„Cannabis muss zum No-Go werden”

Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Daniela Ludwig, zu Gast im kbo-Inn-Salzach-Klinikum in Wasserburg

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„Wir brauchen eine höhere Sensibilität und mehr Aufklärung bei Cannabis.“ Das ist das Fazit, das MdB Daniela Ludwig jetzt zog. Sie war im kbo-Inn-Salzach-Klinikum in Wasserburg zu Gast. Cannabis sei alles andere als ein harmloses Kraut. Gerade bei Jugendlichen könne es zu Psychosen und anderen irreparablen Schäden führen. „Die Legalisierungsdebatte bei Cannabis ist insofern fragwürdig“, sagte jetzt auch der Ärztliche Direktor des kbo-Inn-Salzach-Klinikums, Prof. Dr. Peter Zwanzger bei einem Gespräch mit der Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Daniela Ludwig.

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Ruth Höfter, Chefärztin Fachbereich Suchtmedizin kbo-Inn-Salzach-Klinikum, Daniela Ludwig, Drogenbeauftragte der Bundesregierung und Prof. Dr. Peter Zwanzger, Ärztlicher Direktor kbo-Inn-Salzach-Klinikum.

„Wir brauchen in Deutschland eine viel höhere Sensibilität und mehr Aufklärung zu diesem Thema. Cannabis muss zum No-Go werden. Besonders bei Jugendlichen gibt es häufig kein Risikobewusstsein. Viele glauben nicht, wie gefährlich der Konsum ist.“

Daniela Ludwig sieht den zunehmend leichten Umgang mit Cannabis als großes Problem. „Deshalb haben wir eine Aufklärungskampagne zu diesem Thema gestartet. Vor allem über Social Media wollen wir Jugendliche erreichen und sie über die gesundheitlichen Risiken aufklären, die gerade in jungen Jahren erheblich sind.“

Zweites großes Thema in der Drogenpolitik sei die rasante Zunahme der neuen psycho-aktiven Stoffe, kurz NPS. „Die Konsumenten beziehen diese synthetischen Drogen vor allem über das Internet. Sie wissen nicht, welche Inhaltsstoffe drin sind, der Markt ist nicht überschaubar, das Risiko schwerwiegender Schäden sehr hoch.“ Nicht zuletzt aus diesem Grund hat sich die Drogenbeauftragte über das Drug-Checking in Tirol informiert. „Erfahrungen dort zeigen, dass man aufgrund von Drug-Checking weiß, was auf dem Markt gerade gefragt ist. Und man kann Suchtkranke besser über die Gefährlichkeit der Stoffe aufklären.“

Das kbo-Inn-Salzach-Klinikum in Wasserburg verfügt als einzige Klinik im Bereich des Bezirks Oberbayern über einen großen Fachbereich Suchtmedizin.

Rund ein Drittel aller Patienten des Psychiatrischen Klinikums sind Suchtkranke. „70 Prozent der Suchtkranken kommen freiwillig“, berichtete die Chefärztin der Suchtmedizin Ruth Höfter. „Das ist eine gute Voraussetzung für einen Therapieerfolg.“ Rund drei Viertel der Patienten sind Männer, ein Viertel Frauen. „Hauptdiagnosen sind Alkohol, Opioide, Cannabis und Sedativa“, so Höfter.

Alkoholsüchtige sind mit einem Durchschnittsalter von 46 Jahren deutlich älter als Cannabis-Abhängige. Sie sind im Durchschnitt 27 Jahre alt.

Das Klinikum bietet qualifizierten Entzug mit anschließender psychiatrischer und therapeutischer Behandlung an. „Wir verstehen uns als erste Anlaufstelle für Suchtkranke, die eine stationäre Behandlung benötigen“, so Höfter. Der körperliche Entzug dauert zwischen drei und acht Tagen, danach beginnt die intensive psychiatrische Behandlung. Die Patienten haben einen straffen Stundenplan von frühmorgens bis in die Abendstunden. Mit integriert ist auch der Kontakt mit Selbsthilfegruppen und Drogenberatungsstellen.

„Hier sind wir in der Region sehr gut aufgestellt. Wir sind bestens mit den Beratungsstellen und Selbsthilfegruppen vernetzt“, betonte Höfter.

Die Statistiken des Klinikums bezeichnete Daniela Ludwig als beeindruckend. Rund 46 Prozent der Suchtkranken verlassen das Klinikum in Wasserburg regulär und brechen die Behandlung nicht ab.

„Diese Zahlen sprechen für sich und sind ein Beleg für die ausgezeichnete Arbeit und das medizinisch-therapeutische Konzept der Klinik“, so Ludwig. „Es ist sehr wichtig, dass wir in der Region eine so herausragende Anlaufstelle für Suchtkranke haben.“

Denn dass Sucht eine Krankheit ist, sei bei den meisten in der Gesellschaft noch nicht angekommen. „Viele verstehen nicht, dass Süchtige krank sind. Hier helfen Vorträge oder Belehrungen nicht weiter. Wir müssen Suchtkranke adäquat behandeln und ihnen die Chance auf eine Rückkehr in ein suchtfreies Leben geben. Im kbo-Inn-Salzach-Klinikum finden sie dafür die besten Voraussetzungen.“

 

 

 

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68 Kommentare zu “„Cannabis muss zum No-Go werden”

