Basketball: Förderprogramm gefährdet?

Peter Rink, Direktor der Luitpold-Gymnasiums, setzt sich weiter für Trainer ein

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Es ist alles im grünen Bereich: Die Vorbereitungen auf das neue Schuljahr laufen bereits und die Bauarbeiten am Dach der Turnhalle sind im Zeitplan. Der Direktor des Wasserburger Luitpold-Gymnasiums, Peter Rink, könnte eigentlich rundum zufrieden sein. Und doch wurmt ihn eine Sache auch jetzt in den Ferien: „Das Ministerium will das Förderprogramm Basketball streichen, mit dessen Hilfe unsere Schule einen fachkundigen Diplomsportlehrer beschäftigt. Ein wichtiges Bindeglied zwischen Schule und Verein.“ Alleine schon die Sichtung für die Bundesliga-Teams würde durch seine Streichung wegfallen, so Rink.

Für dieses Schuljahr hat der Direktor das Damoklesschwert, das über der Förderung hängt, nochmals abwenden können. Der Druck aus dem Ministerium wird aber immer größer. „Ich verstehe ja sehr gut, dass die Regierung lieber junge Referendare unterbringen will, als externe Lehrerstellen zu finanzieren.“ Wasserburg sei allerdings ein Sonderfall. „Uns helfen da keine jungen Sportlehrer. Wir brauchen auf diesem Posten einen echten Basketball-Experten.“

Und den schneidet sich Rink ohnehin aus den Rippen, denn einen Teil des Gehaltes finanziert er aus dem Budget der Schule. „Wir sehen die Zusammenarbeit zwischen dem Gymnasium und dem TSV für enorm wichtig an, um den Basketball-Standort Wasserburg qualitativ langfristig zu sichern. Ohne die Förderung durch das Ministerium geht das aber nicht“, befürchtet Rink. Er will weiter für die Basketball-Förderung kämpfen – damit die Erfolgsgeschichte  „Schule und Basketball“ in Wasserburg weiter geschrieben wird. HC

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