Tier im Nachbar-Landkreis Ebersberg wieder heimisch
Der Fischotter ist im Nachbar-Landkreis Ebersberg wieder heimisch und sorgt zunehmend für Konflikte. Nach Angaben des Fischereiverbands wurden die Tiere in den vergangenen drei Jahren mehrfach an Weihern und Teichanlagen beobachtet.
Fischer beklagen Schäden an Fischbeständen, besonders in kleineren Gewässern. Nach Einschätzung des Verbands seien aber nicht nur Fische betroffen, sondern auch andere Tiere, die an Gewässern leben.
Die Untere Naturschutzbehörde spricht ihrerseits dagegen von der Rückkehr einer ursprünglich heimischen und streng geschützten Art.
Foto: WS-Archiv
Schaufenster


Gar nicht so einfach: Der putzige Fischotter gehört zu den marderartigen Raubtieren.
Er tötet nicht nur zum Nahrungserwerb, sondern auch nur so zum Spaß.
Das führt dann schon mal zu Konflikten zwischen Naturschützern und den Leuten, die den Schaden haben.
Die kleinen tiere schützen und die otter töten, zum wohle des naturschutzes….finde den fehler. Die natur regelt das schon.
Wie soll die Natur das regeln wenn der Fischotter außer Autos keine Feinde hat, sich aber am liebsten von geschützten und streng geschützten Tierarten ernährt?
Derzeit sind es die vielen Fischteiche und Anglervereine die den Otter durchfüttern.Wenn die das Handtuch schmeißen, dann fressen Fischotter alles andere was ihnen in die Quere kommt.
Amphibien, Bodenbrüter, Muscheln… allesamt streng geschützt.
Und hungernde Fischotter können sich noch lange vermehren…
Der Mensch verdrängt Wildtiere und beschwert sich dann, wenn sich die Tiere ihren Lebensraum wieder zurückholen.
Traurig, aber wahr.
Egal, welches Wildtier das ist.
zählen sie sich nicht zu den Menschen?
Wenn ja haben auch sie mit dafür gesorgt daß dieser „Lebensraum“ nicht mehr existiert und deshalb im Sinne dessen was von der Natur übrig geblieben ist kein Raum mehr für diese Tiere ist –
damit werden sie sich abfinden müssen!
Oder sie wandern nach Alaska oder Rußland aus.
Leider haben wir auch keinen Wolf, Bär, Luchs und sonstige Nutztiere mehr die den Otter und Biber mögen.
Auch Spaziergänger mit Hunden könnten den Otter nachstellen, aber ist das gewünschte? Fischereivereine versuchen bestmöglich den Konflikt zwischen Naturschutz und Hobbys zu verbinden, aber jemand der seinen Hobby Fischweiher mit vielleicht 1000 Forellen bewirtschaftet, bei diesem vielleicht Täglich 10-50 Fischlein entnommen werden, durch den Otter.
Ist das dann nachhaltiger Naturschutz? Oder wurde vor längerer Zeit aus Wirtschaftlichen und Nachhaltigen gründen die Anzahl der Otter begrenzt? Ein Bär oder Wolf ist groß und wird zum Problem ( er konnte ja das größte Raubtier oder seinen Hund fressen) ein Otter ist süß und klein. Frisst nur viel Fisch, auch Goldfische, auch aus Spaß.
Denkt mal darüber nach.
Der „süße“ Fischotter, mit den „lieben Knopfaugen“ frisst Fische mit Vorliebe vom der Schwanzflosse aus. Also lebend. Dauert eine Weile, bis er so weit gekaut hat, das der Fisch endlich sterben kann. Könnten dieser Schreien …. Man sollte sich dergleichen auch vor Augen halten. Die Natur ist wenig Zimperlich. Der Fischotter bringt etliche Probleme und sein Nutzen für Umwelt und Biodiversität ist kaum festzustellen.
Dann würde mich jetzt aber noch brennend der „Nutzen für Umwelt und Biodiversität“ von uns Menschen interessieren…
Das regelt das Räuber-Beute-Verhältnis. Wenn nicht mehr genug Beute da ist, gibt es auch bei den Ottern weniger Nachwuchs. Dann kann sich der Bestand an Beutetieren wieder erholen.
Sofern das nicht funktioniert ist allgemein etwas anderes im Naturhaushalt im Argen.
Die ‚Beutetiere‘ haben sich auch schon in den Zeiten ohne Fischotter kaum erholt bzw sind bereits nicht mehr vorhanden.
Man kann doch die Renaturisierung nicht an der Spitze der Nahrungskette beginnen?!
Daran sind nicht die Otter schuld, sondern die Menschen, die viele Gewässer so stark verschmutzt und / oder verbaut haben, dass es kaum noch natürlichen Fischbestand gibt. Deshalb werden von den Ottern auch so gerne Fischteiche genommen. Da ist es viel einfacher, an Beute zu kommen.
Werden die Gewässer gesund, gäbe es genug Fisch für alle.
Eher geht ein Kamel durchs Nadelöhr als das sich am menschlichen Verhalten was ändern wird.
Msn sollte also realistisch bleiben.
Entweder der Fischotter verschwindet wieder oder aber deren Futterquellen gehen unwiederbringlich ganz verloren.Der Fischotter wandert dann einfach weiter.
Wären die Otter da, wenn es nichts zu fressen gäbe?
@ Edlingerin
Wenn die Beutetiere fehlen………
Das gilt vielleicht in Alaska mit Bär und Lachse.
Wenn Wolf und Bär alle Kälber und Schafe gerissen hat, der Otter alle Fischweiher ausgeräumt hat………..😎
Ja, wo glauben Sie, leben wir heute?
Fischweiher kann man schützen. Und die natürlichen Gewässer müssen wieder in einen guten Zustand gebracht werden – dann ist genug für alle da. Nur der Mensch hat es bisher geschafft, Arten in Massen auszurotten.