  1. Cannabis ist aber kein No-Go und wird auch niemals eines werden, da es im Grunde eigentlich schon eine eher bekömmliche Substanz ist, bei vernünftiger Dosierung. Dass Jugendliche manchmal über die Stränge schlagen ist auch nichts Neues, eine weitere Stigmatisierung und Tabuisierung finde ich da aber wenig hilfreich. Das mit den irreperablen Gehirnschäden ist schlichtweg gelogen, psychiatrische Probleme können sich aber durch fortgesetzten hohen THC-Konsum durchaus verschärfen. Cannabis (viel zu allgemein) löst aber von sich aus nicht so einfach Psychosen aus, wie es immer dargestellt wird, da müsste man schon sehr viel konsumieren (hauptsächlich Mono-THC) und auch noch andere Konditionen haben, desweiteren ist dieser simple Kausalitätszusammenhang in der Fachwelt nicht unumstritten…es gibt auch Cannabis-Strains die eher hilfreich sein können bei psychotischen “Problemlagen”…Jugendliche sollten natürlich so wenig psychoaktive Substanzen konsumieren wie möglich, das geht am besten mit vernünftiger Aufklärung und eben Entstigmatisierung + echten Jugendschutz, deshalb ist die Debatte über eine (zumindest) Entkriminalisierung durchaus sinnvoll. Frau Ludwig ist mit ihrem Abstinenzdogma auf einem Irrweg. Die Menschen (zumindest ein bedeutender Teil) sind nun mal nicht abstinent und werden es aller Vorrausicht nach nie sein. Der Konsum von psychoaktiven Substanzen ist im Menschen angelegt, daran wird auch Frau Ludwig nichts ändern. Harm Reduction wäre der vernünftigere Weg.

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    1. Cannabis könnte höchstens ein No-Go werden, wenn wir die Konsumenten hinrichten. Anders wäre das nicht machbar. Ich denke aber, das ist sogar für die CSU keine Option.
      Cannabis wird konsumiert, Cannabis wird verkauft. Das kann man ohne völlige Einschränkung der Freiheit nicht verhindern, nicht ohne einen Polizeistaat mit drakonischen Strafen.
      Stattdessen ist es unsere gesellschaftliche Pflicht, möglichst viel Leid zu verhindern. Jugendschutz gibt es nur auf einem legalen Markt, Verbraucherschutz (kein mit Blei gestrecktes Gras zb) gib es nur auf einem legalen Markt.

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      1. Selbst in einem Polizeistaat wird die Kontrolle unmöglich sein.
        Die Insassen im Knast stehen 24/7 unter beobachtung, und selbst dort wird gedealed.

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    2. “…ist schlichtweg gelogen…”: Gut, dass es der Hans besser weiß als die Experten, die tagtäglich damit zu tun haben.

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      1. Alexander Scherner

        Welche Experten? Mortler, Ludwig und Co, die keine Ahnung von der Materie haben, keine ernennswerte Expertise im Gesundheitsbereich, bevor sie als Drogenbeauftragte eingestellt wurden?
        Das, was Hans geschrieben hat, weiß jeder, der sich mal länger als 5 Minuten mit dem Thema auseinandergesetzt hat.

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      2. Ich habe selbst auch tagtäglich mit Cannabis zu tun und das schon seit Jahrzehnten außerdem habe ich mir ein umfangreiches Wissen über psychoaktive Substanzen über die Jahre angelesen, bin verheiratet, zahle Steuern und habe eine Tochter also was genau wollen Sie mir sagen?

        Habe mit 15 Jahren angefangen Cannabis zu probieren, ja es war zu früh, später wäre sicher gesünder gewesen (Bier gesoffen haben wir natürlich auch, manche auch Schnaps, was sehr gefährlich war)…

        aber mein Gott, ganz ohne Schrammen geht es halt nicht mit dem Erwachsenwerden…
        immer dieser 100% Public-Health-Sermon nervt einfach nur und ist obendrein komplett realitätsfern…

        Ich bin aber ganz klar für einen wirkungsvollen Jugendschutz mit spürbaren Sanktionen für Erwachsene, die so etwas an Jugendliche weitergeben…die Jugendlichen hingegen sollten nicht kriminalisiert werden dafür, nur die Verfügbarmachung…

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      3. Ja ist in dieser Form der Aussage glatt gelogen…es gibt diese zwar beobachtbare Veränderungen der Gehirnstruktur bei sehr jungen Intensivkonsumenten aber:

        1. Kein Neurologe kann genau sagen, was diese Veränderungen bedeuten
        2. Diese Veränderungen sind im Erwachsenenalter nicht mehr nachweisbar, wenn der Konsum reduziert oder eingestellt wurde (gibt eine neuere kanad. Studie dazu)
        3. Veränderungen in der Gehirnstruktur ist nicht dasselbe wie ein Gehirnschaden, das Gehirn verändert ständig seine Struktur solange wir leben (Stichwort Neuroplastizität)…auch durch Zuckerkonsum oder Schokolade usw. lassen sich im CT “Gehirnveränderungen” beobachten…

        Passender Nick übrigens,

        gruß
        hans

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      4. Kam erst kürzlich eine Langzeitstudie raus, die eben genau diese Schreckensmärchen aushebelt (…) .

        Es gibt zahlreiche andere Studien, die längst diese Hiobsbotschaften ausser Kraft gesetzt haben, aber man sieht ja, dass selbst Professoren in der Praxis auf einem Auge blind sein müssen.
        Wir reden hier also von einem Schreckensgespenst der Vergangenheit.

        Ein Wunder, dass Ludwig und ihre Anhänger nicht immer noch mit dem Film “Reefer Madness” propagieren.

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        1. War auch mal in einer Vorlesung Toxikologie bei einem Theoretiker mit reinem Bücherwissen zum Thema Cannabis, war teilweise ebenfalls haarsträubender Unsinn dabei…vieles an toxikologischer Fachliteratur aus dem 20. Jhdt. scheint ebenfalls ideologisch kontaminiert zu sein…gibt aber natürlich auch gute Toxikologen, Auwärter zB….

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  2. Muhahaha, Cannabis ist kein Brokkoli 🥦.

    Hoffentlich weiß das die heutige Jugend.

    Aufklärung ist das Stichwort Fr. Ludwig.

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  3. … mal ehrlich wie viele Jahrzehnte wollt ihr jetzt noch ohne jeden Erfolg Lebensläufe und Existenzen zerstören?
    Wie viele Milliarden dollen noch in diesen Krieg fließen?
    Ihr könnt Drogen nicht aus kontrollierten Umgebungen wie einem Gefängnis heraus halten und ihr könnt sie schon gar nicht aus einer Gesellschaft raus halten.

