Hund „Pedro" trotzt der Sommerhitze

Mit diesem majestätischen „Brüller” könnte man glatt meinen, der König der Savanne hätte sich auf dem Rücksitz breitgemacht. Tatsächlich ist es aber Pedro, der mit einem ausgiebigen Gähnen zeigt, wie anstrengend so ein Hundeleben sein kann. Schließlich kostet es jede Menge Energie, Leckerlis einzusammeln, Streicheleinheiten zu genießen und alle mit seinem Charme um die Pfote zu wickeln.

Die Hundstage haben übrigens trotz ihres Namens nichts mit unseren Vierbeinern zu tun. So nennt man die heißeste Zeit des Sommers – sie dauert traditionell noch bis zum 23. August. Der Name geht auf den Stern Sirius, den sogenannten „Hundsstern“, zurück, der in dieser Zeit gemeinsam mit der Sonne am Himmel erscheint.

Der kleine Lockenkopf Pedro stammt ursprünglich aus Gut Aiderbichl und hat inzwischen bei seiner neuen Besitzerin in Aschau imChiemgau sein ganz persönliches Paradies gefunden. Dort wird nicht gebrüllt – höchstens dann, wenn das Abendessen ein paar Sekunden zu spät serviert wird.

Eines ist jedenfalls sicher: Während andere Hunde die Hundstage verschlafen, präsentiert der fünf Monate alte Pedro lieber seine imposante „Löwenmähne“ und beweist, dass selbst ein simples Gähnen wie der große Auftritt eines Königs wirken kann.

H. Reiter

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