Zwischen Selbstverwirklichung und Bindungs-Unverbindlichkeit: Neuer Film in „Marias Kino"
Der neue Wasserburger Kino-Verein gibt bekannt, dass das Utopia wegen der Umbauarbeiten im Haus noch bis zum 3. Juni Betriebsferien hat.
Unser Kino-Tipp deshalb heute zum Programm in „Marias Kino“ in Bad Endorf: „Allegro Pastell“ ist dort am morgigen Samstag und am Sonntag jeweils um 17 Uhr zu sehen. Der gleichnamige Roman wie die Verfilmung bekommen ein ganz spezifisches Millennial-Milieu zwischen Selbstverwirklichung und Bindungs-Unverbindlichkeit zu fassen. Eins, über das sich sonst oft lustig gemacht wird, ohne es zu verstehen …
Sylvaine Faligant ist in der Hauptrolle eine Offenbarung.
Darum geht’s:
Die im französischen Marseille geborene 33-jährige Tanja Arnheim (Sylvaine Faligant) arbeitet als aufstrebende Schriftstellerin in Berlin, unweit der Hasenheide. Auch der 35-jährige Jerome Daimler (Jannis Niewöhner) ist freiberuflich tätig, aber als Webdesigner nahe Frankfurt am Main, wo seine Eltern ihm im hessischen Heimatort Maintal einen Bungalow vererbt haben.
Im Sommer 2018 führten Tanja und Jerome schon länger eine erfolgreiche Fernbeziehung. Immer wieder besuchen sie sich dank vorhandener Zugverbindungen, die sie schnell quer durchs Land bringen, gegenseitig und bleiben ansonsten mithilfe des Internets und ihrer Telefone in Kontakt. Eigentlich fühlt sich alles gut für sie an.
Doch dann kommt Tanjas 34. Geburtstag und Jeromes Geschenk einer Website lässt Tanja plötzlich alles hinterfragen.
Kann das Spiel aus Distanz und Nähe auf Dauer erfüllend sein?
Schaufenster


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