    Ich bin in einem 1000 Seelen Kaff aufgewachsen in Bayern und es wäre alles erdenkliche verfügbar gewesen, ich wollte es nur nicht haben.
    Nichts anderes hält einen von Drogen ab.
    Das braucht aber einen ehrlichen Umgang und keinen erhobenen Zeigefingern von Leuten, die nach dem 6. Bier über die Gefährlichkeit von Drogen schwadronieren.

    Das soll doch wohl ein Scherz sein?!

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  4. Und jetzt erst Recht!!
    Jetzt erst Recht!!
    Auf geht’s, Jungs, lit up that Joint!!

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  5. Frau Ludwig, es gibt echt gute Bücher zu dem Thema – nur so, als kleiner Tipp.

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    1. chronisch krank

      Vielleicht sollte Frau Ludwig es selbst mal probieren, ehe sie hier über Dinge schwadroniert, die sie gar nicht verstehen kann, weil sie sie nicht kennt. ….Sarkasmusmoddus aus….Aber mal im Ernst. Frau Ludwig scheint es nicht aufgegangen zu sein, dass sie mit ihrer Pauschalisierung auch dem “Cannabis-als-Medizin-Gesetz” mit Schwung das Messer von hinten in die Brust rammt. Bitte erklärt doch dieser Politikerin mal jemand, dass Cannabis beileibe nicht gleich Cannabis ist! Auch Patienten werden mit dieser Pauschal-Aussage kriminalisiert.
      Verbote haben noch nie Übertretungen verhindert, Aufklärung und Erziehung zur Selbstverantwortung dagegen schon!

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      1. Karsten Pankonin

        Wo liegt denn der Unterschied zwischen illegalem Cannabis und medizinischem Cannabis?
        Also mal abgesehen von möglichen Verunreinigungen welche der Prohibition geschuldet sind bei illegalem Cannabis.

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        1. Richtig, das Cannabis was für medizinische Zwecke verwendet wird unterscheidet sich im Prinzip nicht von illegalem. Je nach Krankheitsbild werden von Patienten genauso unterschiedliche Sorten, mit genauso unterschiedlichen THC- und CBD-Gehalten angewandt, wie private Konsumenten es Tun. Aber wenn sie meine Zeilen nochmal nachlesen, dann werden Sie feststellen, dass ich lediglich damit insistiert habe, dass Frau Ludwig mit ihrer Pauschalisierung “Cannabis muss zum No-Go werden”- wie ich schon schrieb- dem “Cannabis-als Medizin-Gesetz” das Messer in den Rücken rammt und Patienten, die Cannabis als Medizin nutzen damit in die gleiche kriminelle Schmuddelecke stellt, wie illegale Nutzer und Dealer.

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  6. Diese Person Ludwig ist nur der peinliche Versuch der Regierung, zum zwanzigsten Male mit der alten Leier von ‘gefährlicher Droge’ und ‘wir müssen die Jugend schützen’ sowas wie den Eindruck einer Drogenpolitik vorzutäuschen, während sie sich gleichzeitig mit der viel gefährlicheren, aggressiv bis wehrlos machenden Volksdroge und Nervengift Alkohol auf Volksfesten und Brauereifeiern zuschütten und dabei auch noch ablichten lassen, als wollten sie uns noch sagen, dass sie uns für vollkommen bedeutungsloses Wahlvieh halten.

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  7. Die Jugend wird durch die Prohibition aber nicht geschützt sondern stärker gefährdet! Die einzigen die das Verbot von Marihuana schützt, sind die Pharmaunternehmen, die sich von je her dieses Mittel zunutze machen um sich die unliebsame, natürliche, nebenwirkungsarme und preiswerte Konkurrenz vom Hals zu halten. Ausserdem ist es eine beliebte Diskriminierungsmassnahme gegen Menschen, die die CSU nicht wählen. Und die ganze Kohle geht an die “Mafia”, zumindest an der Steuer vorbei, dazu hat die Polizei und Justiz viel Arbeit für die Tonne. Aber damit hat die Polizei in Bayern ja offensichtlich sogar Vergnügen!
    Daniela Ludwig ist obendrein inkompetent und hat keinerlei Erfahrung mit Drogenpolitik. Sie wurde nach eigenen Aussagen nur ausgewählt weil sie “stabil genug” für Shitstorms sei. Davon hat sie ja spätestens seit Brokkoli genug.
    Das Verbot von Cannabis ist verfassungswidrig.
    Cannabis Socialclub Hannover

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  8. Bei den Statisken wäre es mal interessant zu Erfahrn wieviele von den immerhin 46 % (Nicht mals die Hälfte) die durchhalten freiwillig da sind oder eben von einen Richter diesen Aufenthalt aufgedonnert bekommen haben, wegen kleinen vergehen gegen das BTM…..

    Un dann wäre noch interessant diese Statistiken und Studien mal transparent zu veröffentlichen…

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  9. Sie vergleichen Cannabis Süchtige mit Alkohol Süchtigen. Cannabis pur führt selbst bei hohem Konsum und bei 90% der Konsumenten nicht zum Tod oder zu Psychosen wegen unserem Endocannabinoidsystem das sogar mit dem richtigen Cannabis Krebszellen zerstören kann- es hilft dem Immunsystem den Krebs wieder zu erkennen. Cannabis ist nicht Tödlich!!!! Kommen wir zum Alkohol. 74 000 Tote ca. Jährlich!!!!! Macht körperlich extrem abhängig. Cannabis nicht siehe Endocannabinoidsystem. Alkohol ist dem Körper im Gegenteil zu Cannabis gänzlich unbekannt

    #BundesdrogenbeauftragteLudwigistnochschlimmeralsMortler

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  10. Ich kann diese Haltung der überaus inkompetenten Drogenbeauftragten und Ihren Vorgängern in keinster Weise nachvollziehen. Und auch die immer währende inkompetente personelle Besetzung dieser Stelle. Den Posten des Drogenbeauftragten der Bundesregierung bzw. auch alle Ministerien sollten mit Leuten besetzt werden die Ahnung von der Materie haben. Eine Schule stellt doch auch keinen Legastheniker oder Analphabeten als Lehrkraft für das Fach Deutsch ein 🤷‍♂️🤦‍♂️!
    Ich stimme mit dem Kommentar von Hans zu 100% überein!

