Kunst ganz aus dem Häuschen

Gedanken zum Kunstwerk vorm Rathaus - Wir fragten in der Altstadt nach

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_E9A2548Derzeit findet in Wasserburg die Große Kunstausstellung des „AK68″ statt. Noch bis 24. August können im Rathaus, im städtischen Museum und in der Galerie im Ganserhaus 116 Kunstwerke von 80 Künstlern aus ganz Europa besichtigt werden. Im Zuge der renommierten Ausstellung wurde vor dem Rathaus in der Altstadt ein besonderes Werk aufgestellt. Es handelt sich um „Sorry“. Sein Schöpfer ist der bekannte Künstler Rudl Endriß (Foto). Wie das „Häuserl“ auf seine Betrachter wirkt – wir fragten in der Wasserburger Altstadt nach …

 

 

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Burkhard Martl (Wasserburg): „Ich habe mir schon gedacht, dass das Kunst ist, weil an der Stelle vor dem Rathaus ja immer sowas steht. Diesmal sind es eben keine Kugeln, sondern ein Kassenhäuschen“

 

 

 

 

 

 

 

irenAlison Mladek und Peter Ramsey-Baggs (Nordirland, zu Gast in Wasserburg): „Welches Kunstobjekt? Ich dachte, das ist ein ganz normales Gebäude, das hier eben steht.“

 

 

 

 

 

 

dietaDieta Glasneck-Eiwan (Evenhausen): „Meine Meinung zu diesem Werk ist positiv, obwohl ich mir nicht sicher bin, was daran Kunst ist. Aber ich bin kein Experte und auf jeden Fall regt das Häuschen zur Diskussion an, außerdem ist es irgendwie witzig.“

 

 

 

 

 

 

 

stellaPerri Baumgartn (Wasserburg): „Beim Flohmarkt dachte ich zuerst, man müsste hier für irgendetwas Eintritt zahlen“, Tochter Stella: „Das ist ein Stand“, Tochter Andriana: „Ich weiß ja jetzt, was das ist, da brauch ich nicht mehr raten.“

 

 

 

 

 

 

 

isabellIsabell Eiwan  (Wasserburg): „Die Kugeln fand ich schöner. Mein Vorschlag: Eine Tafel neben das Häuschen stellen, damit die Leute verstehen, welche Bedeutung es hat.“

 

 

 

 

 

 

 

lumhuschFamilei Lumhusch (Münster): „Ich hätte gedacht, da zahlt man für irgendwas Eintritt. Schön ist das jedenfalls nicht, was ist daran Kunst?“ 

 

 

 

 

 

 

ruschGerhard Rusch (Kirchanschöring): „Ich hätte das wie meine Frau für ein Kartenhäuschen gehalten und es eher auf einem Parkplatz erwartet. Aber als Kunstwerk betrachtet hat es klare geometrische Formen, die Farbe ist ok und es bildet einen interessanten Kontrast zum Altstadtbild. Es passt nicht ganz rein, vielleicht deshalb der Name ,Sorry‘.“  JD

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