Der Schützengau Wasserburg-Haag feiert sein 100-jähriges Bestehen - Festakt im Rathaussaal
Mit einem großen Festakt im Rathaussaal, zu dem Vertreter aller Mitgliedsvereine sowie aus Politik und Gesellschaft geladen sind, feiert der Schützengau Wasserburg-Haag morgen, Samstag, sein 100-jähriges Bestehen. Der Schützengau mit seinen 8000 Mitgliedern in 65 Vereinen wurde am 21. Februar 1926 aus der Taufe gehoben – 20 Gründungsvereine waren damals mit dabei. 122 Schützen nahmen 1926 am ersten Gauschießen teil. Auftakt zum Festtag in Wasserburg wird morgen gegen 14.20 Uhr ein Böllerschießen am Inndamm sein. Alle 16 Böllergruppen des Schützengaus , darunter auch die Evenhausener (Foto), senden dazu Vertreter.
Geht es um 14.20 los. Eventuell weiß jemand wann es mit dem schießen Schluss ist. Ich muss meinen Hund weit von Wasserburg weg bringen.
Fassungslos
21. Februar 2026 um 23:38 Uhr - Antworten
So eine Zumutung für Flüchtlinge, Kinder und Tiere.
Zeit wird es, diesen schrecklichen Brauch endlich abzuschaffen.
Diese dämliche Knallerei ist absolut mit nichts mehr zu vertreten.
Ja, die Sportart „Hunde auf Kinder hetzen“ ist hier mehr verbreitet als Böllerschützen.
Achim Becker
22. Februar 2026 um 9:59 Uhr - Antworten
Völlig Sinn-befreit. Ich habe im ersten momentan gedacht das Nachbarhaus wäre in die Luft geflogen. Und angesichts der Umweltdebatten frage ich mich da schon, wenn ich die fetten Rauchwolken sehe. Was ich am seltsamsten finde: Ich wohne seit über 30 Jahren in WS. Früher: Keine Böllerschützen, keine Schäffler, keine Bürgerspiele usw. Waren die damals unter dem Bürgermeister Geiger alle so wenig Traditions-bewusst? Gibt ja hier sicher Jemanden, der mir das beantworten kann.
Also das Bürgerspiel gibt es seit 1925 wenn ich mich nicht täusche. Die Schäffler tanzen alle 7 Jahre. Die Tradition der Schäffler geht auf die Pest im Mittelalter zurück und sollte den Leuten wieder Lebensfreude machen.
Wo ich ihnen absolut Recht gebe ist diese sinnbefrfeite Böllerei! Diese braucht niemand, ich denke die Stadt hätte bestimmt Möglichkeiten diese zu verbieten.
Achim Becker
22. Februar 2026 um 15:37 Uhr - Antworten
Den Zusammenhang mit der Pest kenne ich auch, das war aber in München – deshalb steht da auch als Dank die Mariensäule am Marienplatz. Mit Wasserburg hat das eher weniger zu tuen.
Feuer frei
22. Februar 2026 um 15:41 Uhr - Antworten
Böllerschießen
Wer, wie, was, warum?
Startseite
Verband
Der BSSB
Böllerschießen
Historie
Das Böllern selbst hat eine traditionsreiche und teilweise auch durch alte Chroniken belegte Geschichte, die bis in das ausgehende 15. Jahrhundert zurückreicht. Jedoch ist es trotz allen Nachforschungen bis heute nicht gelungen, das Entstehen dieses Brauchtums schlüssig nachzuweisen.
Es ist nachweisbar, dass seit Jahrhunderten im gesamten deutschsprachigen Raum, von Mecklenburg bis Tirol, von Bayern bis Westfalen und bis tief in böhmische Gebiete schon geböllert wurde.
Den spärlichen Informationen nach hat sich das Böllern aus mehreren Bereichen entwickelt. So sollte es zum einen der Abwehr von bösen Geistern und Dämonen dienen, und gleichzeitig helfen, das Wetter zu ändern und die Natur zu erwecken. Auch sollte es die Lebensfreude zum Ausdruck bringen, wenn Taufen, Geburtstage oder Hochzeiten anstanden.
Es galt mit als höchster Achtungserweis, wenn Herrscher und Könige zu Besuch kamen und mit Böllerschüssen empfangen wurden. Auch um rasche und zuverlässige Warnungen zu verbreiten wurde geböllert. So war es noch Anfang des 20. Jahrhunderts in verschiedenen Teilen der Alpenländer üblich, bei Feuer, Kriegs- oder sonstiger Gefahr von den abgelegenen Gehöften der Bergbauern aus durch Böllern auf sich aufmerksam zu machen.
