Preis liegt bei 750 Euro pro Quadratmeter als Mindestgebot - Aus der gestrigen Sitzung
Man brauche sich nichts vormachen – es sei gerade nicht einfach, Bau-Grundstücke zu verkaufen. Das sagte der Rotter Bürgermeister Daniel Wendrock mit Blick auf die aktuelle Lage am Immobilienmarkt und das Baugebiet „Rotter Feld“ am Ortseingang bei Meiling.
Wie der Gemeinderat in Rott noch in der März-Sitzung beschlossen hatte, sollen die frei verkäuflichen Grundstücke im neuen Baugebiet „Rotter Feld“ (es handelt sich hierbei um die im beiliegenden Lageplan türkis dargestellten Grundstücke) gegen Höchstgebot vergeben werden – wir berichteten. Die Angebots-Abgabe dafür soll im Zeitraum nun vom 1. Juni bis zum 31. Juli erfolgen.
Der Preis liegt hier bei 750 Euro pro Quadratmeter als Mindestgebot.
Seitens der Verwaltung wurde nun in der Gemeinderatssitzung am gestrigen Abend vorgeschlagen, die Grundstücke auf dem Internetportal
www.immoscout24.de
zum Verkauf anzubieten.
Zudem wurde vorgeschlagen, von etwaigen Bewerbern eine Finanzierungs-Bestätigung für den Grundstückskauf anzufordern, damit das jeweilige Angebot in die Wertung mit einfließen könne.
Für den Fall, dass mehrere höchst-bietende Bewerber den genau gleichen Preis für ein Grundstück anbieten, sollen für die Vergabe des jeweiligen Grundstücks die Richtlinien zum Verkauf von Grundstücken im Baugebiet „Rotter Feld“ nach dem Einheimischen-Modell herangezogen werden – bis auf die Einkommens-Situation.
Im Baugebiet „Rotter Feld“ ist derzeit vorgesehen, auf den Parzellen 18 und 19 (türkis markiertes Eck-Grundstück rechts oben im Plan) jeweils eine Doppelhaushälfte zu errichten. Da der Zuschnitt dieser Grundstücke für die Errichtung von Doppelhaushälften aber aus Sicht der Verwaltung nicht optimal sei, werde angeregt, die Parzellen 18 und 19 zu einer neuen Parzelle 18 zusammenzulegen und diese Parzelle für die Bebauung mit einem Einfamilienhaus zum Verkauf anzubieten.
Der Gemeinderat beschloss dann gestern nach kurzer Diskussion alle genannten Vorschläge der Verwaltung einstimmig.
Wie berichtet, läuft gerade bereits die Bewerbung für das Einheimischen-Modell der Gemeinde dort. Bürgermeister Daniel Wendrock sagte gestern, dass sieben Bewerbungen bislang eingegangen seien:
Sechs Grundstücke für Doppelhaushälften sowie zwei Grundstücke für Einfamilienhäuser werden auf dem Wege eines Bauland-Modells zu einem vergünstigten Grundstückspreis abgegeben. Der Gemeinderat hatte im vergangenen Februar entschieden: Der erschlossene Quadratmeter-Preis beträgt 425 Euro.
Die Schaffung entsprechenden Wohnraums soll hier insbesondere jungen Familien sowie einkommens-schwächeren Personen der örtlichen Bevölkerung ermöglicht werden, obwohl sich auch Bürger des ganzen Umlands bewerben können.
Schaufenster


Hinterlassen Sie einen Kommentar