Guten Morgen, Wasserburg!

Sonntag, 6. August: Gedanken zum Start in den Tag von Magdalena

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Heid auf d’Nacht kimmt „Hidden Figures“ am Stoa. Da geht’s um Frauen, die durch ihre klugen Köpfe die NASA bereichert haben, aber eher im Hintergrund gehalten wurden. Am Mittwoch hab ich mir „Die Göttliche Ordnung“ angeschaut, wo das Frauenstimmrecht in der Schweiz im Fokus steht. Beide Filme haben einen recht emanzipatorischen Charakter und das find ich als Frau natürlich auch gut, aber …

… i werd immer wieder Zeugin von Aktionen, die die Frauenemanzipation irgendwie unglaubwürdig machen. „Kannst du bitte die Kiste tragen? Die ist mir zu schwer!“, „Kannst du den Rasen mähen, ich kann das nicht!“

Ja, so ein Schmarrn! Des 10 Kilo Biertragerl werst ja grod no schaffa und Rasenmähen konnst a! Wenn Frauen nix macha wuin, des „typisch Mann“ is, dann deaf ma si a ned beschweren, wenn die Männer keine Arbeit machen wollen, die „typisch Frau“ ist.

Man sollte die Emanzipation mit Haut und Haar nehmen und sich nicht die Lorbeeren rauspicken. Entweder ganz oder gar ned … moand d’Magdalena.

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4 Gedanken zu „Guten Morgen, Wasserburg!

  1. Oiso auf geht’s Magdalena!
    Nix wia hi zur Feuerwehr.
    In der Männerdomäne derf Frau ois macha, wos sie so nach Mann oh’schaugt.
    😉

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  2. Ich kenne schon Frauen die keine Tragerl tragen können, zumindest keine weiten Strecken und dies nicht weil sie nicht wollen. Aber mir ist das vollkommen wurscht ob eine Frau ein Tragerl trägt oder den Rasen mäht. Erstmal muss man die Lohnunterschiede zwischen Mann und Frau aufheben, die noch immer bei gleicher Arbeit unterschiedlich ausfallen. Und da zählen auch keine unsäglichen Argumente von wegen aber „Frauen werden schwanger und damit besteht immer ein Risiko das sie dem Arbeitsmarkt nicht zu 100% zur Verfügung stehen….blablablabla“. Gleicher Verdienst bei gleicher Arbeit, wenn wir das erledigt haben können wir uns von mir aus mit Rasen mähen beschäftigen, so uninteressant das auch ist.

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    1. Wieso nur gleicher Verdienst bei gleicher Arbeit? Das größte Ungleichgewicht entsteht doch dadurch dass Frauen deutlich häufiger im Sozial- und Gesundheitswesen arbeiten und dass Patriachat durch extrem schlechte Löhne über Jahrzehnte versucht hat und es weiterhin versucht Frauen finanziell an sich zu binden.
      Die einzige Lösung für Gleichberechtigung und Emanzipation aller Menschen heisst Sozialismus!

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  3. Selbstverständlich fällt es vielen Frauen schwerer, als einem Mann, schwere Tragerl zu schleppen oder andere schwere Arbeiten zu erledigen.
    Hätten Frauen so viel Kraft wie Männer, gäbe es vielleicht ein paar weniger Vergewaltigungen.

    So was hat nichts, aber auch rein gar nicht mit Gleichberechtigung zu tun!

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