Unbeschrankter Bahnübergang bei Viehhausen forderte heute weiteres Todesopfer
Traurige Nachricht der Polizei am heutigen Donnerstag-Morgen: Ein 67-jähriger Autofahrer aus dem Altlandkreis hat am unbeschrankten Bahnübergang von Viehhausen bei Edling in der Nacht sein Leben verloren. Ein weiteres Todesopfer an dieser Gefahrenstelle.
Der Mann befuhr mit seinem Pkw dort kurz nach Mitternacht die Straße in Fahrtrichtung Edling. Auf der Bahnstrecke lenkte ein 62-jähriger Triebwagenführer seinen mit einigen Fahrgästen besetzten Zug von Rosenheim aus kommend in Fahrtrichtung Wasserburg. Nach derzeitigem Ermittlungsstand übersah der Autofahrer an dem unbeschrankten Bahnübergang das rote Blinklicht, so die Polizei.
Der Zug erfasste mit seiner Front den Pkw – der 67-Jährige im Auto erlitt durch den Aufprall tödliche Verletzungen.
Im Zug wurden zwei Fahrgäste durch die eingeleitete Notbremsung des Zuges leicht verletzt, der 62-jährige Zugführer erlitt einen Schock.
Durch die alarmierten Rettungskräfte wurden die Verletzten vor Ort ambulant versorgt.
Am Triebwagen der Bahn entstand ein geschätzter Sachschaden von rund 10.000 Euro.
Im Einsatz waren auch die Feuerwehren aus Wasserburg und Attel.
Die Polizei hat unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft Rosenheim die weiteren Ermittlungen aufgenommen. Der Bahnübergang war bis am Morgen gegen 5.30 Uhr gesperrt. Es kam zu keinen größeren Störungen im Bahn- oder Fahrzeugverkehr.
Foto: Georg Barth
Schaufenster


Schrecklich 😢!
Ja – und so unnötig. Der Bahnübergang wäre schon längst mit Schranken versehen, wenn der Nachbar nicht dagegen geklagt hätte.
Auch wenn in der Nacht das Blinklicht gut zu sehen sein soll: Wie oft muss hier noch was passieren und Menschen sterben?
Ist es denn nicht eindeutig, dass dies nicht ausreicht?
Ja Max, es ist schrecklich!
Es ist himmelschreiend, dass jahrelang egoistische Grundeigentümer notwendige Maßnahmen blockierten.
Nachdem mit den Grundeigentümern eine Einigung zustande gekommen ist, bremsen jetzt unflexible Politiker und die Bahn.
Angeblich, weil kein Geld vorhanden ist.
Wenn nicht so viel davon unnötig ins Ausland gehen würde, könnten viele dringende Maßnahmen verwirklicht werden.
Wieviele müssen noch sterben, dass da was hinkommt?
Mein Beileid den Angehörigen.