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  11. Das schwierige daran: Man weiss seit einer Studie im Jahr 1990 (30 Jahre her!!!), dass Suchtproblematik nicht abhängig ist vom Konsummittel, sondern von der psychischen Verfassung der Menschen.
    Dementsprechend macht es auch wenig Sinn, solche unfachlichen Aussagen zu treffen. Vor allem für einen Professor. Warum findet kein Umdenken anhand der wissenschaftlichen Erkenntnisse statt? 10% der Cannabis- Komsumenten haben bereits ein Problem. Daran ändert das Verbot auch nichts. Dementsprechend werden aber die 90%, die selbst regulieren und kein Problem haben kriminalisiert.

    Auch die, die ein Problem haben, werden durch den Umstand der Kriminalisierung marginalisiert. Wer mit Methoden und dem Denken der Vergangenheit heute noch arbeitet, der kann nicht richtig liegen!

    Fakt ist, (Sucht)Kranken muss geholfen werden. Aber der Status Quo tut nichts zur Problemlösung…

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  12. Dieser Artikel enthält gleich zwei gewichtige Argumente gegen die herrschende Prohibition. Erstens: “… die rasante Zunahme der neuen psycho-aktiven Stoffe, kurz NPS….” Warum wohl? Diese Substanzen sind so sehr nachgefragt, weil sie (zumindest für kurze Zeit) legal sind. Dass sie mitunter viel gefährlicher sind als die etablierten verbotenen Substanzen, nehmen viele in Kauf um sich nicht strafbar zu machen.
    Zweitens: „Viele verstehen nicht, dass Süchtige krank sind…” Und Menschen sollen also bestraft werden, weil sie krank sind?

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  13. “Alkoholsüchtige sind mit einem Durchschnittsalter von 46 Jahren deutlich älter als Cannabis-Abhängige. Sie sind im Durchschnitt 27 Jahre alt.”
    Das könnte auch damit zusammenhängen, dass man im Gegensatz zu einer Alkoholabhängigkeit aus der Sucht “herauswächst”. Natürlich ist viel leichter auf einen Stoff zu verzichten, der nicht körperlich Abhängig macht.
    Aber eigentlich ist das alles vergebene Liebesmüh’. An Fakten oder Erfahrungen aus anderen Ländern (USA, Kanada, Portugal, Niederlande usw. ist Frau Ludwig eh nicht interessiert.

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  14. Meiner Meinung ist Aufklährung nur möglich, wenn der Staat Verantwortung übernimmt und vernünftige Regeln erlässt, die den Schwarzmarkt in einen geregelten Markt überführt. Ein Fachhandel wird nur berechtigte Personen bedienen sowie nur ungestreckte, saubere Ware verkaufen. Der Markt ist da und wird nicht verschwinden, nur halt leider ungeregelt!

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  15. Bezahlte Staatspropaganda. Bravo.

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  16. Einfach nur erbärmlich, wie diese Regierung eine Pflanze und große Teile der Gesellschaft weiterhin kriminalisiert und ins Abseits drängt! Diese Regierung sollte sich ein Beispiel ein Spanien nehmen und Cannabis in SocialClubs erlauben und die eingesparten Mittel bei der Strafverfolgung in die Präventionsarbeit gegen jegliche Drogen (inkl. Alkohol und Tabak) stecken!

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  17. Franz Dimpflmeier

    Bei uns hier in Canada ist es legal

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  18. Wir bitten dringend darum, unseren Leitfaden für die Veröffentlichung von Kommentaren zu beachten! Aktuell müssen wir leider sehr viele Leserzuschriften zu diesem Thema löschen.

    Die Redaktion der Wasserburger Stimme

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  19. An alle Jugendlichen!Hört nicht auf die Nichtwissenden. Genießt eure Zeit und macht, woraufihr Bock habt.
    Cannabis ist wie Brokkoli – aber besser …

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  20. Sie sollten sich um gefährliche, abhängig machende Drogen wie Alkohol, Heroin und Co. oder Tabak (…) kümmern. (…)

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    1. dem stimme ich uneingeschränkt zu ! allerdings befürchte ich, dass Frau Ludwig, ebenso wie Ihre überaus kompetenten Vorgänger, da leider anderer Meinung ist (diese Meinung beruht aber wohl definitiv nicht !!! auf Sachkenntnis) *aus dem Kopfschütteln nimmer rauskommt*

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  21. Mit ihrer Politik der Verfolgung Demütigung und Diffamierung zerstören Sie, Frau Daniela Ludwig, Existenzen (…)! IUch finde es beschämend, wie Sie an veralteten Dogmen festhalten beim heutigen Informationsstand …
    Cannabis ist weltweit auf dem Vormarsch und es wird auch hier nicht aufzuhalten sein – dazu sind wir mittlerweile zu viele.

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  22. Die entscheidende Frage wird weder gestellt noch beantwortet: seit rund 70 Jahren steht der Besitz, Handel etc. von Cannabis unter Strafe. Welche Erfolge hat man mit dieser Politik erreicht? Keine. Cannabis ist überall (sogar bei der CSU) verfügbar und das für jeden, vom Kind bis zum Uropa. Jugendschutz: Fehlanzeige, Verbraucherschutz: Fehlanzeige.
    Solange die Drogenbeauftragte das Thema rein ideologisch und nicht rational behandelt, wird sich an der Drogenpolitik in Deutschland nichts ändern. Man könnte Erfahrungen mit der Legalisierung aus anderen Ländern (Canada, Uruguai, USA Staaten, etc.) mit in die Analyse einfließen lassen. Aber das interessiert unsere Regierung, insbesondere die CSU nicht. Wie sagte schon Frau Mortler: Cannabis ist verboten weil es illegal ist. Die Kompetenz der Regierungsmitglieder der CSU ist unterirdisch (ich wundere mich immer wieder, woher die so schlechtes Personal herbekommen). Scheuer, Dobrind, Seehofer, Ludwig; immer, wenn man denkt, es kann nicht schlimmer kommen, überrascht einen die CSU aufs Neue. Wenn jetzt noch Söder… daran darf ich gar nicht denken.

