Erstmals zieht eine gewählte Bewohnerin der Stiftung Attl in den Pfarrgemeinderat ein

Jacqeline Franz freute sich riesig, als sie erfahren hat, dass sie 154 Stimmen für den Pfarrgemeinderat erhielt. Zum ersten Mal wurde eine Bewohnerin der Stiftung Attl als offizielles Mitglied des Pfarrgemeinderats von Sankt Michael gewählt. Jacqueline Franz vertritt dort in den kommenden vier Jahren die Interessen der christlichen Bewohner Attels.

Am 1. März wurde Jacqueline Franz gewählt. Der offizielle Start ihrer Amtszeit ist am Dienstag, 17. März. Dann trifft sich der neue Pfarrgemeinderat zur konstituierenden Sitzung.

Wohnbereichsleiter Herbert Prantl-Küssel gratulierte ihr zu ihrem Wahlerfolg und überreichte einen Blumenstrauß. Auch Ulrich Huber, Leiter des Bereichs Freizeit und Kultur, und Hans Wenisch, der als Ehrenamtlicher Jacqueline bei den Sitzungen unterstützen wird, kamen zur kleinen internen Feierstunde.

„Ich habe ein gutes Gefühl“, sagt Hans Wenisch über das neue Mitglied im Pfarrgemeinderat. „Jacqui hat bereits durch ihr Engagement im Heimbeirat einen guten Draht zu den Bewohnern in der Stiftung aufgebaut. Ich bin mir sicher, dass sie die Interessen der Attler Bewohner gut vertreten wird.“ Zunächst müsse sie in ihre neue Aufgabe eingearbeitet werden. Wenisch wurde selbst in den Pfarrgemeinderat gewählt und verspricht: „Ich stehe ihr natürlich mit Rat und Tat zur Seite und begleite sie, wo es auch immer notwendig sein wird.“ Es ist außerdem ein Sachausschuss für Inklusion geplant, der offen ist für alle Interessierte und in dem sich möglichst viele Mitglieder der Pfarrgemeinde einbringen sollen.

Mit 23 Jahren ist Jacqueline Franz das jüngste Mitglied des Attler Pfarrgemeinderats. Sie selbst hat schon viele Ideen: „Ich will vor allem auf individuelle Anliegen eingehen und sicherstellen, dass sich alle Mitglieder in der Pfarrei Attel gehört fühlen.“ Zum Beispiel plant sie eine Sprechstunde einmal im Monat.

Herbert Prantl-Küssel und Ulrich Huber sind überzeugt, dass Jaccelines Tatendrang den Pfarrgemeinderat bereichern und voranbringen wird.

Unser Bild zeigt von links Hans Wenisch, Jacqueline Franz mit Blumenstrauß, Herbert Prantl-Küssel und Ulrich Huber.

BS

 

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