„Bewegungspass“ der Grundschule überzeugt beim „Day of Hope“

„Klimaschutz beginnt vor der eigenen Haustür – und zwar mit dem ersten Schritt auf dem Schulweg.“ Mit dieser Botschaft begeisterte eine Delegation der Grundschule Reitmehring kürzlich das Publikum beim diesjährigen „Day of Hope“ für Umweltschulen im Münchner Werksviertel.

Auf der großen Bühne des Festaktes präsentierten acht Schülerinnen und Schüler stolz ihr Herzensprojekt: den „Bewegungspass“. Das Projekt, das an der Grundschule Reitmehring bereits zur festen Größe zwischen Ostern und Pfingsten gehört, zielt darauf ab, das Bewusstsein für klimafreundliche Mobilität frühzeitig zu schärfen. Vor Hunderten Gästen, darunter der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber sowie zahlreiche Lehrkräfte und Schüler weiterer Umweltschulen, zeigten die Kinder eindrucksvoll, wie aus einer Vision eine handfeste Aktion wird.

Souverän erläuterten die Kinder dem fachkundigen Publikum das Prinzip: Wer den Schulweg klimafreundlich zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem Roller zurücklegt, lässt sich dies von den Eltern quittieren. Damit verfolgt das Projekt eine doppelte Strategie: Jeder Weg ohne Auto leistet einen direkten Beitrag zum Klimaschutz; gleichzeitig fördert die tägliche Bewegung an der frischen Luft die Gesundheit sowie die Konzentrationsfähigkeit im Unterricht. Als Anreiz winken jährlich ein sportlicher Überraschungspreis des Elternbeirats, eine Urkunde sowie für die aktivste Klasse eine zusätzliche Doppelstunde Sport.

Der Auftritt der Reitmehringer Delegation wurde mit langanhaltendem Applaus belohnt, den die Kinder sichtlich stolz entgegennahmen. Das Engagement der Schule hat Vorbildcharakter: Es bleibt zu hoffen, dass das Projekt „Bewegungspass“ Signalwirkung entfaltet und viele weitere Schulen dazu motiviert, das Konzept aufzugreifen und in den eigenen Schulalltag zu integrieren.

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