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  23. (…) Noch ein interessanter Fakt… die CDU/CSU ignorieren IHRE EIGENE Studie die sie in Auftrag gegeben haben weil es nicht dem Narrativ der Repression entspricht.

    Das muss man sich mal überlegen.
    Wissenschaftliche Fakten werden ignoriert und Ignoranz wird umgesetzt. Diese Parteien CDU/CSU müssen endlich verschwinden. ABWÄHLEN KONSEQUENT !!!

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  24. Natürlich sollten Jugendliche kein Cannabis konsumieren. Das sehen die Legalisierungsbefürworter genauso!
    Das erreichen Sie aber nicht über ein Verbot.
    Liberale Staaten verbuchen auf der ganzen Welt Erfolge, auch gerade beim Jugendschutz. Wir nicht.
    Unsere Drogenbeauftragte ist für den Job völlig ungeeignet.
    Wir brauchen Experten, keine Amateure.
    Cannabis wird nie zum No Go.
    Regulierte Abgabe an Erwachsene und Hilfe, statt Strafverfolgung für Leute, die es brauchen. Alles andere ist Blödsinn!

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    1. Jugendliche sollten aber auch nicht unbedingt Alkohol konsumieren – darum kümmert sich aber kaum jemand. Abgesehen von ein paar laschen “keine Abgabe an Jugendliche unter 18 Jahren”

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  25. Fritz, deine Antwort hat was…..
    Cannabis ist wie Brokkoli….😂😂
    Die meisten Jugendlichen mögen kein Brokkoli…..so etwas nennt man “Prävention”…..

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  26. Patrick O. Ehrmann

    Liebe Frau Ludwig, mal doch bitte ihre Aufrufe zur Straftat (letztlich ist die Verbotsforderung nichts anderes) einstellen und sich Ihres Amtes würdig um die Beseitigung der Verfassungswidrigkeiten im BtMG zu bemühen …

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  27. Eine Jahrtausendalte Heilpflanze ohne toxische Wirkung zu verbieten aber Alkohol und Tabak legal zu halten ist völlig unakzeptabel. Die wirren Thesen des US Rassisten Anslinger die oft Rassistisch angelehnt sind heute noch zu tragen zeugt von großer Inkompetenz oder Ideologie. Die Zunahme an NPS ist das Ergebnis der Drogenprohibition von Frau Ludwig. NPS sind nur am Markt da diese die illegalen Drogen imitieren und bei Drogentest nicht erkannt werden auch wenn sie dadurch um ein vielfaches Gefährlicher werden oftmals sogar tödlich! Eine Drogenbeauftragte die selbst der WHO widerspricht und sagt kleine Mengen des Zellgift Alkohol wären nicht schädlich macht einen fassunglos!

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  28. Für mich persönlich ist es widerlich und erschreckend das überhaupt hier gefordert wird das so ein wiederliches Zeug legalisiert werden soll. Ich habe selbst noch nie so etwas konsumiert und habe auch noch nie Interesse daran gehabt aber ich habe gesehen und erlebt wie es Menschen verändert und zerstört vor allem psychisch. Und das kann keiner abstreiten außer natürlich die Süchtigen selbst, die reden immer alles schön um selbst sich nicht einzugestehen das die ganz schwache menschen sind !!!!!

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    1. … bei Cannabis- Konsumenten grundsätzlich von “Süchtigen” zu reden zeugt davon, das da eine Unkenntnis vorhanden ist. Cannabis macht einem im Gegensatz zu Alkohol oder Medikamenten keineswegs körperlich abhängig. Das es einen psychisch abhängig machen kann ist unbestritten. Dies ist aber kein Einzelmerkmal von Cannabis, denn Alkohol, Nikotin und Medikamente zum Beispiel wirken da viel intensiver. Die grösste Gefahr, abhängig zu werden, liegt nicht bei der Droge, sondern beim Konsumenten: Wer sich vor Problemen und Schwierigkeiten in den Rausch flüchtet, wer psychisch bereits angeschlagen ist, wer im Leben wenig Perspektiven sieht und mit seinen Freunden keine anderen Dinge unternimmt, die Spass machen, läuft Gefahr, süchtig zu werden.
      Meiner Meinung nach sollten wir in einer liberalen Gesellschaft zumindest erwachsenen Menschen die selbstständige Wahl lassen, ob jemand Cannabis oder Alkohol konsumieren möchte.

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      1. chronisch krank

        …wenn ich dieser Aussage folge, dann sind medizinische Konsumenten wohl auch süchtig???. Und was ist mit den legal verschriebenen Opioiden und Morphinen, die viel schlimmere Nebenwirkungen als Cannabis haben und deffinitiv süchtig machen? Eigentlich ist nicht die Legalisierungsdebatte fragwürdig, sondern der (immer noch mangelnde) Wissensstand zur Sachlage.

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    2. Widerlich?? Erschreckend?? Widerlich ist diesen Milliardenmarkt skrupelosen Menschen, Kriminellen Organisationen und Terroristen zu überlassen. Wissen sie wieviel Menschen alleine in Mexiko jeden Tag im Drogenkrieg sterben müssen aufgrund unserer Politik?? Widerlich ist es eine so gefährliche Droge wie Alkohol an 16 Jährige legal abzugeben. 75.000 Tote jährlich Millionen süchtige, jedes 3. Gewaltdelikt im Alkoholrausch! Sie haben natürlich selbst noch nie Drogen konsumiert also weder Alkohol, Nikotin, Koffein, Zucker oder Tee – Alles klar Wasserburgerin ihre Denkweise ist sehr einfach (…).