Was haben Abwehr von Dämonen, Änderung des Wetters oder Empfang von Königen mit dem Wissen der heutigen Zeit zu tun? Nichts! Wenn man vor Jahrhunderten an so etwas glaubte, wusste man es halt nicht besser. Heute dient diese unsinnige Böllerei manchen nur dazu, unter dem Traditionsmäntelchen wieder mal so richtig Krach zu machen. Bedauerlich, daß dieser umweltschädigende, Mensch und Tier erschreckende und belästigende Krawall immer noch erlaubt ist.
Wasserburger_
22. Februar 2026 um 22:30 Uhr - Antworten
Bumm, Bumm, Bumm, wir sind alle … großartig!^^
Etwas Humor könnte einigen nicht schaden, dann fällt nämlich vieles leichter.
Die ballern ja nicht stundenlang in der Gegend rum.
Egal in welchem Lebensbereich muss man einfach mit Leuten leben, die seltsame Dinge machen.
Solange niemand in seiner Existenz oder mit seinem Leben gefährdet wird, muss man diese Leute halt einfach ertragen.
Das fällt dem einen oder anderen sicherlich schwer, aber es gibt echt schlimmere Dinge im Leben.
Blumenkasten
23. Februar 2026 um 8:54 Uhr - Antworten
Tag der Hunde ist mittlerweile jeden Tag und es nervt brutal.
Genervter Hundefreund
23. Februar 2026 um 18:31 Uhr - Antworten
Da gibt’s doch bestimmt irgendwas, das man in die Ohren steckt…!
Oder wegfahren, oder in den Keller…!
Einfach auch mal kreativ sein- und nicht pausenlos rumjammern!
Mag generell alle Tiere, aber mich nervt es auch brutal, wenn es mir alle 5 Min. am Inndamm die Haare aufstellt, weil so ein riesiges unangeleintes Viech mir seine Nase zwischen die Beine steckt!
Wie @Blumenkasten schon sagt:
Es nervt einfach!
Mir ist es, egal, ob mit oder ohne Hund unterwegs, noch nie passiert, daß ich alle 5 Min. von einem Hund in der Weise belästigt werde, wie Sie, @Genervter Hunde“Freund“ es beschreiben. Und selbst wenn, dann wäre weniger der Hund als seine Besitzer daran schuld.
Aber letztendlich hat das mit dem Artikel wenig zu tun. Darin ging es um (unnötiges) Rumgeballere.
Und das ist nicht nur für Hunde, sondern für alle Tiere, für Kinder, Erwachsene und für die Umwelt ungut.
Genervter Hundefreund
24. Februar 2026 um 11:38 Uhr - Antworten
@Sonnia, Sie haben Recht!
Eigentlich sollte mein Kommentar an den Erstschreiber @Michael als Antwort gehen, da hat mir aber offensichtlich die Kommentarfunktion einen Streich gespielt!
Mit dem Artikel hat das relativ wenig zu tun!
Geht es um 14.20 los. Eventuell weiß jemand wann es mit dem schießen Schluss ist. Ich muss meinen Hund weit von Wasserburg weg bringen.
So eine Zumutung für Flüchtlinge, Kinder und Tiere.
Zeit wird es, diesen schrecklichen Brauch endlich abzuschaffen.
Diese dämliche Knallerei ist absolut mit nichts mehr zu vertreten.
Für meine Kinder ist es wunderbar. Kein Hund in der Nähe (wurden bereits zweimal angegriffen).
Ja, die Sportart „Hunde auf Kinder hetzen“ ist hier mehr verbreitet als Böllerschützen.
Völlig Sinn-befreit. Ich habe im ersten momentan gedacht das Nachbarhaus wäre in die Luft geflogen. Und angesichts der Umweltdebatten frage ich mich da schon, wenn ich die fetten Rauchwolken sehe. Was ich am seltsamsten finde: Ich wohne seit über 30 Jahren in WS. Früher: Keine Böllerschützen, keine Schäffler, keine Bürgerspiele usw. Waren die damals unter dem Bürgermeister Geiger alle so wenig Traditions-bewusst? Gibt ja hier sicher Jemanden, der mir das beantworten kann.
Also das Bürgerspiel gibt es seit 1925 wenn ich mich nicht täusche. Die Schäffler tanzen alle 7 Jahre. Die Tradition der Schäffler geht auf die Pest im Mittelalter zurück und sollte den Leuten wieder Lebensfreude machen.
Wo ich ihnen absolut Recht gebe ist diese sinnbefrfeite Böllerei! Diese braucht niemand, ich denke die Stadt hätte bestimmt Möglichkeiten diese zu verbieten.
