Sechs Mal die Traumnote 1,0 - Feierliche Verabschiedung am Freitag

Das monatelange Lernen hat sich gelohnt: Am Luitpold-Gymnasium haben in diesem Jahr 83 Schülerinnen und Schüler das Abitur erfolgreich bestanden. Neben einem starken Gesamtdurchschnitt von 2,14 verzeichnet die Schule in diesem Jahrgang eine besondere Spitzengruppe: Gleich sechs Absolventen erreichten die Traumnote 1,0. Im Gespräch mit der Wasserburger Stimme erzählen die frischgebackenen Abiturienten von ihrer Zeit an der Schule, ihren beruflichen Plänen und ihren Lieblingsfächern.

Samuel Schatz kommt aus Reitmehring und beginnt im September mit einem Studium im Bereich Maschineningenieurswesen. Wo genau, entscheidet er noch, entweder in Zürich oder in München. „Vermissen werde ich, dass ich meine Freunde nicht mehr jeden Tag sehe, aber auch die Mitarbeit am Schulgeschehen“, berichtet Samuel, der drei Jahre Schülersprecher war. Auch die angenehme Atmosphäre sowohl in der Schule als auch der Stadt Wasserburg werden ihm fehlen. Seine Lieblingsfächer in der Schule waren Mathe, Geschichte und Physik.

Lorena Reiserer aus Wasserburg verbringt das kommende Jahr in Südkorea, im Rahmen des Programms „Working Holiday“. Danach möchte sie gerne in der Musikindustrie arbeiten. Vermissen wird sie in der kommenden Zeit ihre Familie und Freude sowie die Kontakte, die sie täglich in der Schule hatte. Lorena singt sehr viel und gerne, ihre Lieblingsfächer in der Schule waren Mathe und Französisch.

Ebenfalls aus Wasserburg kommt Emily Schürer. Auch sie macht ein Jahr Pause und wird mit „Work and Travel“ vermutlich nach England und dann nach Spanien reisen. Im Anschluss daran möchte sie Lehramt fürs Gymnasium studieren. „Ich werde die Gemeinschaft an der Schule sehr vermissen“, so Emily, deren Lieblingsfächer Englisch, Geschichte und Latein waren.

Lena Kaltenhauser wohnt in Wasserburg und möchte in München oder Passau Jura studieren. Fehlen werden ihr vor allem ihre Freunde, einige Lehrer sowie die angenehme Atmosphäre an der Schule. Ihren Ausgleich zur Schule hat sie beim Trompete spielen und in der Stadtkapelle gefunden. Lenas Lieblingsfächer waren Englisch, Geschichte und Politik und Gesellschaft.

 Jule Keßler kommt aus Eiselfing und möchte Ingenieurswissenschaften studieren, wo genau, ist noch nicht sicher. Fehlen werden ihr vor allem ihre Freunde. Jule klettert gerne oder engagiert sich bei der evangelischen Jugend. Ihre Lieblingsfächer waren Mathe und Informatik.

Jona Broich aus Reitmehring studiert ab September in der Humboldt-Universität in Berlin Biophysik. „Ich möchte mich auf die Forschung spezialisieren“, erklärt Jona, die bereits während ihrer Schulzeit den Karl-von-Frisch-Preis gewonnen und bei Jugend forscht den dritten Platz erreicht hat. Einen großen Dank richtet sie an ihre Lehrer Arno Friese und Michaela Kramer für die große Unterstützung bei den Wettbewerben. Vermissen wird Jona, deren Lieblingsfächer Biologie und Physik waren, ihre Freunde sowie die naturwissenschaftlichen Wettbewerbe und Kunstprojekte.

Als Tipp für die nachfolgenden Jahrgänge nennen die sechs Top-Abiturienten Begeisterung, Durchhaltevermögen und „schlaues Lernen“, frühzeitig und nicht erst kurz vor der Prüfung. „Mir haben Karteikarten sehr geholfen“, so Samuel.

Sehr positiv bewerten die sechs Abiturienten auch die Rückkehr zum G9. Der Lehrplan sei entzerrter, es gebe weniger Nachmittagsunterricht und der Austritt aus der Schule als Volljähriger stelle einen großen Vorteil da. „Wir sind als Jahrgang so gut zusammengewachsen und freuen uns auf alles was kommt“, so die Abiturienten, die heute nochmal in „ihre“ Schule zurückgekehrt sind. Am Freitag steht dann die Abschlussfeier im Rathaussaal an.

Unser Bild oben zeigt von links Samuel Schatz, Lorena Reiserer, Emily Schürer, Lena Kaltenhauser, Jule Keßler und Jona Broich.

TANJA GEIDOBLER

 

 

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