Soyener Ortsmitte: Gemeinderat stimmt Spielplatzgestaltung mit Bürgerbeteiligung zu

Als „genial“ und „richtig toll“ bezeichneten die Soyener Gemeinderäte gestern Abend die Vorschläge zur neuen Spielplatz- und Sitzbankgestaltung mit Bürgerbeteiligung in der neuen Dorfmitte. Einstimmig wurde der Auftrag an die Firma „kreativo“ aus Unterreit vergeben.

Bürgermeister Thomas Weber informierte, dass kürzlich ein erneutes Treffen des Arbeitskreises Soyen-Dorfmitte stattgefunden habe. Auf Vorschlag von Heiko Bräuer und Jenny Niessner wurde ein Angebot der Firma „kreativo“ angefordert. Diese Firma biete, alternativ zu den klassischen Spielgeräteprodukten, die Variante an, Spielgeräte und Sitzbänke in Holz-Stahlbauweise individuell für die Gemeinde zu planen und mit Beteiligung der Bürger zu erstellen.

Stefan Asenbeck stellte den Gemeinderäten seine Arbeit und bereits von „kreativo“ gebaute Spielplätze vor, unter anderem auch den in Stadl (Bild oben). „Miteinander geht mehr“, so Asenbeck, durch das gemeinsame Bauen an einem Projekt werden das soziale Miteinander und die Dorfgemeinschaft gestärkt. Individuelle Spielgeräte können nach eigenen Wünschen gefertigt werden. Asenbeck beschrieb das Projekt als nachhaltig und einzigartig. Ebenso könnte der bislang nicht-förderfähige Brunnen als Wasserspielplatz in das Gesamtpaket integriert werden.

Mit dem Amt für Ländliche Entwicklung konnte, so Bürgermeister Thomas Weber, bereits abgeklärt werden, dass Varianten der einzelnen Spielplatzgeräte möglich und nicht förderschädlich seien, solange das Konzept beibehalten werde.

„Die genaue Planung muss noch ausgearbeitet werden“, erklärte Thomas Weber und betonte: „Wir brauchen dann natürlich auch Leute die mithelfen.“ Klar sei, dass bei wenigen Helfern der Preis steigen werde.

Afra Zantner und Ludwig Maier zeigten sich begeistert, auch von der „perfekt unperfekten“ Bauweise.

Auf die Frage von Peter Thaller nach den geplanten Arbeitszeiten erklärte Stefan Asenbeck, dass diese meistens von Donnerstag bis Samstag stattfinden werden. Gerade Freitagnachmittag und Samstag seien ideal für Familien, Kinder und Jugendliche.

Als „genial“ bezeichnete Peter Müller die Planungen. Endlich werde etwas gemeinsam gemacht. Dem schloss sich auch Dr. Tassilo Singer an, der gerne am Projekt mitarbeiten möchte.

TANJA GEIDOBLER / Bild: Geidobler

Siehe auch:

„Von Kindern für Kinder“ – Wasserburger Stimme – Die erste Online-Zeitung nur für die Stadt und den Altlandkreis Wasserburg

 

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