Einzigartig im deutschsprachigen Theaterraum

Rider, Alice, Woyzeck: Alle drei Stücke kommen zurück – als Uraufführung

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BelDas neue Programm im Belacqua Wasserburg steht. Ende September geht es los – mit THE BLACK RIDER – ALICE – WOYZECK als Trilogie „Misyery’s the river of the world”. Die Musiktheater-Freunde dürfen sich auf alle drei Waits/Wilson-Produktionen in direkter Abfolge freuen! Vor genau drei Jahren hatte „The Black Rider” in Wasserburg Premiere, 2012 „Alice”, 2013 „Woyzeck”. Damit hat Regisseur Uwe Bertram alle drei Waits/Wilson-Produktionen in direkter Folge inszeniert. Das ist bislang einzigartig im deutschsprachigen Theaterraum. Vollendet wurde die „Trilogie der Zauberstückchen” …

… wie Egbert Tholl in seiner Kritik vom 30. Januar 2013 in der SZ schrieb, „mit traumhaft suggestivem Musiktheater”.

Was so mit „Woyzeck“ seine Erfüllung fand, hatte 2011 mit „The Black Rider“ begonnen. Seither schraubten Theaterleiter und Regisseur Uwe Bertram und der musikalische Leiter Georg Karger an einer gemeinsamen Übersetzung der Waits-typischen Stimmung und Kraft. Für Uwe Bertram war vor allem die Suche danach interessant, was die Macher Tom Waits und Robert Wilson dazu bewogen haben könnte, genau diese drei Stücke zu machen.

Gemeinsam mit Dramaturgie und Ensemble fand er ein übergreifendes Thema: Eigenverantwortung. Drei Stücke, drei Individuen, eine Fragestellung: Wer ist für das eigene Handeln verantwortlich? Ein Gott oder ein Teufel, die Gesellschaft, Umstände? Kann man tun, was man will, weil man ja eh nicht anders kann? Töten zum Beispiel? Man ist ja gar nicht selbst schuld. Oder?
Aus diesen Fragestellungen heraus entstanden Welten, die schon für die Jury der 30. Bayerischen Theatertage in Augsburg vor zwei Jahren den Ausschlag für einen Preis gegeben haben. Da war es die Welt von „The Black Rider“, die sich die Jury „in keinem Detail anders vorstellen“ wollte. Dann kam „Alice“: ein Stück, das den inneren Kosmos von „Alice im Wunderland“-Autor Lewis Carroll beleuchtet.

Im Sinne dieses Autors entsteht laut Kritiker Rainer W. Janka eine „Odyssee durch Träume und Nonsens“, mit einer Musik, die mit „liebender Hingabe und fiebrig-intensiver Genauigkeit“ gespielt wird. Und bei „Woyzeck” setzt sich das fort: „Die Schauspieler sprechen den Büchner-Text (…) grausam gestanzt, geradezu tödlich genau artikuliert und in didaktischer Langsamkeit. So wächst diesem (…) eine bedrohliche Wahrheit zu.“

Nun kommen alle drei Stücke zurück – gespielt an drei Abenden in direkter Abfolge – als Uraufführung mit dem Titel “Misery’s the river of the world”.

Regie: Uwe Bertram. Musikalische Leitung: Georg Karger.

Ensemble: Brita-Alexandra Halder, Susan Hecker, Toby Heinz, Hilmar Henjes, Pit Holzapfel, Georg Karger, Anno Kesting, Nik Mayr, Frank Piotraschke, Leonhard Schilde, Annett Segerer, Regina Semmler.

Spieltermine Belacqua im Überblick

September

26.    Misery’s the river of the world – The Black Rider

 

27.    Misery’s the river of the world – Alice

 

28.   Misery’s the river of the world – Woyzeck

 

Oktober

 

3.     Misery’s the river of the world – The Black Rider

 

4.    Misery’s the river of the world – Alice

 

5.    Misery’s the river of the world – Woyzeck

 

24.  Mist

 

25.  Mist

 

31.  Gretchen

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