Auf „weiche Faktoren“ kommt es auch an

Tag der Onkologischen Pflege am Klinikum Rosenheim

image_pdfimage_print

patientKrebs gehört leider zu den am meisten gestellten Diagnosen in Deutschland. Eine erfolgreiche Behandlung und Pflege von Patienten mit Tumorerkrankungen hängt von vielen Faktoren ab. Sie ist aber möglich, wodurch die Prognose und Lebensqualität des erkrankten Menschen oft nachweislich verbessert wird. Aus diesem Anlass veranstaltete das Onkologische Zentrum am RoMed Klinikum Rosenheim einen Tag der Onkologischen Pflege.

Dazu eingeladen waren Ärzte, Pflegekräfte, Arzthelferinnen wie auch Mitarbeiter von Onkologischen Einrichtungen und alle Interessierten, die mit Patienten häufig in Kontakt stehen, die an Krebs erkrankt sind.

 

Rund 90 Teilnehmer hieß Pflegedirektor Peter Tischer herzlich willkommen. Hauptziel der Veranstaltung war es, die ärztliche und pflegerische Handlungskompetenz im Umgang mit onkologischen Patienten zu stärken. In den Vorträgen ging es unter anderem um die Handhabung und Pflege von zentralvenösen Zugängen, die Tätigkeiten der Psychoonkologie, die Ernährungstherapie bei Krebspatienten und die Möglichkeiten der Palliativversorgung.

 

Großes Interesse weckte die begleitende Ausstellung. Neben den unterstützenden Pharmafirmen informierten der Sozialdienst, die Psychoonkologie, der Jakobus-Hospizverein, die Jakobus-SAPV und die Rosenheimer Krebsberatungsstelle. Außerdem zeigten zwei Friseure Lösungsvorschläge bei therapiebedingtem Haarausfall auf. Welche Möglichkeiten es z. B. bei der Mundpflege von schmerzhaft entzündeter Schleimhaut gibt, die häufig als Nebenwirkung während der Chemo- und Strahlentherapie auftritt („Mucositis“), erklärte eine Spezialisten ausführlich.

Die Versorgung eines künstlichen Darmausgangs („Stoma“) kann mitunter Schwierigkeiten bereiten. Die Stomatherapeutin des RoMed Klinikums erklärte den Besuchern kompetent die Probleme und den Umgang mit Hilfsmitteln. „Aufgrund des großen Zuspruches und der positiven Reaktionen auf die Veranstaltung, planen wir im nächsten Jahr eine Wiederholung“, freute sich Reinhilde Spies, Qualitätsmanagementleiterin der RoMed Kliniken.

Foto. Neben fachkompetenter Therapie ist auch entsprechendes Einfühlungsvermögen angezeigt.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.