Frau unterkühlt aus dem Inn gerettet

Zwei Hubschrauber und zahlreiche Retter im Einsatz

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P1030238Zahlreiche Rettungskräfte waren am Donnerstag Vormittag zwischen Wasserburg und Soyen am und auf dem Inn im Einsatz. Gegen 9 Uhr war eine Frau von Passanten gesehen worden, wie sie unter der Wasserburger Altstadtbrücke in den Fluten trieb. Wasserwacht, Polizei und Feuerwehr machten sich nach der Alarmierung sofort auf die Suche. Auch zwei Hubschrauber waren im Einsatz. Die Frau konnte schließlich lebend bei Rieden aus dem Inn geborgen werden, meldet die Wasserwacht. Wie sie ins Wasser kam, ist noch unklar …

An der Rettungsaktion waren die Wasserwachten aus Obing und Wasserburg mit ihren Booten beteiligt sowie die Feuerwehren Babensham-Penzing und Wasserburg. Die Polizei stellte einen Suchhubschrauber, außerdem war der Rettungshubschrauber Christoph 14 im Einsatz. „Wenn wir die Meldung bekommen, dass eine lebende Person im Inn treibt, fahren wir natürlich alles an Rettungskräften auf, was auf die Schnelle zu alarmieren ist“, so Rainer Grasberger, Einsatzleiter der Wasserbuger Wasserwacht.

Von den Rettern war zu erfahren, dass die 53-jährige Frau Riesenglück hatte. Sie wurde in Rieden von einem privaten Ruderer herausgezogen, der in der Nähe war, weil er von seinem Vater aus Wasserburg benachrichtigt worden war.

Die Frau sei stark unterkühlt gewesen und habe im ersten Moment den Baumstamm, an den sie sich geklammert hatte, nicht loslassen wollen. Die Einsatzkräfte: „Ohne den Baumstamm hätte sie keine Chance gehabt.“

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