Einheimischer Florian Schmitt dreht „Flüstern im Nebel‘ - Förderpreis vom Staat
Die ersten fünf Drehtage für den Kurzfilm „Flüstern im Nebel“ in den historischen Gebäuden und Straßen von Wasserburg sind geschafft. Die Produktionsfirma „Halbinsel Media“ dreht gerade einen Kurzfilm, der in Wasserburg spielt und vor allem die mittelalterlichen Orte der Stadt als Kulisse nutzen will. Das Foto zeigt in Wasserburg Regisseur Florian Schmitt (rechts) und Kameramann Markus Beham aus Pittenhart.
Bei „Flüstern im Nebel“ handelt es sich um die Geschichte von Anna, die plötzlich beginnt, Geister zu sehen. Zunächst ist sie erschrocken, doch mit der Hilfe ihrer Freundin Doris und ihres festen Freundes Sebastian entdeckt sie, dass die Erscheinungen ihr etwas mitteilen wollen. Daraus entwickelt sich eine Schatzsuche durch mittelalterliche Archive, Kirchen und Gewölbe …
Der Heimatfilm wurde jetzt vom Freistaat Bayern gefördert. Florian Schmitt erhält 2.000 Euro aus dem Programm „Heimat.Engagiert“ für seinen Kurzfilm. Das Foto unten zeigt ihn rechts bei der Förderpreis-Auszeichnung mit Staatssekretär Martin Schöffel.
In der Laudaio von Staatsekretär Schöffel heißt es: „In seinem Projekt arbeitet Florian Schmitt Heimatgeschichte filmisch auf. Der Heimat-Kurzfilm ,Flüstern im Nebel‘ im lokalen Dialekt ist eine kreative Verbindung regionaler Geschichte mit filmischer Erzählung. Dieses innovative und anerkennenswerte Heimatfilmprojekt hat Potenzial für überregionale Ausstrahlung.“
Und Finanz- und Heimatminister Albert Füracker betonte: „Traditionen, Bräuche und Heimatgeschichte haben viele Face en. Eines haben sie aber alle gemeinsam: Sie vermitteln das Gefühl von Heimat, Vertrautheit und Geborgenheit. Ganz besonders zeigen das auch die vielen engagierten Menschen,
die sich die Heimatpflege zur Aufgabe gemacht haben.“
Der Film erzählt im Dialekt die Familiengeschichte einer jungen Frau und führt durch das historische Wasserburg. Das Förderprogramm „Heimat.Engagiert“ unterstützt jährlich bis zu 40 Vorhaben, die der Pflege und Vermittlung von Heimat- und Brauchtumspflege dienen.
Der Film wird auf Bayerisch produziert. Durch hochdeutsche und englische Untertitel sowie Bewerbungen bei internationalen Festivals soll die Schönheit der Stadt am Inn in die ganze Welt getragen werden, so die Macher.
Das Förderprogramm „Heimat.Engagiert“ unterstützt jährlich bis zu 40 Vorhaben, die der Pflege und Vermittlung von Heimat- und Brauchtumspflege dienen.
Produktion und Regie übernimmt Florian Schmitt. Der studierte Medienmanager und Schauspieler
hat schon bei vielen Kurzfilmprojekten mitgewirkt, übernimmt nun aber erstmals die Regie. Er sagt
dazu: „,Flüstern im Nebel‘ ist für mich ein echtes Herzensprojekt: Ein Kurzfilm mit professionellem
Team und einer vielschichtigen Mission. Ich liebe es, Filme zu machen und ich bewundere die
Baukunst früherer Zeiten. Da ich in Wasserburg lebe und immer wieder von der Stadt fasziniert bin,
war es naheliegend, hier zu drehen. Mir ist es wichtig, das Wasserburger Lebensgefühl zu
transportieren und gleichzeitig eine mysteriöse und unterhaltsame Geschichte zu erzählen.“
Erster Kameramann und Technical Supervisor ist Markus Beham aus Pittenhart. Dort betreibt er seit
2016 seine Firma Beham Films. Er sagt: „Wir alle wollen, dass ,Flüstern im Nebel‘ etwas Besonderes
wird. Ich bringe mein Talent für starkes, visuelles Storytelling ein. Dazu die wunderbare Kulisse, die
Wasserburg uns bietet. Ich glaube, das wird richtig gut.“
Die Hauptrolle der Anna übernimmt Eva Gottschaller. Sie wurde im niederbayerischen
Rotthalmünster geboren. Eva ist heute freiberuflich als Schauspielerin tätig, beispielsweise bei der
„Lichtbühne München“, den Carl-Orff Festspielen in Andechs, dem Athanor Theater, dem Ensemble
Persona, dem Pepper Theater und dem Kulturmobil Niederbayern. Im bayerischen Kinodrama
„Restguthaben – die Zeit, die bleibt“ spielte sie ebenfalls die weibliche Hauptrolle. Sie sagt: „Von
Wasserburg, seinen Gassen und Häusern war ich gleich verzaubert. In dieser schönen Stadt nun Anna
zum Leben erwecken zu können, ist großartig. Anna ist hier verwurzelt und wir werden mit ihr die
Stadt auf eine neue, spannende Weise entdecken.“
Die Rolle der Doris übernimmt die deutsch-bayerisch-indische Schauspielerin Sushila Sara
Mai, Sebastian wird gespielt vom international tätigen Darsteller Tobias Herrmann und für die Rolle
der Magda konnte man Anja Neukamm gewinnen, die in Theater und Film immer wieder durch ihre
Wandelbarkeit und ihr energetisches Spiel überzeugt.
Tolle Drehorte in Wasserburg
Dank der Unterstützung durch die Stadt Wasserburg und lokaler Unternehmen wie dem Café Schranne oder dem Gumnut Store kann die Produktion auf wunderbare Drehorte im historischen Rathaus und der ganzen Stadt zurückgreifen. Als Maskenbildnerin konnte Martina Graf aus Rosenheim gewonnen werden. Außerdem wird es einen Ausflug in die Berge geben, der die imposante Schönheit der Chiemgauer Natur zeigt.
Fotos: Presse „Halbinsel Media“
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