Klasse-Erfolg bei U16-Titelkämpfen im Stabhochsprung - Gute Premiere für Lina

Mit den Deutschen Meisterschaften der Altersklassen U16 und U20 stand nur eine Woche nach der Deutschen der U18/U23 (wir berichteten) bereits der nächste nationale Höhepunkt für die Wasserburger Stabhochspringer auf dem Programm. Fünf Athleten machten sich auf den Weg nach Bochum – und kehrten mit starken Leistungen und wertvollen Erfahrungen zurück.

U16: Eva Rapolder auf Rang fünf – Lina Schimpflingseder mit gelungenem Comeback

Den Auftakt bestritten die beiden U16-Athletinnen Eva Rapolder und Lina Schimpflingseder. Eva präsentierte sich in hervorragender Form und zeigte einen souveränen Wettkampf. Auch zwei Fehlversuche bei 3,20 m brachten sie nicht aus dem Konzept. Mit übersprungenen 3,30 m sicherte sie sich einen starken fünften Platz. Die nächste Höhe von 3,40 m hätte sogar den Sprung auf die Medaillenränge bedeutet.

Für Lina Schimpflingseder war es nach zweimonatiger Verletzungspause der erste Wettkampf – und gleich die Teilnahme an ihren ersten Deutschen Meisterschaften. Mit übersprungenen 2,70 m und vielversprechenden Versuchen über 2,90 m belegte sie Rang 14. Ein gelungenes Comeback, das Mut für die kommenden Wettkämpfe macht.

Das Foto oben zeigt Lina Schimpflingseder mit Coach Max Kurzbuch und Eva Rapolder.

U20: Große Teilnehmerfelder – gute Leistungen von Obermayer und Dirnecker

In der U20 waren die Felder mit jeweils 25 Teilnehmern außergewöhnlich groß, so dass der Wettkampf auf zwei Anlagen ausgetragen wurde. Für Wasserburg gingen Sophia Obermayer und die noch der U18 angehörende Laura Dirnecker an den Start.

Beide meisterten die Höhe von 3,70 m. Für Laura bedeutete dies persönliche Bestleistung und am Ende Rang 13, da sie zuvor mehr Fehlversuche verzeichnet hatte. Sophia benötigte einen Versuch weniger und erreichte damit einen guten elften Platz im äußerst leistungsdichten Feld.

U20 männlich: Bitteres Aus für Michael Schwarz

Pech hatte Michael Schwarz, der nach einem guten Einspringen Probleme mit seiner gewählten Anfangshöhe bekam. Ohne gültigen Versuch musste er den Wettkampf vorzeitig beenden – besonders ärgerlich angesichts seiner starken Form und realistischen Chancen auf eine gute Platzierung.

WK

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