Wegen Sanierung einer Gebäudefassade halbseitige Sperrung geplant
Sie ist neben der Tränkgasse das Nadelöhr in der Altstadt: Die Bruckgasse, die vom Marienplatz zur Altstadtbrücke führt. Anfang Juni ist dort von einer Hausfassade Mauerwerk auf den Fußweg gestürzt (wir berichteten). Eine Sperrung des Weges für die Fußgänger folgte, ebenso wie eine nächtliche Untersuchung der maroden Fassade (Foto: GM). Jetzt steht fest: Das Haus muss außen dringend saniert werden. Und das wird in den Sommerferien passieren, wie es aus der Stadtverwaltung heißt.
Bruckgasse wird zur Einbahnstraße
Bezüglich der Verkehrsregelung fanden bereits umfangreiche Vorgespräche mit allen Beteiligten statt. Die Auswirkungen auf den Straßen- und Busverkehr sollen an dieser besonders sensiblen Stelle so gering wie möglich gehalten werden. Dennoch wird zur Baustelleinrichtung, insbesondere für den Auf- und Abbau des Gerüsts und eines Baukranes, jeweils eine halbseitige Sperrung der Bruckgasse erforderlich sein. „Für mehrere Tage wird deshalb nach aller Voraussicht gleich zu Beginn sowie am Ende der Sommerferien eine mehrtägige Einbahnstraßenregelung über die Innbrücke stadtauswärts eingerichtet. In der Zeit dazwischen kann der Verkehr in beiden Richtungen fließen, auch wenn es dann freilich in der Bruckgasse noch enger wird. Wer kann, sollte deshalb über die Umgehung fahren“, so die Stadtverwaltung.
Die genauen Daten und Zeiten, wann die Innbrücke stadteinwärts gesperrt sein wird, sind noch in der Abstimmung und werden rechtzeitig kommuniziert.
Schaufenster


Wie wäre es mit einer kurzzeitigen Ampel Regelung .
Vor Jahrzehnten habe es mal eine versuchsweise Ampelregelung. Die Folge waren kilometer(!)lange Staus in wirklich alle Richtungen. Da konnte eine Fahrt vom Burgerfeld zum Gymnasium schon mal eine Stunde dauern, selbst wenn man die Bruckgasse nicht passieren musste.
Zu der Zeit gab es aber die Umgehungsstraße noch nicht. Da standen die Autos zu den Stoßzeiten auch ohne Ampel bis Gabersee.
Wenn man vom Burgerfeld zum Gymnasium mit dem Auto fährt, ist einem auch nicht mehr zu helfen.
Aber es verlängert den täglichen Stau noch zusätzlich – was diesen Verkehrsteilnehmern jedoch egal ist.
…wer nicht muss, sollte immer die Umgehung nutzen!
Brücke für alle ausser Blaulicht & ÖPNV sperren!
warum denn komplett sperren, wenn diese einseitg befahrbar ist?….
& BenNebbich Gute Idee! Und wie erkennen Sie den Durchgangsverkehr? Wer fährt „nur“ durch? Der Burgerfelder, der in Reitmehring arbeitet, oder der Edlinger, der seinen Job in der Tegernau hat? Alle Vorschläge zur Verbesserung von Verkehrsproblemen in der Stadt sind bisher an der Umsetzung gescheitert. Dazu brauchen Sie die Polizei oder andere Vertreter der Exekutive, die Fehlverhalten sanktionieren können. Und ein undefiniertes „Anlieger frei“ hilft halt nicht. Ein Anliegen hat auch der, der aus dem Automaten eine Schachtel Zigaretten ziehen will. Zudem ist das betroffene Teilstück, also die Brücke eine Staatsstraße. Da sind die Eingriffsmöglichkeiten der Stadt sehr begrenzt. Man muss sich absprechen, um sämtliche Interessen unter einen Hut zu bekommen. Und das geschieht momentan.
…weil der Durchgangsverkehr aus der Stadt rausgehört.
Das ist anders als mit einer Brückensperrung nicht zu erreichen.
Warum sollte der raus? Eine von der Allgemeinheit finanzierte und unterhaltene Straße sollte auch von der Allgemeinheit nutzbar sein.
Man kann zu allem eine Meinung haben, muss aber nicht.