„Stillstand gibt es nicht": Wirtschaftsempfang für Stadt und Landkreis Rosenheim

Wandel gehört zum Leben und zur Wirtschaft – die Frage ist, wie man damit umgeht. Unter diesem Motto hat die IHK für München und Oberbayern zum dritten Mal zum IHK-Wirtschaftsempfang für Stadt und Landkreis Rosenheim eingeladen. Rund 250 Gäste aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft kamen ins Kesselhaus in Kolbermoor und erfuhren aus erster Hand, wie die Sportlerin Gela Allmann nach einem schweren Sturz aus 800 Metern Höhe von Null anfing und sich wieder zurück ins Leben kämpfte. Neben Landrat Otto Lederer und Rosenheims neuem Oberbürgermeister Abuzar Erdogan war auch IHK-Hauptgeschäftsführer Manfred Gößl zu Gast.

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Rund 250 Gäste beim dritten IHK-Wirtschaftsempfang Rosenheim in Kolbermoor: Hier die Diskussionsrunde mit Gela Allmann, Andreas Bensegger, Abuzar Erdogan und Moderator Bernhard Mahler. 

Allmann berichtete in ihrem Vortrag, wie Körper, Seele und Geist zusammenspielen müssen. Nach ihrem Unfall habe sie sich auch gefragt: „Wieso ich?“ Diese Frage führe aber nicht weiter. Vielmehr müsse man Probleme und Herausforderungen – ob im Privatleben oder im geschäftlichen Bereich – als Training sehen. Dabei sei es auch völlig in Ordnung, wenn nicht alles nach Plan laufe. „Zweifeln tun wir alle“, so die Sportlerin. „Das ist auch ok.“

Andreas Bensegger, Vorsitzender des IHK-Regionalausschusses Rosenheim, machte deutlich: „Stillstand gibt es nicht, man muss immer weitergehen.“ Das sei auch seine Motivation als Unternehmer. „Wir sind ein starker Wirtschaftsstandort, aber dürfen uns nicht mit dem Status quo zufrieden geben und darauf ausruhen.“ In einer Diskussionsrunde mit Allmann und Bensegger gab Oberbürgermeister Erdogan ein klares Bekenntnis ab: „Wir freuen uns, wenn jemand in unserer Region investiert und in unserer Region Arbeitsplätze schafft!“ Deswegen sein wichtig, sich zu fragen: „Wo wollen wir als Region eigentlich hin?“ Aus seiner Sicht sei klar: „Es wandelt sich immer – ob wir wollen oder nicht.“ Die Frage sei, so der Rosenheimer Rathauschef, welchen Beitrag man selbst zum Wandel leisten kann.

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