UBG: „Heute im Angebot – Ständer-Sharing“

Rund um Weihnachten 2025 bereicherten dunkelblaue Plakate das Ortsbild in Edling, deren inhaltliche Tiefe sich dem flüchtigen Betrachter nicht unmittelbar erschloss. Vielleicht lag gerade darin ihre besondere Stärke: Sie ließen viel Raum für Interpretation – und für Fantasie, so die UBG Edling .
Bemerkenswert sei dies vor allem vor dem Hintergrund, dass seit dem 1. Juni 2022 eine Plakatierungsverordnung gilt, die seinerzeit vom Gemeinderat beschlossen wurde. Da sämtliche im Gremium vertretenen Gruppen daran beteiligt waren, dürfe man wohl davon ausgehen, dass diese Regelung (Wahlplakatierung nur sechs Wochen vor der Wahl) nicht völlig unbekannt ist. Umso spannender sei es, ihre kreative Auslegung nun in freier Wildbahn beobachten zu dürfen.
Besonders innovativ zeigte sich dabei eine neue Form interfraktioneller Zusammenarbeit: Wahlkampfmaterial einer Gruppierung fand sich bisweilen an den Plakatständern einer anderen wieder (siehe Bild). „Man könnte das als Ausdruck stiller Wertschätzung verstehen. Wer fremde Ständer nutzt, bescheinigt ihnen schließlich Stabilität, Standfestigkeit und Qualität. Dass dadurch die visuelle Trennschärfe der jeweiligen Kampagnen ein wenig verwischt, darf als charmantes Nebenprodukt dieser pragmatischen Koexistenz gelten“, erklärt die UBG Edling.
„Während einige Akteure also neue Wege in der dekorativen Improvisationskunst beschreiten, setzen andere weiterhin auf ein eher altmodisches Konzept: Inhalte, Aussagen und transparente Kommunikation. In der leisen Hoffnung, dass Aufmerksamkeit auch ohne experimentelle Installationskunst im öffentlichen Raum entstehen kann.“
Schaufenster

Hat die UBG keine wichtigeren Wahlkampf Themen ? Zeit werds….
Neid muss man sich verdienen😂
Oiso wi ma so vui schreiben kann ohne was vernünftiges zu sagen is scho a a Kunst.
Habts ihr koane anderen Probleme als den Kindergarten da?
Jetzt hat die UBG gezeigt um welche Themen sie sich kümmern, um die großen mit Tragweite 😀
Naja, was andere vor der Wahl für großartige Dinge schreiben, und danach machen, sehen wir jeden Tag. Und dass es in Edling für Fußgänger und Radfahrer keine Planung gibt, sieht man an der Römerstraße und an der Hauptstraße. Das wären schon sinnvolle Ziele. Und dass die Plakatierverordnung für Grossplakate ignoriert wird, sieht man auch.
„Am politischen Aschermittwoch wird Klartext g’red – aber a bisserl Hirn darf trotzdem dabei sein 😉
Sich net an Verordnungen zu halten und des dann als ‚Neid‘ verkaufen zu wollen, is koa Heldentat. Des is schlicht a Watschn für alle, die sich an Regeln halten und Verantwortung übernehmen.
Freiheit ohne Verantwortung? Des is koa Prinzip – des is einfach nur rücksichtslos. Prost Mahlzeit.“