Ordensgemeinschaft der Franziskanerinnen Au am Inn will Missbrauchsfälle aufarbeiten

Das Institut sucht Betroffene und Zeitzeugen, die in Einzelinterviews Auskunft über die Geschehnisse in dem Kinderheim im Zeitraum von 1965 bis 1975 geben möchten. Das Forschungsprojekt unterliegt den Regelungen des wissenschaftlichen Datenschutzes. Die Interviews finden in einem geschützten Rahmen statt und werden selbstverständlich anonymisiert.
Interessierte können sich direkt bei dem Forschungsteam unter aufarbeitung-kinderheim-ramsau@dissens.de oder unter 01556 / 34 68 292 (Dr. Johanna Hess) oder 030 / 54 98 75 40 (Bernard Könnecke) melden.
Schaufenster

Puh – endlich. Ich kenne einen Betroffenen und werde ihn gerne ansprechen, wenn ich ihn wieder sehe. Es könnte aber sein, dass seine Erlebnisse aus der Zeit vorher stammen.
Ich wurde mit meinen Geschwistern Innern Jahren zwischen 1960 und ca. 62/63 mehrmals dort untergebracht (Krankheit der Mutter, Geburt von Schwester) und wurde in grausam seelisch misshandelt. Manches hängt mir heute noch nach!
Na ja, man hat ja gesehen, was mit dem Kölner Erzbischof Kardinal Rainer Woelki „passiert“ ist…: NIX!
Sehe da also fast keinen Horizont.
Warum soll es dann mit Ramsau anders sein?
Es ist einfach nur erschreckend, dass das kein Ende findet….
Und jeden muss klar sein, es wird nur die Spitze des Eisbergs aufgeklärt.
Die Polizei und gesamte Justiz hat weggeschaut mit der Hoffnung; die Zeit wird es richten….Verjährung und ableben der Täter….