Wasserburger AH-Fußballer überzeugen bei Bayerischer Meisterschaft in Dingolfing
Die „Alten Herren“ (AH) des TSV Wasserburg hat bei der Bayerischen Ü50-Meisterschaft am vergangenen Samstag in Dingolfing einmal mehr bewiesen, dass sie zu den stärksten Turniermannschaften Bayerns und zu den Top Ten in Bayern gehört. Trotz einer echten „Todesgruppe“ präsentierte sich das Team hervorragend und konnte mit zwei Siegen sowie zwei Niederlagen ein respektables Ergebnis mit Platz neun einfahren.
Besonders bemerkenswert: Die Niederlagen kassierte Wasserburg ausschließlich gegen den späteren Bayerischen Meister 1. FC Nürnberg sowie den späteren Halbfinalisten FT Starnberg 09, der mit einigen ehemaligen, hochkarätigen AH-Spielern des FC Bayern München auflief.
Für den TSV Wasserburg verlief der Start ins Turnier alles andere als einfach. Im Gegensatz zu vielen anderen Mannschaften fehlt den Wasserburgern die Möglichkeit, sich regelmäßig im Spielbetrieb einzuspielen. Aufgrund des Mangels an gegnerischen Ü50-Mannschaften finden kaum Saisonspiele statt, sodass das Team nahezu ohne Wettkampfpraxis zur Bayerischen Meisterschaft anreisen musste.

Die beiden Siege gelangen gegen den TSV Neuried und den TSV Stein. Während sich Wasserburg gegen Neuried in der regulären Spielzeit durchsetzen konnte, musste gegen den TSV Stein das Elfmeterschießen die Entscheidung bringen. Dort bewiesen die Innstädter die stärkeren Nerven und sicherten sich den zweiten Spielerfolg.
Einen wesentlichen Anteil am gelungenen Auftritt hatte auch Taktiktrainer Hans Obermaier. Ihm gelang es, die Mannschaft hervorragend auf die jeweiligen Gegner einzustellen und die passenden taktischen Vorgaben zu vermitteln. Gerade gegen die spielstarken Kontrahenten zeigte Wasserburg große Disziplin und taktisches Verständnis.
Auch wenn der Einzug in die Endrunde letztlich verwehrt blieb, kann der TSV Wasserburg mit Stolz auf seine Leistung zurückblicken. Gegen die besten Ü50-Mannschaften Bayerns zeigte das Team einmal mehr, dass Erfahrung, Zusammenhalt und Kampfgeist vieles wettmachen können. Die Leistungen bestätigen eindrucksvoll, dass der TSV Wasserburg seit Jahren zu den festen Größen im bayerischen Ü50-Fußball zählt und sich auch unter schwierigen Voraussetzungen auf höchstem Niveau behaupten kann.
Fotos oben (hintere Reihe von links): Robert Häußler; Alex Oberbauer, Ralph Bendner, Jens-Peter Brichta, Franz Erhart, Hans Obermaier. Vorne von links: Jürgen Kölbl; Alex Hinterberger, Christian Turber, Heinz Schmedding, Mani Mayer – es fehlt Djuro Stanic.
JPB
Schaufenster


Hinterlassen Sie einen Kommentar