Die U18-Wahl zur Landratswahl im Landkreis Mühldorf hat begonnen

Im Vorfeld der Kommunalwahl findet im Landkreis Mühldorf die U18-Wahl statt. Kinder und Jugendliche von 14 bis unter 18 Jahren haben dabei die Möglichkeit, ihre Stimme zur Wahl der Landrätin beziehungsweise des Landrats abzugeben und sich aktiv mit demokratischen Entscheidungsprozessen auseinanderzusetzen. Die U18-Wahl findet im Zeitraum vom 16. bis 27. Februar statt.
Wählen können junge Menschen beim Kreisjugendring, an weiterführenden Schulen im Landkreis, sowie in den Jugendzentren zu den normalen Öffnungszeiten. Die U18-Wahl wird im Landkreis Mühldorf vom Kreisjugendring in Kooperation mit der kommunalen Jugendpflege organisiert.
Ziel der U18-Wahl ist es, politische Bildung zu fördern, demokratische Beteiligung erlebbar zu machen und jungen Menschen eine Stimme zu geben – auch wenn sie offiziell noch nicht wahlberechtigt sind.
Die Ergebnisse der U18-Wahl haben keinen Einfluss auf das offizielle Wahlergebnis, senden jedoch ein wichtiges Signal an Politik und Gesellschaft: Junge Menschen wollen mitreden und mitgestalten.
Weitere Informationen zur U18-Wahl finden sich unter www.u18.org und www.mue360.de.
Schaufenster

Das eindeutige „Ziel“ ist es doch, die Kids jetzt schon in die Spur zu bringen, ja „demokratisch“ irgendwann zu wählen!
Außerdem wollen ja gerade die CDU’ler, dass den jungen Leuten der Zugang zu sozialen Medien verboten wird…
Hahaha…
@SoSo
Worauf fußt Ihr Wissen über die Eindeutigkeit des Ziels. Ich würde mich gerne weiter dazu informieren.
Und ich wäre Ihnen dankbar, wenn Sie mir den Zusammenhang zu einem sich in der Diskussion befindlichen Verbot sozialer Medien erläutern könnten, irgendwie stehe ich da auf dem berühmten Schlauch.
Beste Grüße
Enrico
Meine Tochter, 16 Jahre, hoffte zumindest bei den Kommunalwahlen dieses Jahr schon wählen zu dürfen, da es Bundesländer gibt, wo dies möglich ist.
Sie war sehr entäuscht, dass Bayern nicht dazu gehört, da sie findet, dass gerade das Regionale sie schon sehr betrifft.
Eine solche „Wahl“, bei der Jugendliche zwar wählen können, ihre Stimme aber nicht zählt, empfindet sie als nochmaliges nicht ernst genommen werden, also ehrlich gesagt als Verarsche.
Von den Initiatoren ist die Aktion sicherlich gut gemeint, kommt aber leider nicht bei jedem Betroffenen gut an.