Chinesische Pianistin Lei Meng beim Wasserburger Klaviersommer

Die chinesische Pianistin Lei Meng ist Professorin für Klavier und Klavierdidaktik an der Universität Mozarteum und ist dort außerdem Dozentin an der Internationalen Sommerakademie. Sie hält regelmäßig Meisterkurse und ist Jurymitglied bei internationalen Klavierwettbewerben.
Lei Meng wurde 1991 in Harbin (China) geboren und erhielt ihre erste musikalische Ausbildung am China Conservatory in Peking, an der dortigen Austrian-Chinese Music-University und anschließend an der Universität Mozarteum Salzburg bei Prof. Klaus Kaufmann sowie am Conservatoire national supérieur de musique et de danse de Paris.
2016 schloss Lei Meng ihr Masterstudium an der Universität Mozarteum Salzburg mit Auszeichnung ab.
Ab 2018 unterrichtete sie an der Universität Mozarteum Salzburg als Senior Lecturer für Klavier, 2022 erfolgte ihre Habilitation. Seit 2024 ist sie nun Dozentin der Internationalen Sommerakademie der Universität Mozarteum Salzburg. Zum Wintersemester 2024/25 wurde sie dort auf die Professur für Klavier und Klavierdidaktik berufen.
Lei Meng erhielt zahlreiche nationale Preise in ihrem Heimatland. An der Universität Mozarteum Salzburg wurde der damals 18-jährigen Pianistin 2009 der „Mozartpreis“ verliehen. 2011 war sie Preisträgerin beim internationalen „Bang & Olufsen PianoRAMA“-Wettbewerb in Aarhus (Dänemark) und 2016 beim Wettbewerb „Santa Cecilia“ in Porto (Portugal).
Konzerte führten sie nicht nur in viele Länder Europas, sondern auch in die USA, nach China und Brasilien.
Regelmäßig erhält sie auch Einladungen zu bedeutenden Festivals. Wiederholt konzertierte sie als Solistin mit verschiedenen Orchestern und mit unterschiedlichen Kammermusik-Ensembles.

Der Bitte ihres ehemaligen Lehrers folgend, wird sie dabei Werke zu Gehör bringen, die Klaus Kaufmann häufig in Konzerten spielte und die ihm sehr ans Herz gewachsen sind: Sowohl die „Waldsteinsonate“ von Ludwig van Beethoven, als auch die „Händelvariationen“ von Johannes Brahms spielten in Kaufmanns aktiver künstlerischen Zeit stets eine besondere Rolle.
Seit über einem Jahr ist Lei Meng nun selbst Professorin an der Universität Mozarteum. Damit schließt sich in gewisser Weise auch ein Kreis.
Der Eintritt ist zu diesem Klavierabend frei, Spenden sind aber gerne erbeten.
Im Rahmen des Klaviersommers wird es am Sonntag, 21. Juni, noch interessante Veranstaltungen geben: Am Sonntag, 21. Juni, um 11 Uhr kann man im Rahmen des „Kinderklaviersommers“ Klavierschüler und -schülerinnen aus der Region erleben.
Am Nachmittag des 21. Juni um 17 Uhr wird Max von Schillings „Das Hexenlied“ zur Aufführung kommen.
Es handle sich hier um ein „Melodram für Sprecher und Klavier“. Rita Kaufmann, seit 2023 stellvertretende Studienleiterin an der Wiener Staatsoper, wird in diesem „Melodram für Sprecher und Klavier“ den musikalischen Teil gestalten, während Harald Schmidt, vielen wohlbekannt als Fernsehmoderator, Entertainer, Schauspieler, Kabarettist und Kolumnist, den sprechenden Teil betreuen wird. Das Hexenlied hatte Max von Schilling 1902/03 geschaffen.
Zum Abschluss des diesjährigen Klaviersommers steht dann um 18 Uhr das „Dernière“ auf dem Programm: Der künstlerische Leiter des Wasserburger Klaviersommers, Klaus Kaufmann, wird mit Harald Schmidt ein Gespräch führen. Dazwischen werden acht ehemalige Studentinnen und Studenten zu hören sein, die die Veranstaltung musikalisch umrahmen.
Prof. Kaufmann bittet darum, für die beiden Veranstaltungen mit Harald Schmidt am 21. Juni., sowohl um 17 Uhr, als auch um 18 Uhr, um eine Voranmeldung mit Platzreservierung. Dies ist entweder per E-Mail (klaviersommer@web.de) oder telefonisch unter: 0170/5450592 möglich. Spenden sind bei den Konzerten natürlich willkommen.
Schaufenster

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