Heimat, Träume, Leben: 17 junge Rom:nja aus der Ukraine stellen Kunst in Babensham aus
Mit einer Vernissage am nächsten Freitag, 24. Juli, eröffnen 17 junge Rom:nja aus der Ukraine im Fiedlerhaus in Babensham ihre Kunstausstellung „Das sind wir “. Um 15 Uhr laden die sechs- bis elfjährigen Buben und Mädchen – im Rahmen des interkulturellen Projekts „Ciriklo“ unter der Vereins-Leitung von Jeany Poschauko-Seitz – alle Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen der Region herzlich ein. 15 Monate haben die geflüchteten Kinder in der Grundschule Babensham mit verschiedenen Techniken und Materialien experimentiert. So entstanden eigene Kunstwerke zum Thema „Heimat, Träume, Leben“.
Das Projekt wird von der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ) gefördert.
Die Vernissage wird umrahmt von einem kreativen Programm mit Kunstperformances, Musik und Tanz, einem interaktiven Mandala des Friedens und einem Grußwort des neuen Babenshamer Bürgermeisters Martin Kubiczek.
Geöffnet ist die Ausstellung im Fiedlerhaus in Babensham, Raiffeisenstraße 20,
an folgenden Tagen:
25. und 26. Juli sowie 1. und 2. August – jeweils von 10 bis 15 Uhr.
Die Kinder und der Verein „Ciriklo“ freuen sich auf viele interessierte Besucher …
Einige Kunstwerke der Kinder werden danach zudem übergehen in die Bomshamer Kunstausstellung „Wo wir wurzeln“, die dann am 8. August eröffnet wird. Mit den einheimischen Babenshamer KünstlerInnen hatte es im Vorfeld eine kooperative Zusammenarbeit gegeben.
Hintergrund:
Rom:nja wird von Angehörigen der Roma-Gemeinschaft als respektvolle Selbstbezeichnung verwendet – in Deutschland seit 1995 als nationale Minderheit anerkannt. Diese Anerkennung schützt ihre Sprache, Kultur und Identität.
Schaufenster



Einfach nur als Fragen:
Wurden die Kunstwerke im Rahmen des regulären Unterrichts gefertigt, oder waren die Schüler separat unterwegs?
Pädagogischer Ansatz?
Gelungene Integration ohne Beteiligung der „übrigen“ Schüler?
Während des Unterrichts ginge nur bei Anwesenheit.
Muss in diesem Land eigentlich alles sofort hinterfragt beziehungsweise in Frage gestellt werden, nur weil irgendwo das Reizwort Integration auftaucht? Statt dass man solche Initiativen begrüßt und positiv zur Kenntnis nimmt. Es wird ja niemand zum Mitmachen oder Hingehen gezwungen.
Wieso ist Integration ein Reizwort?
Sinnvoll angewandt, alles fein.
Eine Initiative kann man natürlich begrüßen und positiv zur Kenntnis nehmen.
Es ist aber auch das gute Recht, eine Aktion zu hinterfragen.
Wem das nicht gefällt, warum?
Und dann gleich eine Gegenfrage. Da hat oder will jemand den Kommentar von „Beobachter“ nicht verstehen.
Kann hier keine Gegenfrage sondern lediglich eine „Feststellung“ des Kommentators erkennen.
Somit wird die Diskussion nicht bereichert, sondern eingegrenzt.
Genau das ist doch nicht der Sinn des Ganzen, oder? :-)
Gleich zwei Fragezeichen in einem Kommentar sprechen eine deutliche Sprache!
Ein Ausrufezeichen in einem Kommentar ohne irgendeine Bemerkung zum Thema spricht eine ebenso deutliche – oder besser – undeutliche Sprache !?
Gerne können wir uns über solche Nebensächlichkeiten austauschen, dem Thema als solches ist damit jedenfalls nicht gedient.
Meine drei Eingangsfragen wurden bislang ignoriert.