Ehemaliger Herrentrainer Simon Lechner coachte beim EYBL-Super-Final
Der Basketball hat Simon Lechner (Foto) bereits an viele Orte geführt. Vergangenes Wochenende stand jedoch ein ganz besonderes Kapitel seiner Trainerlaufbahn an: Als Head Coach der U23-Auswahl des Münchner „HARD WORK KNOX TALENT e.V.“ (HWKT) reiste der 24-jährige ehemalige Cheftrainer der Wasserburger Herren zum „Super-Final“ der European Youth Basketball League (EYBL) nach London.
Die EYBL zählt zu den größten internationalen Nachwuchs- und Entwicklungsplattformen Europas. Das alljährliche Super-Final bildet den sportlichen Höhepunkt der Saison und bringt die ambitioniertesten Nachwuchs- und Perspektivspieler auf internationalem Niveau zusammen.
Für Simon Lechner schließt sich mit dieser Reise ein Kreis, der vor zehn Jahren beim TSV Wasserburg begann. Seit 2016 war er fester Bestandteil des dortigen Basketballprogramms. Was im Nachwuchsbereich startete, entwickelte sich über die Jahre zu einer vielseitigen Trainerlaufbahn im Jugend-, Damen- und Herrenbereich. Neben Werten wie Menschlichkeit und Disziplin setzte Lechner vor allem sportliche Akzente: Zu seinen Erfolgen zählen die U12-weiblich-Meisterschaft (2019), die U18-männlich-Vizemeisterschaft samt Aufstieg (2023) sowie der Aufstieg der Herrenmannschaft 2023, die er in der abgelaufenen Saison 2025/26 zur Vizemeisterschaft führte. Zuletzt erreichte er zudem mit der weiblichen U20 den zweiten Platz beim renommierten Osterturnier in Wien.
Ein weiteres bekanntes Wasserburger Gesicht
Die von ihm betreute U23-Auswahl in London setzte sich aus ambitionierten Spielern des Großraums München zusammen, ergänzt durch einen Akteur aus London und einen aus den Niederlanden, der in den USA aufwuchs. Mit dabei war auch ein in Wasserburg bestens bekanntes Gesicht: Sebastian Pfisterer (Foto unten). Der 19-jährige Guard, der sich unter Lechner zum Führungsspieler und Topscorer der Wasserburger Herren entwickelt hat, wurde von seinem ehemaligen Coach für das Turnier rekrutiert. Pfisterer brachte seine Stärken auch international voll ein und überzeugte vor allem durch seine starke Defensive, seinen Zug zum Korb und seine Energie auf dem Feld.
In London traf die Auswahl auf physisch starke Gegner aus internationalen Akademien und High-Schools, die teilweise deutlich älter und erfahrener waren. Trotz der großen sportlichen Herausforderung wuchs die Truppe im Laufe des Wochenendes zu einer echten Einheit zusammen. Besonders die positive Reaktion der Mannschaft nach einem schwierigen Auftaktspiel hinterließ Eindruck: Mehrere Trainer und Offizielle des Turniers hoben die Energie, den Einsatzwillen und den Teamgeist der Münchner Auswahl ausdrücklich hervor.
Neben dem sportlichen Wettbewerb bot das Wochenende wertvolle Einblicke in internationale Spielphilosophien und die Möglichkeit zum Austausch mit Coaches aus verschiedenen Ländern. Für Simon Lechner und Sebastian Pfisterer war die Teilnahme am EYBL-Super-Final ein weiterer Meilenstein, der zeigt, wie weit der Weg aus dem Wasserburger Nachwuchsbereich führen kann.
Fotos: visuals.bydomi / SL
Schaufenster




Hinterlassen Sie einen Kommentar