Den Zusammenhang mit der Pest kenne ich auch, das war aber in München – deshalb steht da auch als Dank die Mariensäule am Marienplatz. Mit Wasserburg hat das eher weniger zu tuen.
Was haben Hunde mit Wasserburg zu tun?
Böllerschießen
Wer, wie, was, warum?
Startseite
Verband
Der BSSB
Böllerschießen
Historie
Das Böllern selbst hat eine traditionsreiche und teilweise auch durch alte Chroniken belegte Geschichte, die bis in das ausgehende 15. Jahrhundert zurückreicht. Jedoch ist es trotz allen Nachforschungen bis heute nicht gelungen, das Entstehen dieses Brauchtums schlüssig nachzuweisen.
Es ist nachweisbar, dass seit Jahrhunderten im gesamten deutschsprachigen Raum, von Mecklenburg bis Tirol, von Bayern bis Westfalen und bis tief in böhmische Gebiete schon geböllert wurde.
Den spärlichen Informationen nach hat sich das Böllern aus mehreren Bereichen entwickelt. So sollte es zum einen der Abwehr von bösen Geistern und Dämonen dienen, und gleichzeitig helfen, das Wetter zu ändern und die Natur zu erwecken. Auch sollte es die Lebensfreude zum Ausdruck bringen, wenn Taufen, Geburtstage oder Hochzeiten anstanden.
Es galt mit als höchster Achtungserweis, wenn Herrscher und Könige zu Besuch kamen und mit Böllerschüssen empfangen wurden. Auch um rasche und zuverlässige Warnungen zu verbreiten wurde geböllert. So war es noch Anfang des 20. Jahrhunderts in verschiedenen Teilen der Alpenländer üblich, bei Feuer, Kriegs- oder sonstiger Gefahr von den abgelegenen Gehöften der Bergbauern aus durch Böllern auf sich aufmerksam zu machen.
Was haben Abwehr von Dämonen, Änderung des Wetters oder Empfang von Königen mit dem Wissen der heutigen Zeit zu tun? Nichts! Wenn man vor Jahrhunderten an so etwas glaubte, wusste man es halt nicht besser. Heute dient diese unsinnige Böllerei manchen nur dazu, unter dem Traditionsmäntelchen wieder mal so richtig Krach zu machen. Bedauerlich, daß dieser umweltschädigende, Mensch und Tier erschreckende und belästigende Krawall immer noch erlaubt ist.
Bumm, Bumm, Bumm, wir sind alle … großartig!^^
Etwas Humor könnte einigen nicht schaden, dann fällt nämlich vieles leichter.
Die ballern ja nicht stundenlang in der Gegend rum.
Egal in welchem Lebensbereich muss man einfach mit Leuten leben, die seltsame Dinge machen.
Solange niemand in seiner Existenz oder mit seinem Leben gefährdet wird, muss man diese Leute halt einfach ertragen.
Das fällt dem einen oder anderen sicherlich schwer, aber es gibt echt schlimmere Dinge im Leben.
Tag der Hunde ist mittlerweile jeden Tag und es nervt brutal.
Da gibt’s doch bestimmt irgendwas, das man in die Ohren steckt…!
Oder wegfahren, oder in den Keller…!
Einfach auch mal kreativ sein- und nicht pausenlos rumjammern!
Mag generell alle Tiere, aber mich nervt es auch brutal, wenn es mir alle 5 Min. am Inndamm die Haare aufstellt, weil so ein riesiges unangeleintes Viech mir seine Nase zwischen die Beine steckt!
Wie @Blumenkasten schon sagt:
Es nervt einfach!
Mir ist es, egal, ob mit oder ohne Hund unterwegs, noch nie passiert, daß ich alle 5 Min. von einem Hund in der Weise belästigt werde, wie Sie, @Genervter Hunde“Freund“ es beschreiben. Und selbst wenn, dann wäre weniger der Hund als seine Besitzer daran schuld.
Aber letztendlich hat das mit dem Artikel wenig zu tun. Darin ging es um (unnötiges) Rumgeballere.
Und das ist nicht nur für Hunde, sondern für alle Tiere, für Kinder, Erwachsene und für die Umwelt ungut.
@Sonnia, Sie haben Recht!
Eigentlich sollte mein Kommentar an den Erstschreiber @Michael als Antwort gehen, da hat mir aber offensichtlich die Kommentarfunktion einen Streich gespielt!
Mit dem Artikel hat das relativ wenig zu tun!
Puh, ich weiß nicht. Würde da eher auf den Verstand des Hundes setzen.