Athleten von der Judo-Kampfgemeinschaft Aibling-Grafing waren in Peiting am Start

Bei der hochklassig besetzten Süddeutschen Judo-Einzelmeisterschaft der Männer in Peiting starteten jetzt mehrere Athleten von der Kampfgemeinschaft Bad Aibling-Grafing – siehe Team-Foto.

Aus der Kampfgemeinschaft Bad Aibling-Grafing, dem aktuellen Zweiten der 2. Judo-Bundesliga, überzeugte allen voran Mukhamed Takhaev in der Gewichtsklasse bis 66 Kilogramm, der sich verdient den Titel und die Goldmedaille sichern konnte.

Ebenfalls Edelmetall holten Hendrik Eichner (bis 90 kg – blauer Anzug Foto unten) mit Silber sowie Kevin Miller (bis 81 kg), der sich Rang drei erkämpfte. Alle drei qualifizierten sich damit für die in Duisburg stattfindende Deutsche Meisterschaft.

Erste Schritte bei den Erwachsenen von Youngster Maxi Osterloher

Maximilian „Maxi“ Osterloher startete als jüngster Jahrgang erstmals im Männerbereich und durfte einiges an Erfahrung sammeln. Der erst 16-Jährige ging in der Klasse bis 73 Kilogramm ins Turnier: Mit einem sehenswerten Uchi-mata-Innenschenkelwurf-Ansatz, den er direkt in einen Ko-uchi-gari-Fußwurf weiterleitete, erarbeitete er sich eine mittlere Wertung und brachte diese taktisch klug über die Zeit.

In den folgenden Kämpfen musste er der Erfahrung seiner Gegner Tribut zollen. Gegen Hamid Jauhari verlor er nach drei Strafen, bevor er im dritten Duell nach einem Übergang in den Bodenkampf von Nicolas Hofmann mit einer Festhaltetechnik besiegt wurde. Dennoch ein beeindruckender Einstand auf diesem Niveau.

Dicht besetzte 81-kg-Klasse mit drei Startern des Bundesliga-Teams

In der starken Kategorie bis 81 Kilogramm gingen gleich drei Kämpfer des KSV an den Start.

Stefan Holzmaier absolvierte dabei ebenfalls sein erstes Turnier im Männer-Einzelbereich. Mit aggressivem Griffkampf setzte er zu Beginn gute Akzente und brachte seinen Gegner mehrfach in Bedrängnis. Eine Unachtsamkeit nutzte der deutlich erfahrenere Gegner jedoch eiskalt aus. In der Trostrunde fand Holzmeier nicht mehr zurück in den Kampf und musste sich früh geschlagen geben.

Für besondere Emotionen sorgte die Auslosung von Philipp Ampletzer (weißer Anzug), der direkt im ersten Kampf auf seinen Trainingspartner und engen Freund und KSV-Teamkollegen Moritz Schmidtke traf. Entsprechend taktisch geprägt verlief das Duell – mit dem besseren Ende für Ampletzer, der eine sich bietende Gelegenheit konsequent nutzte und seinen Gegner mit einem Kata-guruma-Abtaucher erfolgreich warf.

Nach seinem Auftaktsieg setzte sich Ampletzer im Anschluss auch gegen Felix Kohler mit einer Selbstfalltechnik durch. Erst im weiteren Turnierverlauf musste er sich – trotz eigener Wertung – dem späteren Turniersieger Diego Beeh geschlagen geben. Im Kampf um Bronze unterlag er nach einem frühen Fußwurf (O uchi gari) und belegte am Ende einen starken fünften Platz.

Moritz Schmidtke zeigte nach der Auftaktniederlage großen Kampfgeist. Mit zwei souveränen Siegen, jeweils durch Sasae tsuri komi ashi, kämpfte er sich zurück ins Turnier. Auch im Bodenkampf überzeugte er mit einer technisch sauberen Übernahme und anschließendem Würgegriff. Erst im Kampf um den Einzug ins kleine Finale musste er sich geschlagen geben und belegte am Ende Rang sieben.

 

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