischen und digitalen Neuerungen aufwarten, egal ob im Tal oder auf der Alm. Für Mittagsbewirtung (Selbstzahler) ist gesorgt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, aber eine große Zahl Interessierter sehr erwünscht.
Die kostenlose Veranstaltung findet am Freitag, 17. April, von 9 bis etwa 15 Uhr im Gasthaus Weingast in Au, Bad Feilnbach, statt. Programm unter https://www.aelf-ro.bayern.de/landwirtschaft/tierhaltung/395063/index.php.
Schaufenster


Es wäre schön, wenn mehr Landwirte wieder auf Weidehaltung umsteigen würden.
Wir sind verpflichtet den Geschöpfen, die wir essen ein würdevoll, naturnahen Leben zu bieten, finde ich.
Das ist ein guter Schritt in die richtige Richtung. Vielen Dank
Gemacht wird, was subventioniert wird.
Freiwillig geht da nichts.
hilft du mit beim viecher fangen wenn sie trotz sicheren Zaun ausbüxen.Da helfen Subventionen nichts.Gscheid daherreden ist einfach .Hinterlass doch deine Tel. Nummer 24/7/12 zum mithelfen.
Es ist dein Beruf! Du hast dafür ein Millionengrundstück geschenkt bekommen, kannst mir nix dir nix ein paar Hallen aufstellen mit viel PV oben drauf fürs Taschengeld, ein Wohnhaus in der Größe, dass uns die Ohren schlackern. Jammer mich doch nicht voll, dass du mal ein ausgebüxtes Tier einfangen willst. Und wenn ist, kommt kostenlos die Feuerwehr von uns bezahlt.
Da tuns immer so, als würden sie die Landwirtschaft für uns Verbraucher betreiben. Ganz uneigennützig und wollen dafür noch viel Lob und Anerkennung. Was seids ihr nur für Leut
Übel, was Sie da vom Stapel lassen. Vielleicht sollten Sie mal einige Zeit auf einem durchschnittlichen landwirtschaftlichen Betrieb mitarbeiten. Das könnte helfen, einen wirklichen Einblick zu gewinnen und sich nicht in Verachtung und Missgunst zu verlieren.
Ja da kenn ich auch so einen. Seine Frau soll die Stallarbeit machen, das Haus sauber halten, auf die Kinder aufpassen und den ganzen großen Rest am Hof machen. Und er entpsannt sich im Fendt.
Genau das ist der Grund, warum Landwirtschaft hier zu Lande keinen Sinn macht. Völlig unfähig zum Tiere halten. Nur noch Bulldogfahren und jammern. Und redet einer blöd daher, heißt es nur, mach du die Arbeit dann kann ich mein Hab und Gut besser genießen
Bevor die Diskussion polemisch wird, schreibt doch bitte die Fakten und diskutiert alle auf Augenhöhe.
Ich bin selbst in der Milchvieh-Landwirtschaft aufgewachsen. In den 80er Jahren haben wir noch Jungvieh und Milchkühe auf die Weide lassen. in den 90er Jahren nur noch das Jungvieh.
Als die Hofnachfolge an meinen Bruder geregelt war, wurde ein neuer Laufstall gebaut, der Weidebetrieb wurde der eingestellt.
Bei dem Jungvieh war es mit bloßem Auge sichtbar, dass die Tiere, die ein Jahr auf der Weide waren, gesünder, Muskulöser, das Fell deutlich schöner und die Kalbinnen bei der Erstgeburt weniger Probleme hatten.
Der politische und wirtschaftliche Druck wurde für die Milchviehhalter in der Region um Wasserburg immer höher,
>> mehr auf weniger und/oder der gleichen Fläche zu produzieren <<
Wenn man die letzten 30 Jahre Nationale und EU Agrarpolitik Revue passieren lässt, dann ist es wie eine "Achternahfahrt"
An die Verbraucher: Landwirte, ihr Einkommen ausschließlich durch die Milchwirtschaft erlösen, verdienen bei den derzeitigen Rohmilchpreisen NIX!
Die Rohmilch hat einen krassen Preissturz seit Ende 2025 hingelegt. D.h., Änderungen kosten zunächst den Landwirt wieder Geld aus seiner Tasche…
Wenn ich beruflich in Österreich, Schweiz und Irland Milchviehbetriebe sehe, dann hat dort der Weidebetrieb nie aufgehört, weil die nationalen Regierungen das nie in ihrer Subventionspolitik in den Vordergrund gestellt haben.
Es wäre aus vielen Gründen wünschenswert, dass auch im Alpenvorland, also bei uns wenigstens das Jungvieh auf die Weide können und wenn es auch nur ein Teil des Jungviehs ist.
Bzgl. der Entlohnung für die Landwirte, schwebt mir folgendes vor, was andere Länder schon praktizieren;
es gibt im Einzelhandel deutlich sichtbar Weiderindfleisch und NICHT Weiderindfleisch.
Der Mehraufwand muss bezahlt werden. Außerdem erhält der Konsument wirklich bessere Fleischqualität.
Weitere Vorteile eines zu mindestens Teilweide-Weidebetrieb des Jungviehs;
– Ein absoluter Zugewinn des
Landschaftsbild
– Mehr Verständnis für die Landwirte vom
Verbraucher
– Kinder erleben näher den Kreislauf der
Landwirtschaft
– Der Verbraucher sieht mit eigenen
Augen den Aufwand und die Probleme,
wenn mal eine Herde "ausbüxt"
– Gesündere und robustere Tiere für die
Zucht
– Weniger Tierarztkosten (in Österreich
und Schweiz eindeutig durch mehrere
Erhebungen belegt)
Ich kenne einen Landwirt, der hat sich nie von dem ganzen Subventionszirkus mitreißen lassen. Statt „immer mehr Ertrag, immer mehr Vieh, immer größere Maschinen“ hat er einfach auf Subventionen verzichtet. Er hat eine überschaubare, zur bewirtschafteten Fläche passende Anzahl Kühe, keine Schulden, keine Zukunfstängste, keinen Stress. Echt ein Vorbild!
Wow, das ist eine >> wilde Diskussion <<…
Es sind von Bernhard viele richtige Fakten genannt worden.
Ich bin auch der Meinung, dass es wünschenswert wäre, wenn mehr Rinder wieder der Weidegang ermöglicht würde.
Wenn ich in Österreich oder Südtirol beim Bergwandern bin, freue ich mich immer sehr, wenn ich an einer Weide und/oder Alm mit Weidebetrieb vorbei komme.
Die Rahmenbedingungen müssen stimmen….
Und ja, die EU Agrarpolitik der letzten 30 Jahre ist von vielen Maßnahmen gepflastert, die nichts gebracht haben und dem Tierwohl diametral entgegengewirkt haben.