Das beliebte Treffen der Bayerischen Privattheater erfreut sich sehr großer Beliebtheit

Heuer wird er am Donnerstag, 18. Juni, um 19 Uhr aus dem Roman von Hans Sahl, „Die Wenigen und die Vielen“ lesen. Stefan Litwin begleitet ihn dabei am Klavier.
Am Freitag, 19. Juni (20 Uhr), ist das den Wasserburgern schon wohlbekannte Metropoltheater aus München zu Gast. Man hat hier Heinrich von Kleists Novelle „Michael Kohlhaas“ dramaturgisch bearbeitet.
Am Samstag, 20. Juni (20 Uhr), präsentiert das „Spiel.Werk Ansbach“ das Stück „Entglitten“, das gesellschaftliche Turbulenzen der Gegenwart aufs Korn nehmen wird.
Am Sonntag, 21. Juni (20 Uhr), wird das Münchner Theater „MaschnerBerlinghofSollacher“ das Stück „The rich eat“ von Cornelia Maschner präsentieren.
Am Montag, 22. Juni (20 Uhr), wird das „ElleKollektiv“ vom Ammersee das Stück „Discofox im Dachsbau“ nach Franz Kafka zur Aufführung bringen.
Am Dienstag, 23. Juni (20 Uhr), folgt dann die „TeamTheaterTankstelle“ aus München mit „Axiom“ nach dem Film von Jöns Jönsson.
Am Mittwoch, 24. Juni (20 Uhr), ist dann das Spagat Theater aus München zu Gast und zeigt „Blutbuch“ nach dem Roman von Kim de l’Horizon.
Am Donnerstag, 25. Juni (20 Uhr), folgt das Hofspielhaus München mit „Giesing Mountain“ von Stefan Kastner. Wir wir erfahren konnten, war die Aufführung dieses Stückes in München vollkommen ausverkauft.
Das Theater für die Jugend aus Burghausen spielt am Freitag, 26. Juni (20 Uhr), „Die große Freiheit“ von Mario Eick.
Am Samstag, 27. Juni (20 Uhr), zeigt das „Theater…. und so fort“ aus München „Falsch“ von Lot Vekemans.
Und am Sonntag, 28. Juni, enden dann die diesjährigen Wasserburger Theatertage. Das Ensemble „Theaterlust“, das im vergangenen Jahr den Publikumspreis mit „Gott des Gemetzels“ von Yasmina Reza gewonnen hatte, wird dieses Stück um 20 Uhr nochmals aufführen. Im Anschluss daran wird der Publikumspreis 2026 verliehen werden. Die Verleihung wird vom Landkreis Rosenheim und dem Förderverein des Theaters Wasserburg vorgenommen werden. Daran anschließend kann gefeiert werden in einer „Sause“ wie das Theater Wasserburg es ankündigt.
In einem Gespräch mit der Wasserburger Stimme hat Constanze Dürmeier uns ein paar Hintergrundinformationen anvertraut. Natürlich macht die allgemeine wirtschaftliche Lage in Deutschland auch vor dem Theater Wasserburg nicht halt. Dennoch ist es wieder einmal gelungen, die Theatertage solide zu finanzieren, wenngleich eine extra Förderung von außen heuer ausgeblieben sei.
Wasserburg sei eine sehr kulturaffine Stadt, meinte Dürmeier, und es gebe auch 2026 viele Theater in Bayern, die an den Theatertagen teilnehmen wollen.
Allerdings habe man eingedenk der Tatsache, dass die Bayerischen Theatertage, die heuer in Regensburg stattfanden und alle zwei Jahre durchgeführt werden, überlegt, auch in einen zweijährlichen Modus bei den Wasserburger Theatertagen zu wechseln. 2027 würde es dann noch einmal Theatertage in Wasserburg geben und danach alle zwei Jahre.
Bei den diesjährigen Bewerbungen für die Theatertage könne sie guten Gewissens behaupten, dass es „alles highlights“ seien, die das Publikum präsentiert bekomme.
Zum Abschluss unseres Gesprächs strahlte sie eine sehr große Zuversicht hinsichtlich des Zusammenwirkens mit der Stadt Wasserburg aus, denn der neue Bürgermeister Bastian Wernthaler scheine sich als ein Freund des Theaters Wasserburg zu erweisen, schließlich habe er in den letzten Jahren kaum eine Première am Wasserburger Theater versäumt.
So kann man wohl gut darauf vertrauen, dass das Theater in Wasserburg auch weiterhin seinen festen Platz haben wird. Die Qualität der Aufführungen legt auf jeden Fall beredt Zeugnis davon ab.
PETER RINK
Schaufenster

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