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    3. Wovon sprechen Sie? Hier soll Hanf legalisiert werden, der vor 100 Jahren hier auch schon legal in Apotheken erhältlich war, nicht Crack-Cocaine !

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    4. Noch etwas: Ich kenne keinen Einzigen, dessen Leben von Cannabis “zerstört” wurde und ich kenne sehr viele Konsumenten, fast mein gesamter Freundeskreis raucht Gras (bis auf ein paar Ausnahmen, denen es nicht zusagt)…Natürlich habe ich auch Leute im erweiterten Bekanntenkreis die Probleme mit Drogen haben/hatten, manche sind sogar daran gestorben und Gras haben die sicher auch alle geraucht…aber diese haben eben auch noch eine Vielzahl an anderen psychoaktiven Substanzen regelmäßig konsumiert !!! Aber die Leute die beim Gras geblieben sind haben mittlerweile alle Kinder und ein geregeltes Leben…Sie wissen einfach nicht wovon Sie sprechen, aber das schreiben Sie ja selbst!

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    5. Guten Tag.
      Ich bin 20 Jahre alt und wohne an der Nordsee.

      Ich bin Abiturient, werde als Tischler ausgebildet und habe Freunde verschiedener nationaler und sozialer Herkunft.
      Einige studieren, einige machen eine Ausbildung und andere arbeiten schon.
      Alle kiffen.
      Keiner hat Probleme damit (Hört sich vielleicht stumpf an und könnte für sie ja auch gelogen sein, ist es aber nicht). Auch ich nicht. Ich habe genrell wenig Probleme mit irgendwas.
      Anders als mein Onkel, der wegen seiner Alkohol und Cannabissucht von einer Suchtklinik in die nächste soziale Einrichtung kam.
      Er fing früh damit an, vielleicht zu früh. Sein Vater war ein Zyniker und oft wütend. Das Verhältnis der beiden wahr schlecht. Seine Freunde waren ein wenig älter und Rumtreiber.
      Sie brachten es ihm mit und er erzählte mal das es nur ganz wenig war und auch (dank späterer Expertise) nicht schön aussah, was er näher beschrieb als: Ich wusste nicht ob es wirklich ein Gewächs war oder etwas zusammengemischtes.
      Er verlor später Berufe, Freunde, Frau und Führerschein, woran allerings vor allem der Alkohol Schuld war.

      Ich habe für mich aus diesen Sachen meine Schlüsse gezogen: Mein Onkel hatte keine einfache Kindheit, er war zu jung für jegliche Droge, er konnte sich nicht informieren ( Weder Internet noch Drogenliteratur) und er kam durch seine Freunde auf die schiefe Bahn. Später hat er die Warnsignale nicht erkannt und so viel im Leben verloren.

      Ich mach es deswegen so:
      Ich möchte ein gutes Verhältnis zu meinen Eltern pflegen (sie finden es nicht gut dass ich kiffe, akzeptieren es allerdings und wissen es auch von mir).
      Ich informiere mich so genau wie möglich über jegliche Substanz die ich Konsumiere. Dazu lese ich sog. Tripberichte und informiere mich über Nebenwirkungen und Folgen.
      Meine Freunde sind alle aufrichtig und ich lernte sie auch (anders als bei meinem Onkel) vor dem Kosum kennen.
      Außerdem versuche ich die Kontrolle zu behalten und nur zu kiffen wenn ich auf Partys oder Sit-Ins bin, und vor allem auch nur dann wenn ich keine Verpflichtungen oder Termine hab denen ich nachgehen muss.

      Ich habe mit 18 angefangen Cannabis zu rauchen und habe nun vor ein paar wochen zum ersten mal Pilze konsumiert.
      Damit endet meine Liste an konsumierten Substanzen auch schon.
      Ich kann ihre innere Verwirrung oder Wut verstehen. Wenn man Menschen durch so etwas verliert ist man aber bei einer subjektiven Debatte ziemlich voreingenommen, und das sie eine so heftige Ablehnung diesem Thema gegenüber zeigen liegt dem und auch fehlendem Wissen zu Grunde.
      Doch mit der Ungewissheit ob nahestehende Menschen Drogen konsumieren wollen oder nicht, und der Gewissheit das man ohne dieses Wissen auch nichts dagegen tun kann, weiss ich meine Freunde und Familie am liebsten in einem Land, in dem sie sich von fachlichen Personal beraten lassen können und sauberen Stoff kriegen. Und zwar in gesundem Maße.

      Das jede Substanz im Übermaß und ohne Vorsicht höchst gefährlich für Psyche und Physis sein kann ist übrigens nicht umstritten.
      Aber wenn “Ein Bier geht schon.” und “Ohne Kaffee am morgen kann ich nichts” und “Nagut, ein Stück Schokolade darfst du noch haben Mia aber dann ist Schluss!” Ok ist, dann darf ich mir auch auch was aus meinem Garten pflücken und das rauchen. Mag nicht so gern Schnaps.. :/ Den Menschen ihren Rausch teilweise zu verbieten ist Heuchlerisch und falsch.

      Aber zu den Fakten:

      Ich empfehle ihnen die Richtervorlage von Richter Müller zu lesen. Auf ich glaube 140 Seiten wird das Verbot von Cannabis diskutiert. Jeder Fakt über die Substanz wird mit quellen belegt. Z.B.: Haben sie gwusst, dass das Verfassungsgericht schon bei der letzten überprüfung des Verbots, das Prohibitionsargument: “Cannabis ist die Einstiegsdroge” widerlegt hat? (Trotzdem wird das von den Drogenbeauftragten gern noch verwendet…)

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  29. Frau Ludwig wie wäre es wenn Sie sich und ihr Verein mal darüber Gedanken machen, ob es nicht besser wäre Drogen zu legalisieren und diese in den Apotheken an Personen ab 18 verkauft werden. Hat den Vorteil das, dass diese dort sauber verkauft werden, sie nur einen Bruchteil von dem Kosten was auf dem schwarz Markt verlangt wird, die Beschaffungskriminalität so gut wie wegfällt, damit auch der Nährboden für die Verkäufer was gleichzeitig auch die Kosten für das Aufkommen der Polizei und Gerichte entlastet. Zu dem kann den Personen in den Apotheken geholfen werden und das Geld was bis jetzt für die sogenannte Sicherheit ausgegeben wird, ist dann frei für die Hilfe die Drogensüchtige brauchen.
    Außerdem fordere ich Sie auf Werbung für Alkohol und Medikamente zu verbieten, für Drogen die um vieles mehr Opfer fordern und in vielen Fällen nicht nur die Konsumenten.
    (…)

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  30. Ralf Blandowski

    Cannabis soll ein No Go werden? Solang das nicht auch von Alkohol gefordert wird, ist das eine scheinheillige Forderung.

