Doppelspieltag im Tischtennis: Wasserburgs Erste zeigte zwei völlig unterschiedliche Gesichter
Die erste Tischtennis‑Mannschaft des TSV Wasserburg absolvierte in dieser Woche zwei Punktspiele – mit sehr unterschiedlichen Ergebnissen. Auf eine Niederlage gegen Söchtenau folgte ein überzeugender Auswärtssieg in Waldkraiburg.
Heimspiel gegen Söchtenau
Zum Auftakt des Doppelspieltags empfing der TSV Wasserburg die Gäste aus Söchtenau. Die Partie begann ausgeglichen: Paul Hiebl und Thomas Heilmannseder setzten sich im Doppel mit viel Einsatz durch, während Markus Reitberger und Samson Kröff ihr Match nach fünf hart umkämpften Sätzen knapp abgeben mussten.
In den Einzeln startete Wasserburg vielversprechend. Reitberger zeigte nach seiner Handverletzung eine starke Leistung und gewann souverän in drei Sätzen. Auch Hiebl ließ seinem Gegner keine Chance und erhöhte auf 3:2. Kröff und Heilmannseder lieferten sich jeweils enge Fünf‑Satz‑Duelle, mussten aber beide trotz guter Chancen ihren Gegnern gratulieren.
Mit einem 3:3‑Zwischenstand ging es in die zweite Einzelrunde – doch hier riss der Faden.
Alle vier Wasserburger Spieler verloren ihre Partien, teilweise erneut erst im Entscheidungssatz. Besonders bitter: Hiebl führte im vierten Satz bereits deutlich, konnte den Sack aber nicht zumachen.
Am Ende stand eine 3:7‑Niederlage, die knapper war, als es das Ergebnis vermuten lässt.
Auswärtsspiel in Waldkraiburg
Nur drei Tage später ging es für Wasserburg nach Waldkraiburg. Die Mannschaft musste kurzfristig umstellen: Kröff fiel krankheitsbedingt aus, dafür erhielt Nachwuchsspieler Jonas Witten die Chance, erstmals in der Ersten mitzuspielen.
Im Doppel zeigten Reitberger und Witten gute Ansätze, unterlagen aber 1:3. Hiebl und Heilmannseder sorgten mit einem klaren 3:0 für den Ausgleich und setzten ein erstes Ausrufezeichen.
In den Einzeln präsentierte sich Wasserburg dann in Topform. Reitberger gewann sein Auftaktmatch souverän, Hiebl setzte sich in einem spannenden Fünf‑Satz‑Krimi durch. Auch Witten und Heilmannseder mussten über die volle Distanz, behielten aber beide die Nerven und brachten Wasserburg komfortabel in Führung.
In der zweiten Runde knüpfte das Team nahtlos an die starke Leistung an: Reitberger und Hiebl punkteten erneut, Heilmannseder legte mit einem konzentrierten Auftritt nach. Witten führte in seinem zweiten Einzel bereits mit 2:0, doch sein Gegner fand besser ins Spiel und drehte die Partie noch – ein kleiner Schönheitsfehler an einem ansonsten starken Abend.
Mit einem deutlichen 8:2‑Erfolg gelang Wasserburg eine beeindruckende Antwort auf die Niederlage vom Mittwoch.
Fazit
Wasserburgs Erste zeigte an diesem Doppelspieltag zwei völlig unterschiedliche Gesichter. Gegen Söchtenau fehlte am Ende die Konstanz, während die Mannschaft in Waldkraiburg geschlossen, nervenstark und spielerisch überzeugend auftrat. Der klare Auswärtssieg dürfte dem Team Rückenwind für die kommenden Aufgaben geben.
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