Einblick in andere Arbeitswelten

Azubi-Austausch der Attler Inntal-Werkstätten mit der Rotter Firma Alpma

image_pdfimage_print

IMG_7712Wasserburg/Attel/Rott – Wie sieht die Arbeitswelt von Menschen mit einer Behinderung aus? Wie gestaltet sich ein Arbeitsplatz für jemand, der mit einem Handicap lebt? Das waren nur einige der vielen Fragen, die sich die Auszubildenden der ALPMA GmbH in Rott wohl gestellt haben. Ebenso waren es die Beschäftigten der Attler Inntal-Werkstätten, die einmal einen Blick in die Arbeitswelt außerhalb ihrer Einrichtung werfen wollten. Mit einem gemeinsamen Projekt haben der Rotter Maschinenbauer ALPMA und die Stiftung Attl bei Wasserburg ihren Beschäftigten den Blick auf die andere Seite ermöglicht.

Gruppenfoto

Es ist ein Azubi-Austausch der besonderen Art, bei dem sich die Arbeitswelten der Auszubildenden und die der Beschäftigten der Werkstatt für Menschen mit Behinderung nahe kommen. Deshalb waren nun erstmals acht Nachwuchskräfte der Alpenland Maschinenbau GmbH bei den Inntal-Werkstätten zu Gast. Aber nicht nur, um diese zu besichtigen, sondern um Seite an Seite mit den Menschen mit Behinderung mitzuarbeiten.

IMG_7542Ob auf dem Attler Hof, in der Kfz-Abteilung, in der Montageabteilung oder der Schreinerei und Weberei in der Zweigstelle Rott/Meiling. Einen Tag hieß es für acht Auszubildende den Arbeitsplatz mit einem Beschäftigten aus der Stiftung Attl zu teilen.

Tags darauf waren es dann die Beschäftigten der Inntal-Werkstätten, die einen Einblick in die Arbeitswelt bei ALPMA bekamen. Im Gegenzug lernten Sie nun den Arbeitsplatz der Rotter Azubis kennen. Gemeinsam wurde nicht nur der große Betrieb in Lengdorf vorgestellt. Neben einem Übungsstück bauten die Attler Austauschpartner mit den Azubis einen Smartphone-Halter, den sie anschließend mit nachhause nehmen konnten.

IMG_7724Ruth Röder und Kurt Hiebl von den Inntal-Werkstätten betreuen das Projekt Azubi-Austausch, welches bereits mit einer weiteren großen Firma realisiert werden konnte. In Manfred Knauer, Ausbildungsleiter der Alpma GmbH, haben sie einen Kooperationspartner gefunden, der das Projekt unterstützt. Gemeinsam wollen sie ihren Beschäftigten den Blick auf die andere Seite ermöglichen. Dabei geht es nicht nur darum, Ängste und Unsicherheiten abzubauen. Am Ende steht meist die Erkenntnis, dass die beiden Arbeitswelten doch gar nicht so verschieden sind.

mw

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.