AK68 macht mit Projekt im öffentlichen Raum auf die „Große Kunstausstellung" aufmerksam

Der AK 68 hat gestern angefangen, in Vorbereitung auf die große Kunstausstellung 2026 im Stadtgebiet die angekündigten „Legosteine“ aufzustellen. Mit Hilfe dieser Betonsteine, die allerdings erheblich größer sind als die bekannten Legos für Kinder, wird einerseits auf die große Kunstausstellung hingewiesen, andererseits auf das Kunst-Sponsoring-Projekt des AK68: Das Ganserhaus in der Schmidzeile muss nämlich komplett saniert werden und der AK 68 wird einen Teil dieser Kosten selbst tragen müssen (wir berichteten).

Zu diesem Zwecke sind nun sechs große Legosteine geschaffen worden, die im Stadtgebiet aufgestellt worden sind. Künstlerinnen und Künstler des AK 68 haben sie gestaltet und die Sponsoren sind auf den Steinen vermerkt. Diese Werbung für die Sponsoren soll seitens des AK68 eine kleine Gegenleistung sein, denn die Sponsoren hätten „mit sehr hohen Beträgen den Umbau des Ganserhauses“ unterstützt.

Rudolf Finisterres Stein „Fimum“ ist eine Arbeit aus schwarz gefärbtem Beton, die das mit Kugelformen gestaltete Innenleben des Steines nur erahnen lässt und dies der Phantasie des Betrachters überlässt. 

Silvia Hatzls „Verlegt” ist eine Arbeit mit einem eingelegten rostigen Eisenhemd, ebenfalls aus schwarzem Beton gegossen. 

Christian Hess’ Beitrag trägt den Titel: „Auch ein Betonklotz kann ein Herz haben”. Der graue Betonstein wird von einem Herz aus rotem Beton durchdrungen. 

Robert Lang hat mit „Ganser” eine Arbeit geschaffen, die verschiedene Abformungen von Wänden des Ganserhauses zeigt. 

Manuel Michaelis’ „Zengarten” ist dagegen anders gestaltet: Auf der Oberseite des Steines ist ein Miniatur-Zengarten angelegt. 

Andreas Pytliks „Legogruen” stellt einen Betonstein dar, der malerisch mit der Farbe grün gestaltet worden ist.

Gestern wurden die Steine aufgestellt: Am Kaspar-Aiblinger-Platz, in der Ledererzeile, an der Ecke Schmidzeile / Bruckgasse, in der Landwehrstraße und vor der Innbrücke. 

Der AK 68 bedankt sich bei den Sponsoren und Unterstützern für diese Aktion, dies sind insbesondere die Sparkasse Wasserburg, bei der Schechtl Maschinenbau GmbH, bei der Volksbank Raiffeisenbank Wasserburg, bei der Firma Hofmann & Vratny in Steinkirchen für das Sponsoring und bei der Firma Adler, die alle Steine betoniert hat, bei der Firma Kerstens, die sich bereiterklärt hat, den Transport und das Aufstellen der Steine zu übernehmen und schließlich bei der Firma Pauker, die sich bereit erklärt hat, nach dem Ende der großen Kunstausstellung den Abbau der Steine zu übernehmen.

Am Samstag, 25. Juli, wird diese Ausstellung eröffnet. Und es wird drei Vernissagen geben, um 15 Uhr wird es ein „Pre-Opening“ mit der Kulturreferentin des Landkreises Rosenheim, Anke Hellmann in der Achatz-Kirche geben, um 17 Uhr wird dann die große Kunstausstellung durch Bürgermeister Bastian Wernthaler im großen Rathaussaal eröffnet und der Kunstpreis „Junge Kunst“ verliehen und um 18 Uhr findet dann noch eine Vernissage in den Räumen der „Alten Polizei“ statt. Die große Kunstausstellung wird dann bis zum 23. August geöffnet sein.

PETER RINK

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