Nach Bluttat in Rosenheim: Kripo ermittelt gegen einen 54-jährigen Mann

Ein 54-jähriger Deutscher hatte sich am frühen Freitagmorgen telefonisch bei der Polizeiinspektion in Rosenheim gemeldet und nach einer Streifenwagenbesatzung verlangt. Am Einsatzort, der Wohnung einer 89-Jährigen nahe dem Bahnhof, fanden die Beamten die Mutter des Mitteilers tot in ihrem Bett.
Der 54-Jährige räumte den Beamten gegenüber ein, seine Mutter getötet zu haben. Er wurde vorläufig festgenommen und den Beamten der Kriminalpolizei übergeben. Zur genauen Rekonstruktion der Geschehensabläufe fanden am Tatort noch in der Nacht umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen statt, die Staatsanwaltschaft ordnete außerdem die Obduktion der Toten an.
Unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein – Zweigstelle Rosenheim – ermittelt in der Sache das Fachkommissariat 1 der Kriminalpolizeiinspektion Rosenheim wegen des Verdachts eines vorsätzlichen Tötungsdelikts gegen den 54-Jährigen. Auch die Hintergründe der Tat sind derzeit Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Der Beschuldigte wurde am heutigen Tag auf Antrag der Staatsanwaltschaft dem Ermittlungsrichter zur Prüfung der Haftfrage vorgeführt. Der Richter folgte dem Antrag und erließ Haftbefehl wegen Mordes. Die Ermittler der Kriminalpolizei brachten den Mann danach in eine Justizvollzugsanstalt, wo er jetzt in Untersuchungshaft sitzt.
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