Große Aufregung bei Passanten - Es handelte sich um eine Spielzeugpistole

Für großes Aufsehen und Aufregung hat heute Mittag ein Mann in Waldkraiburg gesorgt. Der 33-jährige afghanische Staatsangehörige lief mit einem schwarzen Revolver durch die Berliner Straße, zielte damit sogar auf Passanten und rief dabei immer wieder „Peng“.
Die alarmierte Polizeiinspektion Waldkraiburg leitete umgehend eine Fahndung nach dem Mann ein. Die eingesetzten Polizeibeamten konnten den 33-Jährigen nur wenige Minuten später im Bereich der Siemensstraße feststellen und festhalten, mussten dabei jedoch unmittelbaren Zwang anwenden und ihm Handfesseln anlegen. Er hatte hier auch noch den Revolver bei sich, den die Beamten dann jedoch schnell als Spielzeugrevolver aus Plastik erkennen konnten.
Der Waldkraiburger befand sich offensichtlich in einem psychischen Ausnahmezustand und wurde noch am Nachmittag in eine Fachklinik eingewiesen.
Zudem erging eine Anzeige nach dem Waffengesetz gegen den 33-Jährigen. Der Plastikrevolver wurde sichergestellt. Bei dem Einsatz wurde niemand verletzt.
In diesem Zusammenhang wurde festgestellt, dass der Mann bereits gestern mit einem auffälligen und eindeutig erkennbaren Spielzeuggewehr aus Plastik im Stadtgebiet umherlief, hierbei aber nicht gestikulierte oder umherschrie. Auch dieses Gewehr hat die Polizei sichergestellt.
Schaufenster

Der arme Mann. Es weiß doch jeder es ist Fasching.
Angesichts der zunehmenden Gewalt ein ziemlich unpassender Kommentar.
Das ist wirklich kein Spass…!
Was wenn der Mann eine echte Waffe mit sich geführt hätte.
Mit Fasching hat das nichts zu tun.
Ehrlich gesagt verstehe ich die ganze Aufregung nicht. Die Faschingspistolen und Gewehre kann man in jedem Supermarkt kaufen. Wenn es da ein ernsthaftes Problem gäbe, müsste halt der Gesetzgeber handeln. Entweder ein komplettes Verbot von solchen Anscheinswaffen oder es dürfen nur noch solche verkauft werden, die eindeutig als „Spielzeug“ zu erkennen sind. Würde mal behaupten, dass so ein Gesetz kein Hexenwerk ist.