„Schoni-Gaudi-Baz-Lauf" in Schonstett begeisterte Teilnehmer und Region
Am Samstag fand in Schonstett der vierte „Schoni-Gaudi-Baz-Lauf“ statt. Die weit über die Gemeindegrenzen hinaus bekannte Sportveranstaltung zog auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Bazbegeisterte an. Dass die Großveranstaltung reibungslos über die Bühne gehen konnte, verdanken die Beteiligten einer rund einjährigen, intensiven Vorbereitungsphase der Organisatoren.
Der Startschuss fiel plangemäß mit dem traditionellen Eröffnungslauf der Fußball-Jugendteams des SV Schonstett. Der Verein stellte gemeinsam mit seinen umliegenden Spielgemeinschaften ein beachtliches Aufgebot von insgesamt 74 jungen Nachwuchssportlern. Vertreten waren hierbei die E-, F- und D-Jugend, sowie die D- und C-Juniorinnen. Die jungen Athleten bewiesen bemerkenswerten Ehrgeiz und bereiteten einen stimmungsvollen und dynamischen Auftakt.
Die ersten Teams gingen bereits am Vormittag an den Start, während die letzten Läufergruppen gegen Ende des Nachmittags glücklich das Ziel erreichten. Insgesamt 150 Teams stellten sich den Herausforderungen des sechs Kilometer langen Rundkurses. Das Streckenprofil verlangte den Läufern auf ganzer Linie vollen Körpereinsatz ab: Unmittelbar nach dem Start wartete die erste Bewährungsprobe in Form eines vollständigen Eintauchens in Eiswasser.
Insgesamt galt es, 19 künstliche und natürliche Hindernisse zu bezwingen. Neben dem allseits bekannten und berüchtigten „Bazloch“ forderten auch neue Streckenabschnitte das Geschick der Teams. So sorgte das neu konzipierte „Labyrinth am Weiher“ für kurze Verwirrung unter den Läufern. Des Weiteren gehörten das taktische Bergab-Robben und -Rutschen sowie mehrere herausfordernde Bachüberquerungen zu den markanten Schlüsselstellen des diesjährigen Parcours.
Teilnehmerrekorde und sportliche Höchstleistungen
Ein besonderes optisches und gemeinschaftliches Highlight der Veranstaltung bildete der Auftritt der Gruppierung „Beinhart Binhart“. Mit einer herausragenden Stärke von 85 Teilnehmerinnen und Teilnehmern stellte sie die mit Abstand größte geschlossene Formation des gesamten Events und demonstrierte eindrucksvoll den ausgeprägten Teamgeist der Region.
Für die sportliche Ausnahmeleistung des Tages sorgte indes ein erfahrener Marathonläufer. Während der reguläre Modus die einmalige Bewältigung des Kurses vorsieht, absolvierte dieser Athlet die Sechs-Kilometer-Distanz inklusive aller Barrieren insgesamt siebenmal hintereinander. Mit einer Gesamtleistung von 43 Kilometern und 133 überwundenen Hindernissen sorgte er für ein absolutes Novum in der Geschichte des Laufs.
Die erfolgreiche und sichere Durchführung eines Großevents dieser Größenordnung basiert maßgeblich auf gemeinschaftlichem Engagement. Die Veranstalter zogen am Abend ein rundum positives Fazit und bedankten sich im Rahmen des offiziellen Abschlusses ausdrücklich bei den insgesamt 120 ehrenamtlichen Helfern. Diese waren entlang der Strecke, an den Hindernissen sowie im Sanitäts- und Verpflegungsbereich lückenlos im Einsatz, um einen sicheren und reibungslosen Ablauf zu gewährleisten.
Ein ebenso großer Dank richtete sich an die beteiligten lokalen Vereine sowie die ansässigen Wirtschaftsbetriebe. Ein besonderes Lob sprachen die Verantwortlichen dabei der Firma Zosseder aus, die die Veranstaltung auch in diesem Jahr wieder in bewährter Weise tatkräftig unterstützte und somit einen wesentlichen Beitrag zum Gesamterfolg leistete.
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