200 Bahn-Spezialkräfte im Einsatz

Unwetter und seine Folgen hielt DB-Mitarbeiter Tag und Nacht auf Trab - Eine Bilanz

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Auch bei der Bahn gab es in der ganzen Region – wie berichtet – erhebliche Schäden aufgrund des Unwetters. Rund 200 DB-Spezialkräfte waren im Einsatz, die zwischen Freitagnacht und Sonntagabend im Schnitt jeweils rund 30 Stunden arbeiteten. Zur Bergung von Bäumen und Ästen und Reparatur von Oberleitungsschäden wurden insgesamt sieben Spezialfahrzeuge, sogenannten Turm-Triebwagen eingesetzt. Eine Bilanz …

Mit Ausnahme der Bahnstrecke Passau – Pfarrkirchen konnten aber alle Schäden so weit behoben werden, dass seit dem gestrigen Sonntagabend die Züge wieder fahren konnten, meldet am heutigen Montag die Bahn. 

Zwischen Passau und Pfarrkirchen fahren noch Busse im Schienenersatzverkehr (SEV).

Zahlreiche Bäume waren auf die Gleise gestürzt.

Bei Engertsham fuhr eine Regionalbahn der Südostbayernbahn (SOB) in einen umgestürzten Baum und sprang dabei aus den Schienen. Um den Zug in die SOB-Werkstatt in Mühldorf abschleppen zu können, mussten zahlreiche Bäume von den Gleisen entfernt werden. Die Bergung des Zuges erfolgte aus Richtung Pfarrkirchen, weil der Streckenabschnitt Passau – Sulzbach bereits seit Ende Juli wegen einer lange geplanten Gleiserneuerung gesperrt ist.

Die wegen dieser Bauarbeiten ohnehin eingesetzten SEV-Busse fahren aufgrund der Sturmschäden derzeit die längere Strecke Passau – Pfarrkirchen. Da ab Freitag, 26. August, auf dem gesamten Abschnitt Passau – Pfarrkirchen ohnehin eine lange geplante Gleiserneuerung stattfindet, bleibt es beim SEV Passau – Pfarrkirchen bis zum Bauende am 31. August.

Der genaue Fahrplan der SEV-Busse ist auf der Homepage der SOB unter www.suedostbayernbahn.de/baustellen zu finden.

 

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