Sporthalle Gymnasium: 88 Flüchtlinge sind da

Bad Aibling: Zwei Busse angekommen - Viele junge Männer, zehn Nationen

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SONY DSC88 Asylbewerber aus zehn Nationen sind am Mittwochnachmittag in der Dreifachsporthalle des Gymnasiums Bad Aibling untergekommen. Die Halle ist – wie berichtet – im Rahmen des Asylnotfallplans der Bayerischen Staatsregierung als vorübergehende Gemeinschaftsunterkunft aktiviert worden. Die größten nationalen Gruppen stammen bisher aus Pakistan, Nigeria und Afghanistan. Hinzu kommen einzelne Asylbewerber aus Albanien, Eritrea, Senegal, Somalia, Syrien, Algerien und Mali. Bis zur Ankunft der beiden Busse wussten die Betreuer in der Sporthalle in Bad Aibling nicht, wer kommen wird. Die meisten Flüchtlinge sind junge Männer …

… zudem wenige allein reisende Frauen und Familien.

Empfangen wurden sie von Mitarbeitern des Bayerischen Roten Kreuzes, des Landratsamtes Rosenheim, des Gesundheitsamtes Rosenheim, des Helferkreises Migration in Bad Aibling sowie der Polizei. Hinzu kommt ein Sicherheitsdienst, der rund um die Uhr mit fünf Personen, darunter eine Frau, vor Ort sein wird.

Am Donnerstag will die Regierung von Oberbayern weitere Asylbewerber nach Bad Aibling schicken. Insgesamt sollen 199 Flüchtlinge in der Sporthalle untergebracht werden.

Fest steht, dass die Aiblinger Halle zumindest in den ersten drei Schulwochen nicht für den Sportunterricht zur Verfügung stehen wird. Das Landratsamt versucht, Ausweichmöglichkeiten zu organisieren.

Unklar ist derzeit auch noch, wie es nach den sechs Wochen in der Gymnasium-Sporthalle weitergeht. Möglich sind ein Umzug in andere Unterkünfte im Landkreis.

 

 

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