    Auf der anderen Seiten haben fast die Hälfte aller 18-25 jährigen und knapp ein Drittel der 18-65 jährigen schon mal Cannabis konsumiert. Ich glaube der Zug bezüglich No Go ist angesichts solcher Zahlen abgefahren. Nun sollte eine Diskussion über eine vernünftige Regulierung unter Berücksichtigung von Jugend und Konsumentenschutz im Vordergrund stehen.

    90% der Cannabiskonsumenten haben eben keine Probleme mit Cannabis und werden kriminalisiert ohne jemand anderes zu schädigen!

    Antworten
    1. @Frau Daniela Ludwig
      Cannabis ist um ein vielfaches ungesünder und gefährlicher als Alkohol.
      Zuerst mal Alkohol verbieten–erst dann, aber wirklich erst dann dürfen sie über Cannabis herziehen.
      Ist ja nicht zu glauben–so blind kann man doch gar nicht sein!

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  31. Werner Wirzinger

    Junge Erstkonsumenten von Canabis finden schnell heraus, dass an den Argumenten der Kampagnen von so verblendeten Personen wie Frau Ludwig wenig bis nichts Wahres zu finden ist. Dies führt dann dazu, dass auch berechtigten Vorbehalten zu wirklichen Drogen kein Glauben geschenkt wird und somit der Weg in wirkliche Abhängigkeit geebnet wird. Drogenentzug hingegen ist auch eine Sache des Vertrauens.
    Dass sich eine Klinik mit der undifferenzierten Kampagne gemein macht, wird es einigen Menschen schwer machen sich im Notfall an diese zu wenden.

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    1. 100% Zustimmung…trifft den exakt Nagel auf den Kopf!!!

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    2. Jepp, genauso siehts aus… der Einstieg in härtere Drogen wird nicht durch Cannabis möglich gemacht wie gerne behauptet wird. Der Einstieg wird durch die völlig paradoxe Politik möglich gemacht. Der Dealer an der Ecke wo man sein Gras kauft hat nämlich noch jede Menge andere Stoffe im Gepäck. Da wird einem der Schritt von Gras auf härtere Substanzen ziemlich leicht gemacht. Wir brauchen endlich einen regulierten Markt….und wir müssen die Fiktion von den Fakten trennen. Das was Frau Ludwig täglich absondert macht einfach nur wütend.

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  32. armseliges statement! den rest dazu verkneif ich mir! ich würde mich mit meiner meinung bzw mit dem was ich hier über diese tollen menschen schreiben müsste bestimmt strafbar machen, also lass ich es! ich sage nur eins, auch mediziner sollten sich mal über ihre aussagen gedanken machen, bei politikern hab ich das grösstenteils schon aufgegeben zu hoffen

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  33. Es wundert mich immer wieder: Ich gebe in der Suchleiste bei Google “Cannabis” ein, klicke auf News, besuche eine Website mit inressanter Überschrift zur Legalisierungsdebatte und muss dann schließlich fest stellen, dass die vielen Kommentare unter einem Artikel über die Drogenbeauftragte mal wieder geistreicher sind als das was Frau Ludwig jetzt von sich gibt.
    Schön, dass es noch so viele Menschen gibt, die es da wagen die Stirn zu bieten, bedenkt man doch, wie ignorant sich die Dame gegenüber Fakten gibt, und wie ermüdend dann eine Diskussion sein kann.
    Man könnte fast denken, dass sie die Wahrheit ignoriert…
    Ohne jetzt noch in Verschwörungen abdriften zu wollen…
    ich bin gespannt auf das Ergebnis des Verfassungsgerichts, welches grad eine Richtervorlage von Richter Müller aus Bernau bearbeitet. Die Vorlage stellt das Verbot von Cannabis in Deutschland in Frage und bittet das Verfassungsgericht um Überprüfung.
    Ansosnten, die nächsten Bundestagswahlen abwarten.
    Alle Parteien bis auf die Konvervative CDU und AfD stimmen für die geregelte Ausgabe von Cannabis als Genussmittel.
    Aber so langsam werden auch in der Jungen Union die Stimmen lauter…

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  34. Wenn Cannabis kontrolliert gegen beispielsweise Schmerzen genommen wird, ist nichts dagegen zu sagen. Aber nur aus „Jux und Dollerei“ – ein klares NEIN.

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    1. Reiner Moralismus, mehr nicht! Der Staat hat kein Recht dazu Menschen zu kriminalisieren, die Gras rauchen!

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      1. Die Dame ist so erzkonservativ und CSU-hörig, da helfen keine, auch noch so guten, Argumente – wenn was nicht auf CSU-Linie ist, ist es verkehrt.

