Offene Sprechstunde der Malteser am kommenden Montag
Seit Herbst 2023 bieten die Malteser vertrauliche Gespräche für Menschen an, die in schweren Lebenssituationen den Tod als möglichen Ausweg sehen. Das Angebot soll entlasten, Raum für unausgesprochene Gedanken geben und Betroffene wie Angehörige nicht allein lassen. Es richtet sich insbesondere an Menschen mit schwersten Erkrankungen oder dauerhafter Pflegebedürftigkeit und deren Umfeld.
Dazu findet am kommenden Montag, 22. Juni, eine offene Sprechstunde von 10 bis 13 Uhr im Malteserhaus an der Rathausstraße 25 in Rosenheim statt. Interessierte können sich anmelden oder auch spontan vorbeikommen, wenn sie eventuelle Wartezeit in Kauf nehmen. Alternativ oder zusätzlich zum Besuch der offenen Sprechstunde können Interessierte Telefongespräche sowie persönliche Gespräche bei den Betroffenen zuhause oder in der Geschäftsstelle der Malteser vereinbaren.
Claudia Hanrieder, Leiterin des Gesprächsangebots, ist Heilpraktikerin für Psychotherapie mit Schwerpunkt Gesprächstherapie sowie Mediatorin. Sie lädt Betroffene, Angehörige, Kontaktpersonen und Interessierte zu Gesprächen über den Umgang mit Todeswünschen ein.
Information und Anmeldung per E-Mail an claudia.hanrieder@malteser.org, telefonisch unter 08031/80957-255 (Montag, Dienstag) oder über www.malteser-rosenheim.de. Alle Informationen werden vertraulich behandelt.
Hintergrund
Das Angebot der Malteser zur Suizidprävention richtet sich niederschwellig an Menschen, die mit ersten Gedanken und noch ohne Handlungsdruck den Tod als Ausweg aus einer Situation in Erwägung ziehen. Das Projekt wird aus Mitteln des Hospiz- und Palliativfonds der Erzdiözese München und Freising finanziert.
Bei akuten Krisen und drohendem Suizid bieten die Telefonseelsorge (116 123) und der Krisendienst Bayern (0800 655 3000) kompetente und kostenlose Unterstützungsangebote rund um die Uhr.
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