Wasserburg testet morgen in Schwaig
Nach zuletzt sowohl vom Ergebnis als auch von der Spielweise her sehr überzeugenden Siegen gegen Dorfen (8:0), Mögeldorf (4:1) und Garching (2:0) wartet am morgigen Sonntag, 14 Uhr, in Schwaig ein ganz anderes Kaliber auf die Fußballer des TSV 1880 Wasserburg.
Lange Jahre duellierten sich beide Vereine in der Landesliga, ehe die Sportfreunde im letzten Jahr an den Innstädtern vorbeizogen und nach dem Aufstieg in die Bayernliga dabei sind, sich dort zu etablieren. Die sportliche Entwicklung in Schwaig hängt auch eng mit dem infrastrukturellen Wachstum zusammen: Innerhalb eines Jahres wurde in der kleinen Gemeinde in der Nähe des Münchener Flughafens ein Kunstrasen geplant und gebaut. Die Sportfreunde Schwaig sind somit in vielerlei Hinsicht ein Verein, an dem sich die Löwen orientieren.
„Von der Ligazugehörigkeit und wahrscheinlich auch individuell ist Schwaig der beste Gegner im Verlauf der Vorbereitung. Es wird viel darauf ankommen, wie wir uns gegen den Ball verhalten. Sprich, wo und wie wir pressen – und mit welcher Aufmerksamkeit und Intensität wir das tun“, so Trainer Florian Heller. „Andersherum erwartet uns etwas Ähnliches, denn Schwaig steht speziell dafür, dass sie den Gegner frühzeitig attackieren“. Potenzial hatte Schwaig aufgrund seiner günstigen geografischen Lage in einer wirtschaftlich starken Region immer, wachgeküsst von Trainer Christian Donbeck wurde vor allem in den letzten eineinhalb Jahren der Turbo gezündet. Donbeck mischte seine Eishockeyvergangenheit geschickt in sein Fußballtraining, wodurch Schwaig eine Härte gegenüber sich selbst und dem Gegner entwickelte, die die Löwen auch bei der 1:4-Testspielniederlage im Sommer erfahren mussten. Mit den Winterneuzugängen Felix Thiel (ehemals Pipinsried, Illertisssen und zuletzt Türkgücü München) und Nerman Mackic (aus Buchbach) greift Schwaig mittlerweile auch bei Transfers in das höhere Regal.
Beide Mannschaften haben sich seit Sommer entwickelt, entsprechend spannend wird das erneute Aufeinandertreffen zu beobachten sein. „Wir dürfen uns mit Ball nicht nervös machen lassen und müssen an die eigene Stärke glauben“, fordert Heller. „Dieses Spiel gibt mit Sicherheit wieder Aufschluss, dass wir sehen, wer wie drauf ist, wie die verschiedenen Mannschaftsteile funktionieren und wie wir im Kollektiv funktionieren. Demzufolge ist das ein sehr, sehr guter Test, auf den ich mich sehr freue“.
JAH
Schaufenster


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