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        1. Stimmt, so ist die CSU…allerdings habe ich nie richtig verstanden was am Hanfverbot so besonders konservativ sein soll? Hanf war noch nie ein Problem für die Gesellschaft (man hat künstlich eines daraus gemacht) und zum überwiegenden Teil der Menschheitsgeschichte fast weltweit in den unterschiedlichsten Kulturen für verschiedene Zwecke verfügbar (ja auch für Genußzwecke, Zeigefinger böse, böse). Man könnte ja auch als (liberal) Konservativer einfach sagen, die Leute wollen nun mal Gras, wozu die Leute ändern wollen, man könnte sogar reaktionär sein und sagen, man behandelt die “Hanfsache” wieder so wie vor hundert Jahren, wie vor diesem unseligen Krieg. Auf eine gewisse Art sind die Konservativen mit ihrem “War on drugs” ähnlich dumm-progressiv wie die extremen Linken…

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        2. Exakt, genau so schauts aus
          Frau Ludwig bleibt die nette “Quotenfrau”.
          … so lange man im Supermarkt Brandwein/ Schnaps für 8€/0.7L kaufen kann braucht sich keine über den Cannabiskonsum aufregen.
          Denn Alkohol ist das Problem in Bayern und Deutschland, ned de Tüte mid wos drin.

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    2. @Elena,
      Alkohol dürfte man somit gar keinen trinken, weil der keine medizinische Wirkung hat, sondern nur eine psychogene und außerdem krebserregend ist (bei Frauen besonders Brustkrebs).

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      1. @Akelei: Was soll das? Warum der Vergleich? Es ging nicht um Alkohol, sondern um Cannabis, wozu ich meine Meinung gesagt habe.
        Auch zum Alkohol habe ich eine Meinung, aber darum geht’s hier nicht.

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    3. @Elena, wie wär es wenn die Eltern über Drogen aufklären. Weil wenn Sie gegen Drogen für das Privat vergnügen sind dann sollten bei Minderjährigen vor allem die Eltern in die Haftung genommen werden. Den die haben dann in Ihrer Pflicht die Kinder zu erziehen und aufzuklären versagt.
      Aber nach dem das genauso wenig in Kraft treten wird wie meine Meinung das alle Drogen legalisiert werden, müssen wir uns damit abfinden.

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  35. +++Zweites großes Thema in der Drogenpolitik sei die rasante Zunahme der neuen psycho-aktiven Stoffe, kurz NPS.+++

    Diesen Markt für gefährliche „Legal Highs“ gibt es doch nur, weil Cannabis illegal ist.

    Man kann es drehen und wenden, wie man will. Das Verbot schadet vielfach mehr, als es nutzt. Es gibt keinen Grund, für ein „No go“. Im Gegenteil.
    Einfach mal in andere Länder mit legalem Markt schauen: Sinkender Jugendkonsum, mehr Jugendschutz. Geprüfte Qualität, genaue Angabe von THC/CBD. Tausende Arbeitsplätze, hohe Steuereinnahmen.

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  36. Naja Elena das ist ihre persönliche Meinung aber das bringt keinen Fortschritt, Populismus bei der Drogenpolitik gibt es mit CDU/CSU und AfD genug. Wissenschaftlich, Juristisch ist die aktuelle Gesetzeslage eine Schande nicht umsonst sprechen sich 122 Strafrechtsprofesoren (Schildower Kreis) für eine andere Drogenpolitik aus. Den Blick auf Alkohol zu vernachlässigen wäre fatal. Wie will man mündigen Bürgern erklären das Alkohol legal ist, ein Zellgift das fast alle illegalen Substanzen vom Schadenspotential in den Schatten stellt siehe David Nutt Studie. Es wurden schon immer bestimmte Bevölkerungsgruppen verfolgt welche mit ihrem Verhalten niemanden Schaden zugefügt haben siehe Juden, Homos, Kiffer bzw. Drogenkonsumenten allgemein.

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    1. @Horst, da Sie sich auf meinen Kommentar beziehen: Bitte korrekt lesen. Ich bin nicht dafür, das Thema Alkohol zu vernachlässigen.

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  37. Michael Rütten

    Cannabis legalisieren und Alkohol verbieten.
    Wenn man schon nach Suchtpotential und Gefahr für Leib und Leben geht, dann gibt es nur diese Lösung.
    Man kann gar nicht soviel rauchen bis man stirbt. Beim trinken geht das schon. Viele Statistiken zeigen es auf.
    Die Kiffer trinken zudem meist keinen oder nur wenig Alkohol. Zumindest ist das meine Erfahrung. Im Rausch besteht mehr verlangen nach Cola oder anderen süßen Getränken als nach Bier oder Schnaps.
    Ich denke sogar, dass durch mehr kiffen der Alkoholkonsum sinken wird. Da würde man durch Legalisierung gleich ein anderes Problem lösen.
    (…)

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  38. Seit dem letztem Jahrhundert wird versucht, Cannabis zu einem No-Go zu machen. Ohne Erfolg.
    Die Vereinten Nationen erklärten den Krieg gegen Drogen bereits als gescheitert. Selbst in autoritären Staaten mit Todesstrafe für Drogenvergehen ist die Prohibition gescheitert
    Erfolglos ist die Prohibition allerdings nicht. Der globale Markt alleine für Cannabis wird auf 400 Milliarden pro Jahr geschätzt, Cannabis ist das wichtigste Produkt des illegalen organisierten Verbrechens.
    Die Drogenbosse schätzen Deutschland als Land für die notwendige Geldwäsche, ein ordentlicher Profit für heimische Geldinstitute.
    Darum versucht die Regierung weiterhin zu verhindern, was nicht zu verhindern ist.
    Mit dem Fortschritt in der – in Deutschland nicht stattfindenen – Cannabisforschung interessieren sich die großen Pharmakonzerne zwangsläufig für das Produkt. Wurde Cannabis bisher als Konkurrent bekämpft, müssen sich die Konzerne jetzt umstellen.
    Deutschland ist das Land der Konzerne. Sobald Big Pharma die eigene Produktion von Cannabis auf die Reihe bekommt und die Apotheken ausreichend versorgen kann, wird Cannabis als Pharmaprodukt legalisiert.
    Wegen der Treue den Konzernen gegenüber wird es nach meiner Einschätzung in Deutschland nie eine Regelungen für Eigenanbau oder Social Clubs geben.
    Der Schwarzmarkt mit seiner Jugendgefährdung bleibt uns erhalten. Dank der Konzernbürger, immerhin ~40% der deutschen WählerInnen.

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