Morgen Festzug zum Frühlingsfest mit Rekordbeteiligung - Abmarsch bei jedem Wetter

In Wasserburg beginnt morgen die „fünfte Jahreszeit“. Um 16 Uhr geht es auf dem Festplatz am Badria mit einer „Happy Hour“ bei den Fahrgeschäften los. Bier und Wiesn-Schmankerl im Festzelt und in der Wiesn-Alm gibt’s ab 18.30 Uhr. Offizieller Start des Frühlingsfestes ist dann um 19.30 Uhr mit dem traditionellen Anzapfen im Forstinger Festzelt und in der Wiesn-Alm. Doch vorher gibt es noch einen weiteren Höhepunkt: Den Festzug vom Altstadtbahnhof hinauf ins Burgerfeld und zum Festplatz. Dieser startet um 18.30 Uhr – und das bei jedem Wetter.

„Außer, es gibt ein starkes Unwetter, starken Sturm oder Hagel“, sagt Zugleiter Christian Huber vom Wirtschafts-Förderungs-Verband. „Der Zug fällt nur aus, wenn das Wetter gesundheitsgefährdend ist.“

Insgesamt haben sich heuer fast 1.400 Teilnehmer angemeldet. Das ist Rekord. Damit ist der Wasserburger Festzug wieder der größte in Südostbayern zum Start eines Volksfestes.

Dabei sind heuer erstmals nach langer Pause rund 100 Bürgerspieler vom Wasserburger Theaterkreis, die traditionell nur alle zehn Jahre ihr Theater auf die Freiluftbühne bringen (Premiere am 4. Juli an der Frauenkirche). Sie führen den ersten Zug an. Ebenfalls mit von der Partie sind die Wasserburger Schäffler, die heuer den zweiten Zug anführen. Sie marschieren eigentlich nur alle sieben Jahre mit – dann, wenn Schäffler-Jahr ist (2026). Doch heuer nehmen sie an einem großen internationalen Schäffler-Treffen in Österreich teil. Deshalb war ohnehin Gewandausgabe. Da bot es sich an, auch beim Festzug mit dabei zu sein.

Insgesamt marschieren morgen vier Züge, jeweils von einer Musikkapelle angeführt. Ganz vorne: Wie immer die Stadtkapelle. In Zug 1 sind neben den Bürgerspielern auch die Ehren- und Festkutschen mit dabei. Ihnen folgen die Böllerschützen und die Schützen des Gaus Wasserburg-Haag. Zugführer ist Sepp Christandl.

In Zug 2, angeführt von der Schonstetter Schlossmusik, sind Wasserburger Vereine und Zünfte zu finden. Außerdem mit dabei: Die Jäger, die Stadtgarde und die Lederergmoa. Zugführer ist Witgar Neumaier.

Mit dem dritten Zug marschieren weitere Wasserburger Vereine, die Feuerwehren und Rettungsdienste sowie der Alpenverein. Zugführer ist Oliver Winter. Der Zug wird angeführt von der Steinhöringer Blasmusik.

Den letzten Zug bilden Dirndl- und Burschenvereine aus dem Altlandkreis, gefolgt von den Oldtimern. Zugführer ist Markus Ruepp. Die Kirchdorfer Blasmusik schreitet voran.

Die Zugstrecke durch die Altstadt macht heuer wegen der immer noch andauernden Baustelle in der Salzsenderzeile einen Schlenker durch die Schuster- und Herrengasse. Vor dem Rathaus begrüßt Harry Petermann die Teilnehmer und stellt sie den Besuchern vor. Dann geht es über die Altstadtbrücke ins Burgerfeld, wo traditionell an der „Tankstelle“ der Marketenderinnen ein kurzer Halt eingelegt wird.

Startschuss geben um 18.30 Uhr die Böllerschützen von der Burg herab. Auch heuer gehen rund 200 Böllerschützen beim Festzug mit. Sie werden wieder am Innufer von der Altstadtbrücke bis zum Innstauwerk mit einem lautstarken Salut das Frühlingsfest in Wasserburg ankündigen.

Traditionell sichert die Wasserburger Feuerwehr die Zugstrecke ab. Es kann ab 18.30 Uhr zu Verkehrsbehinderungen kommen.

 

Die Zugstrecke:

Bahnhofsplatz

Weberzipfel

Ledererzeile

Schustergasse

Herrengasse

Salzsenderzeile

Marienplatz

Bruckgasse

Rosenheimer Straße

Klosterweg

Dyonis-Reithofer-Straße

Ponschabaustraße

Brunnhuberstraße

Watzmannstraße

Priener Straße

Alkorstraße